Mesa Verde 17. – 18.10.2001 (21’100 km)

Unterwegs haben wir noch ganz kurz den Canyon Lands NP gestreift. Hubi meinte, dieser Canyon würde noch schöner aussehen, als der Grand Canyon. Wie auch immer, die Aussicht war „splendid“, das Wetter 1A und wir waren fast die einzigen.

Mesa Verde

Bis vor 700 Jahren lebte auf dieser Hochebene (1800 – 2500 m.ü.M.) für 700 Jahre eine Gruppe von Menschen, welche wir bis vor kurzem noch „Anasazi“ nannten. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass dies das Navajo-Wort für „ancient enemy“ ist. Darum und weil wir nicht wissen, wie sie sich selbst bezeichneten, nennt man sie jetzt „ancestral puebloans“.
In diesen 700 Jahren entwickelten sie sich von Jägern und Nomaden zu Farmern und damit sesshaften Siedlern. Dabei machten sie eine enorme Entwicklung vom Zelt über Lehmhäuser bis zu diesen imponierenden Felsbauten durch – dem Wahrzeichen von Mesa Verde.
Wegen der längeren Anbau-Saison zogen sie damals von der Ebene in die Berge. Nicht klar ist aber bis heute, warum ein Teil der Leute in den aufwändigen Felsdörfern lebte und täglich mehrere abenteuerliche Kletterpartien für Wasser und Arbeit auf sich nehmen musste. (Hier wurde wohl das Freeclimbing erfunden, wenn man die historischen Spuren an den Felswänden betrachtet).
Ein anderer Expertenstreit bezieht sich auf den Wegzug: War es eine oder mehrere aufeinander folgende grosse Dürren, die weltweite Klimaveränderung (die kleine Eiszeit), Missmanagement der vorhandenen Ressourcen, etwas von alledem oder hatten die UFO’s von Erich von Däniken zugeschlagen? It’s a mystery.
Dieses profunde Wissen haben wir uns in mühseliger Kleinarbeit vor Ort auf wagemutigen Exkursionen angeeignet und lassen euch grosszügig, wie wir sind, daran teilhaben.

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