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Furby-Cake

Wie mache ich einen Furby-Cake

Furby-Cake

Furby-Cake

A. wollte ein Furby zum Geburtstag. Nicht faul haben wir beim Bäcker etwas Schokoladen-Cake bestellt:

  • 3 Stück  12 cm Durchmesser und ca. 4 cm hoch
  • 1 Stück 6 cm Durchmesser und je ca. 4 cm hoch

Diese mit etwas Buttercreme dazwischen aufeinander gestellt. Das Furby hat am Ende einen Durchmesser von ca. 14 cm und ein Höhe von 20 cm (mit Ohren).

Weitere Zutaten:

  • 250 gr weiche Butter
  • 410 gr Puderzucker
  • 1-2 Briefe Vanillezucker (weiss) oder geraffelte Orangen-/Zitronenschale
  • Lebensmittelfarbe (besser Pulver aus der Drogerie)verschiedenfarbiges Marzipan
  • Verschieden farbiges Marzipan
    ca. 120 g einer Farbe für Augenringe, Ohren und Füsse
    ca. 40 g andere Farbe für Augenhintergrund
    ca. 20 g andere Farbe für Augenlider
    ca. 40 g gelb für Schnabel
    ca. 10 g andere Farbe für Zunge

Equipment:

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den „Pelz“

Rezept für die Grundierung und Verkleben der Cakes-Schichten
(ca. 260 g Buttercreme)

Reicht um die Cake-Schichten beim aufeinander stellen etwas zu verkleben und rundum die Unregelmässigkeiten etwas auszubessern und die braune Farbe etwas abzudecken.

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät gaaanz langsam mischen, bis Butter und Puderzucker verbunden sind
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.
  4. Zwischen jeden Schokoladencake vor dem Aufeinanderstellen etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  5. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und rundum den Cake etwas abdecken.
Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes wurden aufeinander gestappelt und nun grundiert

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes wurden aufeinander gestappelt und nun grundiert

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes aufeinandergestappelt und mit der ersten Grundierung

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes aufeinandergestappelt und mit der ersten Grundierung

Rezept für Furby-„Pelz“ ca 800 g Buttercreme

  1. 300g weiche Butter und 500 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Die Masse mit dem Rührgerät gaaanz langsam mischen, bis Butter und Puderzucker verbunden sind
  3. Lebensmittelfarbe (Pulver vorher mit wenig Wasser mischen) und/oder Aroma dazugeben
  4. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  5. Etwas ca. 1/3-1/2 davon in den Spritzsack abfüllen und Muster auf den Kuchen machen
  6. Augen, Füsse können vorher oder auch nachher angebracht werden
  7. Ohren am Schluss aufsetzen, ggfs mit Buttercreme wieder ausbessern
Furby-Cake kriegt seinen Pelz (Buttercreme aus dem Spritzsack)

Furby-Cake kriegt seinen Pelz (Buttercreme aus dem Spritzsack)

Furby-Cake angeschnitten

Furby-Cake angeschnitten

Augen, Ohren, Schnabel und Füsse

Aus farbigem Marzipan

  1. Aus ca. 120 g Marzipan einer Farbe die Augenringe (flach drücken und ausschneiden), Ohren (flachdrücken und formen) und Füsse formen
  2. Ca. 40 g Marzipan einer anderen Farbe flach drücken und auf Grösse der Augenringe zuschneiden für den Augenhintergrund
  3. Ca. 20 g Marzipan einer anderen Farbe flach drücken und ausschneiden für die Augenlider
  4. Ca. 40 g gelbes Marzipan zu einem Schnabel formen und in der Mitte einen Spalt für die Zunge vorsehen. Die Zunge aus ca. 10 g anders farbigem Marzipan formen und in Schnabel einsetzen

Hinweise:

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht
  • Ein anderes Beispiel, wie man es schön machen könnte 😉

Venedig 22.-26.11.03

Etwas Geschichte

Venedig ist die Hauptstadt der italienischen Region Venedig. Die Stadt liegt in der Lagune zwischen den Mündungen der Flüsse Po und Piave am nördlichen Ende des Adriatischen Meeres. Sie wurde auf 120 Inseln erbaut, die von 177 Kanälen durchzogen werden und die durch rund 400 Brücken miteinander verbunden sind. Venedig mit seinen heute nur noch 294’547 Einwohnern ist über eine Straßen- und eine Eisenbahnbrücke mit dem Festland verbunden. Sandbänke trennen die Stadt vom offenen Meer. Wichtigstes Verkehrsmittel waren in Venedig über Jahrhunderte die Gondeln, flache Boote, die mit nur einem langen Ruder fortbewegt werden. Heute wird fast der gesamte Fracht- und Personenverkehr Venedigs mit Motorbooten abgewickelt; die Gondeln erfreuen sich aber nach wie vor großer Beliebtheit bei den Touristen. Das moderne Venedig ist mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert; das dringendste ist die allmähliche Zerstörung der Bausubstanz durch Überschwemmung und Landabsenkung, zunehmenden Schiffsverkehr, Luft- und Wasserverschmutzung, aber auch durch den Tourismus. Die Stadt unternimmt alle Anstrengungen, ihre historisch wertvollen Gebäude zu erhalten.

