Grand Canyon 19. – 20.10.2001 (21’400 km)

Grand Canyon

Auf dem Weg zum Grand Canyon fuhren wir durch die weiten Wüsten Arizonas; es ist schon erstaunlich, welch unfreundliche Landschaften Mutter Natur für uns bereit hält. Gut, dass wir Menschen solche Gegenden „scenic“ finden, für Viehzucht und Ackerbau taugen sie jedenfalls wenig. Auch tragen wir unseren Teil zur Landschaftsgestaltung bei und schmücken die Strassenränder mit leeren Flaschen und Dosen, ab und zu ein paar überfahrenen Schafen, Rehen, Vögeln oder Eichhörnchen und – heute – einer toten Kuh.
Um den riesigen Touristenstrom, der jährlich den Grand Canyon besucht, bewältigen zu können, ist die Verwaltung des National Parks daran, ein Transportsystem mit Bussen aufzubauen. Dies hat eine leichte Verwirrung des Besuchers zur Folge: ein Teil des Parks ist, noch nach der „alten“ Methode, mit privaten Fahrzeugen zugänglich, andere Teile wiederum sind nur noch mit den öffentlichen Bussen erreichbar.
Nichtsdestotrotz wurden wir mit einer tollen Aussicht und schönem, warmem Wetter begrüsst. Die Aussicht erschien manchmal etwas trübe, bis ein mitteilsamer Ranger erklärte, dass dies nicht Nebel oder Dunst sei, sondern Rauch vom überwachten Waldbrand auf dem „Nord-Rim“.
Und für die Safari-Interessierten: Wir haben ein paar Meter vor dem Parkeingang einen Puma beobachten können!

Lake Powell

Wer vom Grand Canyon Richtung Bryce Canyon fährt, kommt fast unweigerlich am Lake Powell vorbei, dem Wassersportparadies des Süd-Westens. So machen auch wir hier Rast, ruhen uns von den Reisestrapazen aus und versuchen zum Geheul der Kojoten zu schlafen.

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