Abschied von Costa Rica 23.06. – 3.07.2002 (40’800 km)

Die letzten Tage verbrachten wir in Playa Jaco. Dieser kleine Touristenort liegt in der Nähe vom Hafen Puerto Caldera, von wo aus wir unser Auto nach Guayaquil in Ecuador verschifft haben.
Nachdem wir in San Jose unsere Verschiffungspapiere erhalten und die Verschiffung bezahlt hatten, hiess es Abschied nehmen von Mittelamerika, auf nach Südamerika!

Mechaniker in Costa Rica

Um auch das Fahrzeug für Südamerika zu rüsten, haben wir einmal mehr einen Ölwechsel machen lassen. Ausgerüstet mit dem passenden Zubehör, erwarteten wir eigentlich keine Probleme, aber weit gefehlt, denn der Mechaniker vermurkste den Kopf der Ölablassschraube, so dass diese nicht mehr zu lösen war. Nachdem auch die Rohrzange versagt hatte, kam ein findiger Mann auf die Idee, eine grössere Mutter auf dem Schraubenkopf zu schweissen. Als nach längerer Suche Schweissgerät und Zubehör gefunden waren, stellte sich heraus, dass sich Schraube und Mutter nicht verschweissen liessen. So griff man zu guter Letzt zu Hammer und Meissel. Bald danach floss das Öl wie gewollt und es wurde sogar eine passende Ersatzölablassschraube gefunden, so dass wir die nächsten 2-3 Ölwechsel ohne Probleme überstehen sollten.
In der gleichen Garage liessen wir auch gleich noch die Räder rotieren und da fand ein Mechaniker tatsächlich den Grund für das uns seit Kalifornien ärgernde Geräusch. Und nicht nur das, das Problem wurde auch gleich behoben! Immer wieder haben Mechaniker (3 in den USA, 1 in Mexiko, 1 in Guatemala und 1 in Costa Rica) nach der Ursache geforscht, viele Schrauben wurden nachgezogen, aber immer kam das klopfende Geräusch nach ein paar Hundert Kilometern wieder. Nun scheinen wir endlich Ruhe zu haben.

Überraschende Kreditkartenabrechnung Teil II

Von der Kreditkartengesellschaft wurde uns, per Mail, mitgeteilt, dass die Lauselümmel in Mexiko nochmals mit weiteren CHF 3’500.– zugeschlagen hatten, bevor wir die Karte sperren konnten. Insgesamt wurde also für mehr als CHF 12’000.– eingekauft und das auf unsere Kosten. Ja, ja, wenn wir so mit dem Geld um uns werfen würden, dann wären wir schon lange wieder zuhause. Dies ist wohl sehr wahrscheinlich der Grund, warum die Gauner in Mexiko unser Geld ausgegeben haben und nicht das ihre.
Das war die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass die Kreditkartengesellschaft diesen Betrag in den letzten Tagen gutgeschrieben hat und das innerhalb 14 Tagen – Chapeau!

Wie heisst es so schön: „VISA, die Freiheit nehm ich mir!“

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