Grundpfeiler der venezianischen Wirtschaft ist der Fremdenverkehr. In Venedig selbst gibt es zahlreiche handwerkliche und kunstgewerbliche Betriebe, die vor allem die berühmten Glaswaren und Spitzen sowie Textilien und Souvenirs herstellen. Der am Festland gelegene Hafen von Venedig ist der fünftgrößte von Italien.

Venedig ist nicht nur dank seiner zahllosen Baudenkmäler und Kunstschätze ein kulturelles Zentrum ersten Ranges. Zudem ist es Sitz einer Universität, dreier Hochschulen (für Architektur, Musik und Fremdsprachen), einer Kunstakademie und der Akademie der Wissenschaften sowie eines ozeanographischen Instituts. Außerdem beheimatet die Stadt zahlreiche Museen und Galerien, die Markusbibliothek, verschiedene Theater und Opernhäuser. Daneben richtet Venedig verschiedene Festspiele aus, so z. B. die internationale Biennale für zeitgenössische Kunst, die internationalen Filmfestspiele sowie Musikfestspiele.

Venedig gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Der Mittelpunkt und der meistbesuchte Ort der Stadt ist der Markusplatz (Piazza San Marco) mit der Markuskirche (Basilica di San Marco) und die daneben liegende Piazetta mit dem Dogenpalast (Palazzo Ducale). An der Nordseite des Markusplatzes befindet sich die Procuratie Vecchie (Baubeginn 1500), an seiner Südseite die Procuratie Nuove (Baubeginn 1584). Zur Zeit der Republik Venedig waren sie die Residenzen der neun Prokuratoren, aus deren Mitte der Doge gewählt wurde. Der Dogenpalast in seiner heutigen Form entstand nach Vorgängerbauten zwischen 1309 und 1442. Gegenüber des Dogenpalastes befinden sich die Markusbibliothek mit Deckengemälden von Tizian und die Münze (Zecca). Die Ostfront des Dogenpalastes ist mit dem Staatsgefängnis durch die berühmte Seufzerbrücke (um 1600) verbunden; Gefangene mussten sie auf dem Weg vom und zum Gerichtssaal überqueren. An der Öffnung der Piazetta zur Lagune stehen zwei antike Granitsäulen; die eine trägt den geflügelten Markuslöwen, die andere eine Statue des heiligen Theodor von Euchaita. Der Markusplatz wird überragt von dem rund 90 m hohen Campanile (Glockenturm der Markuskirche). Er wurde im 12. Jahrhundert errichtet, stürzte 1902 ein und wurde zehn Jahre später wieder vollständig aufgebaut. Die bekannteste der drei Brücken über den knapp vier Kilometer langen, zwischen 30 und 70 Meter breiten Canale Grande, die Hauptverkehrsader der Stadt, ist die Rialtobrücke (1588). Entlang des Canale Grande reihen sich zahlreiche prachtvolle Gotik-, Renaissance- und Barockpaläste aneinander.

