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Der Tiger ist los

Tigerkuchen

Tigerkuchen

A. wollte diesmal einen Tigerkuchen zum Geburtstag. Dazu haben wir einen Teig für den Rasen (grün) gemacht, einen weiteren Teig für den Körper, die teile des Körpers mit Buttercreme verklebt und dann mit farbiger Buttercreme verziert:

Körper

  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 200ml Orangensaft
  • 1.5 Tl Kakaopulver
  • 200ml Öl
  • 300g Mehl
  • 1Pck. Backpulver

Die Zubereitung ist denkbar einfach

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren
  2. Mehl und Backpulver dazugeben
  3. 2/3 des Teigs in eine 24er Springform geben
  4. in den restlichen Drittel 1.5 TL Kakaopulver geben und in den Teig in der Springform vorsichtig einrühren, so dass sich Streifen bilden
  5. Anschliessend in den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  6. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen
  7. Vor dem Schneiden noch etwas in den Kühlschrank, damit es nicht so bröselt
  8. Dann den Deckel abschneiden, wieder aufsetzen und die Tiger/Katzenform ausschneiden

Das Rezept für den Boden habe ich aus verschiedenen Quellen im Internet, es wird auch Wunderrezept genannt. Der Boden ist locker, dennoch stabil und schmeckt . Der Teig ist durch die Verwendung anderer Flüssigkeiten z.B. Apfelsaft … leicht abzuwandeln.

Rasen

  • wie Körper
  • zusätzlich etwas blaue/grüne Lebensmittelfarbe anstelle des Kakaopulvers

Zubereitung

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren,
  2. Lebensmittelfarbe,  Mehl und Backpulver dazugeben
  3. Teig in eine 24er Springform geben
  4. In den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  5. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen und in den Kühlschrank
  6. Deckel abschneiden, wieder aufsetzen

Buttercreme für Grundierung und Verkleben

Reicht um die Cake-Schichten etwas zu verkleben und Unregelmässigkeiten etwas auszubessern (ca. 260 g Buttercreme).

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.

Körper zusammenbauen

  1. Zwischen die Teigschichten etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  2. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und zusammenkleben, was zusammengehört.
  3. Ohren ggfs. mit Zahnstocher fixieren

Pelz

  • 600g Butter
  • 980 g Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe orange/gelb

Zubereitung

  1. Butter, Puderzucker und Lebensmittelfarbe in die Rührschüssel geben
  2. Mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  4. Mit einem Spritzsack den Körper verzieren
  5. ev. noch etwas Buttercreme mit Kakaopulver versehen für dunkle Streifen

Nase, Augen

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  1. Aus Marzipan und braunen Smarties. Nach dem verzieren mit Buttercreme anbringen ggfs. mit Buttercreme wieder ausbessern

 

Equipment

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den “Pelz”
  • Springform 24cm

Hinweise

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht

 

Versuche mit Online Backup

Versuche mit Online Backup

15.9.13 Bisher habe ich den Inhalt mein NAS immer auf ein zweites NAS gebackupt, dies mit dem Nachteil,

  • dass das zweite NAS langsam und der Speicherplatz zu klein war
  • und dass das zweite NAS sich gleich im Nebenraum befand

Dies entsprach nicht ganz der 3-2-1 Backup-Regel. Diese besagt in etwa, dass ich neben meinem Original-File noch 2 Kopien haben sollte (3). Das Backup am Besten auf 2 verschiedene Medientypen (Harddisk, Band, Optische Disk uä.) anlege und jeweils 1 Kopie an einen anderen Standort auslagere. Das mit den 2 Medien nehme ich jetzt mal an klappt mit der Cloud.

