Am Titicaca-See 24. – 27.08.2002 (46’200 km)

Puno liegt am Titicaca- und ist eine nicht unbedingt attraktive Stadt. Doch von hier aus kann man günstig Touren zu den Schwimmenden der Uros und anderen „richtigen“ machen. Natürlich buchten auch wir einen Tagesausflug und schipperten äusserst gemütlich und für Stunden auf dem riesigen und tiefblauen herum.
Die Uros flüchteten von den nahenden Spaniern Mitte 16. Jahrhundert auf den See hinaus und entgingen so ihrer Versklavung. Mit dem hier vorhandenen speziellen Schilf bauten sie sich schwimmende Inseln und lebten vom Fischfang, Vogeleiern und den Schilfwurzeln. Wie man sich denken kann, gibt es die eigentlichen Uros nicht mehr, sie haben sich mit den Aymaras und anderen Völkern vermischt. Wegen Rheumatismus, einseitiger Ernährung, fehlenden Kommunikationsmitteln u.a. leben nicht mehr viele der Nachkommen fest auf den Inseln, sondern benutzen sie hauptsächlich für den Tourismus. Laut unserem Reiseführer findet man Inseln gleich am , doch schwimmen diese nicht mehr, da sie durch das viele Schilf bereits am Boden .

Weiter führte uns die Tour auf die Insel Taquile, wo ihren mit , und natürlich Tourismus verdienen. Berühmt sind sie vor allem für ihre Strickwaren, selbst kleine Kinder und Männer sieht man auf der Strasse stricken…

Einen anderen, diesmal kurzen, Ausflug unternahmen wir zu einer pre-Inka Grabstätte. Faszinierend ist, das schon diese Völker erdbebensicher zu bauen wussten. Die in die Grabstätten gehörenden Mumien bewunderten wir etwas später im Museum (igitt).

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