Nördlich von Santiago 17. – 27.10.2002 (52’000 km)

Die Fahrt von Mendoza über die Andenkette nach Chile stellte sich für Mosquito als Kinderspiel heraus. Wir gehörten zwar sicher nicht zu den Schnellsten, dafür konnten wir gemütlich die wunderschöne Bergwelt und den letzten Schnee auf den Gipfeln bewundern.

Von unseren ecuadorianischen Freunden Martha und Claus erhielten wir die Adresse ihrer Freunde, die eine knappe Stunde nördlich von Santiago leben. Dieses Mal klappte es mit der Voranmeldung und wir wurden auch hier mit Armen und vollen Tellern empfangen.
Von Maria Eugenia und Aurelio wurden wir durch die Früchte- und Gemüseanbaugebiete geführt und in die Geheimnisse des Hegens uns Pflegens der Plantagen eingeweiht. Uns gefielt natürlich auch der Teil der Essenszubereitung, wie z.B. geröstete Mandeln, eingelegte Essiggurken und Oliven, um nur Einige zu nennen. Nach 2 Tagen bei der Familie wurden wir auch von den Hunden akzeptiert, deren gibt es 6!
Nach Argentinien dachten wir eigentlich, dass wir in Chile ein Diät- und Erholungsphase einschieben könnten, aber weit gefehlt. Wir finden uns nun mit spannenden Hosen und einem konstanten Schlafmanko ab.

Die lebt

Von unseren Gastgebern erfuhren wir, dass die Wüste im Norden Chiles am Blühen sei, dieses Phänomen gibt es nur alle 4-5 Jahre (siehe El Niño). Da im Juni und Juli genügend Regen gefallen ist, stehen seit September die verschiedensten Pflanzen in voller Blüte. Zusammen mit Maria Eugenia und ihren 3 Freundinnen machten wir uns auf den Weg nach Vallenar. Die etwas mehr als 600 km schafften wir in einer 9-stündigen Nonstop-Fahrt, unsere persönliche ! Am machten wir uns dann zuerst noch mit einem Führer auf, die Wüste zu erkunden. Doch schon nach knapp einer Stunde riss der Keilriemen des Fahrzeugs und wir sahen uns gezwungen, Patricio und sein Auto zurück zu lassen und auf eigene Faust weiter zu fahren. Hubi musste sich halt in den offenen Kofferraum zwängen, damit wir alle 6 Platz im Auto hatten. Wir verbrachten einen wunderschönen und lustigen Tag, sahen sogar noch einen Fuchs und eine als Puma verkleidete Katze…

La Serena

Für den Rückweg nahmen wir uns etwas mehr Zeit und legten deshalb einen 2tägigen Halt in La Serena, einem Baderessort ein. Auf dem Campingplatz am Meer trafen wir auf zwei kanadische Studenten, die die chilenischen Bienen erforschen. Mit ihnen verbrachten wir einen äusserst vergnüglichen Abend bei Spaghetti und chilenischem Wein.
Kurz vor Los Andes trafen wir dann wieder auf Francine und Rejean, die wir das letzte Mal in Cusco, Peru, gesehen hatten – natürlich auch hier die Korken.

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