Manitoba & Saskatchewan 6. – 11.08.2001 (5’000 km)

Winniepeg

Nach einem Besuch des Mennonieten Dorf Museums in Steinbach (ähnlich dem Bauernmuseum Ballenberg, nur dass die Mennonieten noch heute so leben!), fuhren wir nach Winniepeg, der Hauptstadt Manitobas. Um uns etwas abzukühlen, gönnten wir uns zwei Nächte in einem Hotelzimmer mit Klimaanlage. Wir fanden die Stadt aber nicht wirklich interessant, obwohl diese zwischen Toronto (ca.2’000 km) und Calgary/Edmonton (ca.1’300 km) die einzig richtige Grosstadt ist. So verbrachten wir einen grossen Teil des Sightseeing-Tages in der klimatisierten Shoppingstrasse; diese Einkaufszentren (sprich Malls) sind über Brücken oder unterirdischen Gängen miteinander verbunden, so dass wir gut ohne Sonnenschutzfaktor und erstaunlicherweise auch ohne Portemonnaie auskamen…
Am späteren Nachmittag dann zog es uns nach draussen zu den Forks. Dieser Ort des Zusammenkommens zweier Flüsse ist seit alters her ein wichtiger Treffpunkt der Urbevölkerung und war ein Knotenpunkt für die Erschliessung Manitobas. In dieser Parkanlage gönnten wir uns ein gemütliches und fast mückenfreies Abendessen.

 

Von Manitoba nach Saskatchewan

Was wir bisher, neben der Hitze, verschwiegen haben, sind die Moskitos. Sie hindern uns ein wenig daran, die schönen, lauen Sommerabende zu geniessen. Wir geben mit unserer Windschutzscheibe unser Bestes, möglichst viele gar nicht erst zum Stich kommen zu lassen, trotzdem bleiben immer noch genügend übrig, um uns unsere Beine, Arme und Augendeckel mit Stichen zu verzieren.

Die Landschaft der beiden oben genannten Provinzen besteht, entlang dem Trans Canada Highway, aus dem Wechsel von Prärien und Seen. So weit das Auge reicht nichts als Felder, Wiesen und Himmel (mit der Zeit wird dies ziemlich öde und langweilig). In Saskatchewan kann sich wohl jeder Getreidefreund an den endlosen, sich im Winde wiegenden Weizenfeldern satt sehen. Glücklicherweise findet man aber immer wieder kleine landschaftliche Juwelen, welche in Provinz- oder Nationalparks geschützt sind.

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