San Cristobal de las Casas 27. – 29.12.2001 (30’400 km)

de las Casas

, , eine dermassen grosse Klimadifferenz hatten wir nicht erwartet. Bereits 5 Minuten nach unserer Ankunft auf 2000 m.ü.M. beklagte sich die bereits bläulich angelaufene Caroline über die unerträgliche Kälte und verlangte Strand und Palmen. Wir schoben die Quengelnde kurzerhand in ein ungeheiztes Zimmer ab und machten es uns im geheizten Camper gemütlich.
Am nächsten Morgen (12 Grad) machten wir uns auf, Caro in ihrer Winterjacke mit Schal, Handschuhen und Wollmütze, die Stadt zu erkunden. Hubi jagte uns von zu und Fotos wurden in Unmengen geschossen. Bibi war etwas enttäuscht, hat sich San Cristobal in den letzten 10 Jahren doch stark verändert, es scheint, als wären viele Indigenas weiter gezogen. Ein unverändertes Indigenadorf fanden wir aber in , etwas weiter oben in den Bergen. Um dorthin zu kommen, wir einen 4stündigen zu , das Hinterteil schmerzte uns noch Tage später….
Und endlich trafen wir auch unsere Panamericana-Freunde aus Deutschland, Jochen und Tom. Dieses verdankten wir hauptsächlich der lahmen mexikanischen Post, da die Beiden wieder einmal auf Ersatzteile für das Motorrad warteten (und es wahrscheinlich immer noch tun). Es wurde über er- und überlebte Abenteuer diskutiert und viel gelacht. Schade, dass die Beiden ein schnelleres Tempo vorlegen werden, es wäre lustig gewesen, sie unterwegs ab und zu – aber wer weiss, Quezalcoatls Wege sind unergründlich.

Mit dem Pferd nach Chamula

Wie bereits oben , unternahmen wir diesen Ausflug zu Pferde. Glücklicherweise waren diese in einem guten Zustand und wir alle hatten unseren Spass an Trab und einmal sogar auch Galopp. Der Weg führte uns über schmale Pfade durch Wälder und .
Wir genossen die wunderbare Landschaft und die farbenfrohen Gewänder der Indigenas. Der Höhepunkt war die Kirche: ein grosses Gebäude, aussen und innen farbig bemalt. Erstaunlicherweise hat es im Innern keine Stühle und Bänke, sondern man putzt sich einen kleinen Platz frei (der Boden ist mit Heu und Kerzenwachs bedeckt) und setzt sich hin. Die Indigenafamilien bauen anschliessend Essen und Trinken und unzählige farbige Kerzen vor sich auf und beten. Der Anblick mutet mystisch und heidnisch an, was aber keineswegs wertend gemeint ist.

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