Silvester in Palenque 30. & 31.12.2001 (30’600 km)

Palenque

Nach gemütlichem Ausschlafen machten wir unseren Mosquito erneut startklar und kehrten ohne Bedauern dem kalten San Cristobal den Rücken zu. Wenige Stunden später tröpfelte der Schweiss bereits wieder von Hubi’s Stirn, ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir uns wieder in wärmeren Gefilden befanden – und Carolinchen frohlockte. Rasch war ein Campingplatz gleich neben den Maya-Ruinen gefunden und das Zelt aufgestellt. Um uns etwas abzukühlen, stürzten wir uns unverzüglich in den platzeigenen Pool und genossen Sonnen anbetend den Rest des Nachmittags.
Frühzeitig am letzten Tag des alten Jahres machten wir uns auf, die allseits gerühmten Ruinen von Palenque zu besichtigen. Wir wurden nicht enttäuscht und traten für einige Stunden in die Fussstapfen der alten Mayas. Der besondere Reiz liegt darin, dass sich diese Stätte mitten im Urwald befindet und man bei einem Spaziergang durch Tarzans Revier oft über überwachsene Ruinen stolpert. Ein Archäologentraum!
Leider war auch – wie an allen übrigen Orten – Palenque ziemlich ausgestorben und so hüpften wir als erstes ins Internet-Café und suchten uns anschliessend ein hübsches Restaurant. Stunden warteten wir auf die versprochene Fiesta auf dem Zocalo, doch die Party blieb aus uns unbekannten Gründen aus. Dafür assen und tranken wir alle für Zwei und trafen noch vor Mitternacht auf dem Campingplatz ein. Prosit Neujahr … u guet Nacht!

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