So nun ging die Suche los, folgende Kriterien habe ich mir zusammengestellt:

  • bezahlbar, z.B. 100 CHF pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz (oder ca. 6 TB)
  • unbeschränkter Up-/Download
  • Backup und Spiegelung (um Verzeichnisse zwischen mehreren Computern synchron zu halten)
  • Netzlaufwerke backupen
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer
  • beliebige Anzahl Endgeräte
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology)
  • Online Speicher als Laufwerk anbindbar
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung
  • Sharing und Streaming

JustCloud

Den ersten Versuch startete ich mit JustCloud. Nach 300 GB habe ich aufgehört, es fängt sehr günstig an, man kriegt 50-70% Rabatt braucht aber x-Zusatzservices die alle extra kosten, wie Versionierung, schnellere Up- und Downloads, zusätzliche Clients, Backup von Netzlaufwerken usw. War mir sehr schnell zu blöde. Toll ist die Money-Back Garantie, das Geld wurde bis auf eine kleine Gebühr zurückbezahlt. Nach ein paar folgenden Marketingmails musste ich noch mal sagen, dass ich Ruhe vor ihrem Produkt möchte und seither klappt es

bitcasa

Einen weiteren Versuch startete ich mit bitcasa, ein sehr gutes Produkt welches bei mir auch einen guten Eindruck bezüglich Sicherheit hinter lies. Nach 1.8 TB habe ich das Vorhaben aber abgebrochen

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja ABER System wird instabil
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja sie versprechen 3+ Versionen
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology), ja ABER im Web sind nicht die gleichen Dateien sichtbar wie in den anderen Clients. Die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ja die Daten werden bereits auf dem Client verschlüsselt und dedupliziert, dadurch hatte ich das Gefühl der besten Uploadgeschwindigkeit!
  • Sharing und Streaming, ja man kann sogar ganz Musikalben streamen z.B. aufs iPhone
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, ja aber Zugriff mit SyncSoftware wie AllwaySync ist instabil, dito Robocopy

Nachdem ich 1.8 TB hochgeladen habe und dann mit den verschiedenen Clients Zugriff waren im Webclient nicht alle Dateien vorhanden wie auf dem Windows oder iOS Client. Dies verwirrt, die Antwort des Customer-Services auch „Oh that’s a lot of data“. mit dem Tipps im Supportforum kam ich auch nicht wirklich weiter, deshalb hat bitcasa mal Pause. Ich hoffe, dass sich die Situation während der Dauer meines Jahresabos noch verbessert .

Update 10.11.13 Auch mit verschiedenen neuen Client-Versionen (zuletzt  1.1.3.26 de) stürzt das Teil regelmässig ab, sowohl beim Backupen, Mirroring wie auch beim Zugriff auf bitcasa-Laufwerk

Update 20.11.13 Bitcasa hat die Preise erhöht. Mein Unlimited-Paket kostet nun nicht mehr 99$ im Jahr sondern pro Monat –> Account gelöscht

Crashplan

Nächster war crashplan, und wurde nach einer Woche wegen der sehr schlechten Upload-Bandbreite abgebrochen.

  • bezahlbar, ja 48 – 108 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, nur Backup
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja
  • beliebige Anzahl Endgeräte, je nach Vertrag 1 oder 2-10
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, na
  • Sharing und Streaming, na
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, weiss nicht mehr

Update 20.11.13 Websites http://pcloadletter.co.uk/2012/01/30/crashplan-syno-package/ und http://blog.abenker.com/2012/06/17/synology-diskstation-und-crashplan/ etc. mit einer guten Anleitung für Crashplan auf Synology-NAS gefunden

 

OpenDrive

Nun bin ich an opendrive dran und bin bisher (2.5TB) und immer noch zufrieden

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, jein, Download ist auf 100 GB pro Tag beschränkt, mehr ist Kostenpflichtig, sie behaupten auf der Website kulant zu sein….
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja bin im Moment bei 10 Versionen bei einzelnen Dateien
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die iOS-App ist langsam und instabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ? Übertragung erfolgt 128bit verschlüsselt, zusätzlich gibt es auf dem PC einen speziellen Folder, dessen Inhalt bereits auf dem PC verschlüsselt wird und diese Verschlüsselung über die ganze Kette beibehält.
  • Sharing und Streaming, ja nur einzelne Dateien

Software funktioniert unter Windows 8 und 8.1 stabil, kann alle Verzeichnisse und Netzwerklaufwerke backupen oder syncen. Nutzt die ganze Netzwerkbandbreite für den Upload über meinen Internet-Anschluss.

