In Los Angeles 2. – 9.11.2001 (24’300 km)

Angeles

Mit einer Katze auf dem Schoss, einer weiteren auf der Tastatur sqfvbfrkigböpk,àè und einem Hund, der am Hosenbein zerrt, lässt sich der Beitrag über Los Angeles nicht ganz so schnell schreiben.
Wir befinden uns bei Hubis Cousine und versuchen uns von den Reisestrapazen zu erholen. Es tut mal wieder richtig gut, einen Nichts-Tun-Tag einzulegen, Wäsche zu waschen, mit den Viechern zu spielen und Gott einen lieben Mann sein zu lassen. Susis Wohnung ist unsere Oase, denn der Verkehr auf den Strassen ist absoluter Wahnsinn. Autofahren erfordert ganze Konzentration und den Beifahrer dünkt es, als könnten nur Schweizer „richtig“ …(das ist auf jeden Fall, was er zu hören bekommt).

Was haben wir schon alles gesehen: Nun, Bratt Pitt scheint nicht in der Stadt zu sein und auch Julia Roberts haben wir noch nicht getroffen, aber wir hoffen täglich, doch noch einen Superstar vor die Linse zu bekommen. Am Venice Beach sind wir natürlich auch schon entlang gewandert und haben all die Verrückten bewundert und der Santa Monica Promenade haben wir ebenfalls einen Besuch abgestattet.

3 Tage waren mit Arbeiten am Camper ausgefüllt. Der Kühlschrank kühlt zum Glück wieder, aber weder Luft-, Öl- oder Dieselfilter konnten wir bisher bekommen und wir haben wohl jeden Foreign Car Parts-Händler in L.A. besucht.
Die Ursache des komischen Geräusches am linken Vorderrad konnte immer noch nicht gefunden und vor allem behoben werden. Die „Spezialisten“ sagen uns, dass das nichts sei und dass wir damit ruhig herum fahren können.
Unterdessen haben wir uns auch mit Karten für die weitere Strecke, Mittel- und Südamerika, ausgerüstet und können nun den weiteren Verlauf der Reise genauer planen.
Die nächsten paar Tage werden wir mit Sightseeing verbringen, es die Studios, Word, der Hollywood mit den Sternen und noch vieles mehr auf uns!

Susi und ihre Wohngenossin Ludy sich rührend um uns. Letztes schleppten sie uns an die Party des . Die Fete stand unter dem Motto „Halloween“ und etliche Besucher erschienen verkleidet, dem Gewinner der Kostümparty winkte eine 100 Dollarnote. Obwohl wir uns origineller weise als Schweizer verkleideten, erhielten wir nicht einmal einen Trostpreis. Dafür versuchten uns die amerikanischen Kolleginnen mit Bier abzufüllen, doch wir trinkfesten Europäer sassen noch am Tisch während die anderen bereits darunter weilten oder über die männlichen Gäste herfielen.
Natürlich revanchieren wir uns für diese Gastfreundschaft und bekochen unsere Gastgeber fürstlich (siehe „Kulinarisches“), die Reaktionen auf die Schlemmereien sind jeweils den Aufwand wert.

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