Die Besucher in Antigua 13. – 18.04.2002 (35’100 km)

In und um Antigua

Endlich waren sie da, und und dies für sage und schreibe 4 ganze Wochen, ach, diese Kurzurlauber… Nachdem wir die beiden oder vielmehr die vielen Mitbringsel (Schokolade, Fishermans etc.) in Empfang genommen hatten, stellte sich die Frage: „Was unternehmen wir mit ihnen alles?“. Antigua ist schnell besichtigt, so es also in die Umgebung schweifen.
Neben den Ausflügen zur Macadamia-Nuss-Farm und einer Kaffee-Plantage, ging es auf den Aussichtpunkt der Stadt, den Cerro de la Cruz. Und nicht genug der Anstrengungen, während Nicole und Birgit eine Shoppingtour durch Antigua unternahmen, wagten sich Wale und Hubi an die Besteigung des aktiven Vulkans .

Vulkan Pagaya

Die Tour (5.00 US$) startete offiziell um 13 Uhr, was bedeutete, dass wir bereits um 14 Uhr in den Bus einsteigen konnten. Ohne Panne ging es anschliessend zum Nationalpark des Pagaya Vulkans und fast ohne Verzögerung nahmen wir den Aufstieg von 1900 auf 2500 müM unter die Füsse. Nach mehreren Pausen an Aussichtspunkten erreichen wir verschwitzt und atemlos den höchsten Punkt, den Krater des Vulkans und erlabten uns an den Rauchwolken, welche daraus aufstiegen. Nach einer windigen Ruhepause machten wir uns dann schon wieder an den Abstieg. Ein Blick auf die Uhr bestätigte uns, dass das Rendez-vous mit unseren Frauen immer noch im Bereich des Möglichen lag. Plötzlich hörte man ein Zischen aus der Richtung des Busmotors und gleich darauf hielten wir an. Nach fachmännischer Inspektion wurde festgestellt, dass der Keilriemen zur Wasserpumpe und auch derjenige für den Ventilator von uns gegangen waren – und dies ca. 15 Minuten vor Antigua! Das bestätigt einmal mehr unseren Entscheid, mit dem eigenen Auto unterwegs zu sein. Nun hiess es warten. Ein vorbeifahrender Wagen und später noch ein Taxi wurden gebeten, den Reiseveranstalter zu informieren und schon nach einer Stunde tauchten 2 Polizeifahrzeuge mit je 6 Mann Besatzung zu unserem Schutz auf. Eine weitere Viertelstunde , bis der erschien und kurz darauf wir uns mit „leichter“ am Treffpunkt ein.

San

Ein anderer führte uns zu der Kirche des San Simon oder Maximon in San Andres Itzapa. Hermano San Simon ist für die einen ein Heiliger, für die andern der Teufel. Vom Aussehen her erinnert er an einen Mafiaboss. Die Guatemalteken sind sich nicht einig, ob der im 17. Jahrhundert eingewanderte Spanier die Indigenas nun beschützte oder ausnahm. Wir auch immer, um San Simon gnädig zu stimmen und die gewünschten „Wunder“ zu erlangen, werden ihm zu Füssen Hühner geopfert, Zigarren geraucht, verschieden farbige Kerzen angezündet, Schnaps getrunken und dazu mit den Fingern geschnippt. Die vielen Dankestafeln an den Wänden weisen auf eine hohe Erfolgsrate hin.

Leave a comment

Leave a Reply

%d bloggers like this: