Hyder 14. – 16.09.2001 (13’600 km)

Hyder (Alaska) / Stewart (British Columbia, Kanada)

Im Pfannenstiel von Alaska befindet sich Hyder und gleich daneben die kanadische Schwesterstadt Stewart. Letztere ist bekannt dafür, dass sie den nördlichsten, ganzjährig eisfreie Hafen Kanadas hat. Das war uns aber ziemlich egal. Uns interessierten auch nicht die vielen Gletscher, nein, wir wollten uns endlich an Lachsen und Bären satt sehen! Dazu überquerten wir mehrmals die ziemlich unkonventionelle Grenze von Kanada in die USA.
Der Lachs ist nicht nur ein leckerer Speisefisch, nein, er ist zudem auch noch etwas verrückt. Vereinfacht ausgedrückt, er lebt im Meer, schwimmt aber zum Laichen an seinen Geburtsort zurück. Ohne Nahrung zu sich zu nehmen, schwimmt er dem Fuss hinauf und einige Sorten (leider können wir uns nicht mehr erinnern welche…) sterben nach dem Laichen. Das zieht natürlich ausser Bären, Wölfen, Vögel etc. auch die Spezies Tourist an.
In Hyder befindet sich nun ein Fluss, reich an Lachsen (Fish Creek). Deshalb trifft man sich jedes Jahr zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober in Hyder. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, dieses Spektakel mit eigenen Augen mitzuverfolgen. Innerhalb eines Tages und zweier Abenden konnten wir Bären (Grizzlies und Schwarzbären) in Aktion bewundern. Vor allem ein einjähriges Grizzlybaby hatte es uns angetan. Der kleine Schlingel kam neugierig auf den Besucherparkplatz, scheuchte die Touristen aufs Podest und lies die Ranger den Bärenspray fester halten. Nach kurzem Herumtollen und Rücken am Telefonmast reiben schlenderte es dann gemächlich runter zum Fluss.

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