Die Gegend um Venedig wurde in der Antike von den Venetern bewohnt. Das Gebiet des heutigen Venedig wurde wahrscheinlich erst ab dem 5. Jahrhundert besiedelt, als die Bewohner des venetischen Festlandes vor den Invasionen verschiedener germanischer Stämme auf die Inseln flohen. Zu einer dauerhaften Besiedelung kam es jedoch wohl erst ab 568, nach dem Einfall der Langobarden in Italien. Die Inseln unterstanden zunächst dem Byzantinischen Reich beziehungsweise dem byzantinischen Exarchen von Ravenna, in dessen Auftrag ein Magister Militum die Stadt verwaltete. Ab 697 übernahm ein von den Venezianern gewählter Dux (der spätere Doge) die Aufgaben des Magister Militum; mit dem Schwinden des byzantinischen Einflusses gewannen sowohl der Doge, als auch Adel und Klerus der Stadt an Bedeutung. 828 wurden die in Alexandria (Ägypten) geraubten Reliquien des heiligen Markus nach Venedig gebracht; die spätere Bezeichnung „Markusrepublik“ bzw. „Republik von San Marco“ für Venedig leitet sich vom heiligen Markus ab. Ab dem 9. Jahrhundert begann der Aufstieg Venedigs als Handelsmacht: Über Venedig lief ein Großteil des Handels mit Byzanz und der Levante ab. Ab dem 10. Jahrhundert setzte sich Venedig an der gegenüberliegenden Adriaküste, in Dalmatien und Istrien, fest und erwarb außerdem Handelsstützpunkte an den Küsten der Levante. Im Rahmen der Kreuzzüge, während der sich die Kreuzritter vielfach von Venedig aus ins Heilige Land einschifften, baute Venedig seine Stellung als vorherrschende Handels- und politische Macht im östlichen Mittelmeer entscheidend aus; 1204 eroberten und plünderten die Kreuzritter auf Betreiben Venedigs Konstantinopel. Im Inneren verfestigte sich Venedig unter Beibehaltung seiner republikanischen Strukturen zu einer starren Oligarchie der wohlhabenden Aristokraten. Im 14. und 15. Jahrhundert war Venedig in eine Reihe von Kriegen mit Genua, der zweiten grossen Handelsmacht in Oberitalien, verwickelt, an deren Ende Genua schließlich die Vorherrschaft Venedigs anerkennen musste und Venedig ein geschlossenes Gebiet im östlichen Oberitalien erobert hatte. Im späten 15. Jahrhundert war Venedig zu einer der führenden Seemächte des christlichen Abendlandes aufgestiegen. Mit der Entdeckung Amerikas 1492 und des Seeweges nach Indien um das Kap der Guten Hoffnung 1498 und der damit verbundenen Verlagerung der Handelszentren begann Venedig allmählich seine Vormachtstellung als Handelsmacht zu verlieren; die zunehmenden Angriffe der Osmanen auf Venedig beziehungsweise dessen Besitzungen in und um das östliche Mittelmeer beschleunigten diesen Machtverfall noch. Mit dem Verlust Kretas 1699, des letzten großen venezianischen Besitzes im östlichen Mittelmeer, war das Ende Venedigs als politische Großmacht besiegelt. 1797 wurde Venedig von französischen Truppen besetzt, der Doge wurde abgesetzt, und der Stadtstaat an Österreich übergeben. 1805 musste Österreich Venedig an das von Napoleon errichtete Königreich Italien abtreten; 1814 kam es als Teil des habsburgischen Königreiches Lombardo-Venetien an Österreich zurück. 1866 wurde Venetien mit Venedig in das Königreich Italien eingegliedert.

Der Tatsachenbericht

All diese Fakten haben wir verschiedenen Reiseführern entnommen, die uns während der Erkundung dieser wunderbaren Stadt grosse Hilfe leisteten. Wir haben uns während den in Venedig verbrachten Tagen eigentlich meist treiben lassen. Morgens starteten wir, jeweils ohne Tagesprogramm, vom Hotel aus in irgendeine Himmelsrichtung und haben so nicht nur die präsentablen Strassen und Kanäle, sondern auch die zerfallenen Hinterhöfe, verrotteten Häuser und eingefallenen Kanäle gesehen. Obwohl unser Aufenthalt im November war, wehte uns ab und zu ein unangenehmer Duft um die Nase, dem wir aber nicht weiter nachgehen wollten. Wir stellten gleich am ersten Tag fest, dass Venedig gar nicht so gross ist. Denn nach ein paar Stunden Fussmarsch hatten wir bereits die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen. Natürlich legten wir regelmässig Boxenstopps ein und genossen Pizza und feine Cappuccino. Schon am ersten Abend fanden wir „unsere“ Bar, der wir auch in den folgenden Tagen treu blieben und deren Prosecco-Verbrauch wir zu steigern wussten! Ein Highlight waren jeweils die Abendessen. Die Restaurants suchten wir tagsüber immer genau aus. Und das Essen war jeweils lecker: Unserer strengen Diät taten die verschiedenen Gänge mit Pasta, Fleisch und Dessert gar nicht gut, unserer Laune allerdings sehr.

Was in Wien die Fahrt mit dem Fiaker ist, ist in Venedig eine Gondelfahrt. Die Phantasiepreise liessen uns zwar erst mal aufkeuchen und zur Beratung in ein Café zurückziehen, aber es gehört nun einmal dazu. Also setzten wir uns nach eifrigem Feilschen zu Roberto in dessen Gondel und wurden gleich emsig von der Rialto-Brücke aus geknipst. Dann ging’s ab in die hinteren, dunklen Kanäle und Roberto erklärte uns in verständlichem Englisch die verschiedenen Quartiere und Häuser (dem Haus von Casanova und anderen Berühmtheiten wurde ein Besuch abgestattet).
Und dort, in einem romantischen Kanal, ohne andere Gondeln in der Nähe, zauberte Hubi einen wunderschönen Ring aus seiner Tasche. Einen Heiratsantrag bekommt frau ja nicht alle Tage, so war es verständlich, dass Birgit vor Überraschung fast aus der Gondel fiel. Die Verlobten liessen an diesem Abend den Prosecco-Umsatz „ihrer“ Bar in die Höhe schnellen!