Mein Ranking

  1. Crashplan
    Pro: Synology PlugIn, Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) und Verschlüsselung Neg: iOS App
  2. OpenDrive
    Pro: Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) Neg: iOS App und Verschlüsselung

Es geht südwärts 21. – 26.11.2001 (26’700 km)

Obwohl México seit der Machtübernahme von Señor Fox (PAN Partei) etwas ruhiger geworden sei, ist das Militär allgegenwärtig. Uns ist dies auf unserem Weg entlang der Pazifikküste aufgefallen. Die südwärts Fahrenden werden auf Früchte kontrolliert (Kampagne gegen eine spezielle Art Fruchtfliege), die nordwärts Fahrenden wiederum auf Flüchtlinge und Drogen. Normalerweise werden wir einfach durch gewunken, aber ab und zu zieht unser Nummernschild Aufmerksamkeit auf sich. Der interessierte Kontrolleur, kaum entwöhnt, erkundigt sich nach dem Schweizer Wechselkurs, der Reiseroute und erfreut sich an unseren Spanischkenntnissen.

Unterwegs geniessen wir die Freiheit, übernachten zu können, wo wir wollen und uns sicher fühlen. Manchmal finden wir eine Plätzchen an einem einsamen Strand, wo wir dann gleich ein bis zwei Tage verweilen, oder wir versuchen, Schlaf an einer Autobahnraststätte zu bekommen. Obwohl wir in den USA gelernt haben, auch im grössten Lärm durchzuschlafen, müssen sich unsere Ohren erst noch an die mexikanischen Lastwagen ohne Auspuff und die alles übertönenden Musikboxen gewöhnen. Der Vorteil daran ist, dass wir mittlerweile die aktuellen Landeshits ohne Probleme mitsingen können und in Kürze wohl auch die verschiedenen Lastwagen nur am Motorengeräusch unterscheiden können.

Was die Preise anbelangt, so haben wir in den 10 Tagen folgendes festgestellt: Lebensmittel sind – wie schon früher – die Hälfte günstiger als in den USA. Wenn man hingegen die Benzin-, bzw. Dieselpreise vergleicht, stellt man fest, dass diese leicht höher sind (1 l etwas weniger als 1 sFr.). Relativ teuer sind auch die taxpflichtigen Autobahnen (20 sFr. für ca. 100 km). Diese zu umfahren ist kein leichtes Unterfangen, einerseits sind die „freien“ Strassen schlecht ausgeschildert (z.T. gar nicht) und andererseits landet man oft wieder auf einer taxpflichtigen, ob man nun will oder nicht. Und hier noch für die Schönheitsbeflissenen: ein Herrenhaarschnitt kostet unter 7 sFr.!

Death Valley & Yosemite NP 28. – 30.10.2001 (23’600 km)

Death Valley NP

In Las Vegas hatten wir uns schon an sommerliche Temperaturen gewöhnt, doch das Tal des Todes legte noch einen drauf, bei ca. 35 Grad fuhren wir die Sehenswürdigkeiten im kühlenden Fahrtwind schnellstens ab. Wie muss da erst im Sommer gelitten werden, wird einem doch überall vom Gebrauch der Klimaanlage abgeraten und alle 10 km findet man Tanks mit Kühlerwasser!

Yosemite NP

Wir hatten unheimliches Glück, dass wir noch vor dem grossen Schneesturm über den Tioga-Pass (3’000 müM) in den Park hinein kamen. Per Zufall nur erfuhren wir, dass die gesamte Strecke ab 18:00 Uhr wegen dem nahenden Sturm gesperrt werden würde. Waren wir doch gerade dabei, uns etwas abseits von der Hauptstrasse ein Schlupfloch für die Nacht zu suchen. Da hätten wir ja Augen gemacht, wenn wir uns am nächsten Morgen eingeschneit wieder gefunden hätten. Besonders auch, weil unsere Reisekleidung aufgrund der vorher besuchten Orte etwas sommerlich ausgefallen war.
Hier ein persönliche Bemerkung von Hubi: „Ich muss Birgit an dieser Stelle ein Kränzchen winden, macht sie doch diese Temperaturwechsel immer ohne Murren mit. Nein, mit Freude durchsucht sie jeweils ihre drei Überseekoffer und füllt den begehbaren Wandschrank mit den der Temperatur entsprechenden Kleidern. Manchmal aber kommt sie mit leidender Miene auf mich zu und beklagt sich, dass sie nichts anzuziehen hätte. Ein kurzer Hinweis darauf, dass für jedes neue Kleidungsstück ein vorhandenes gehen muss, genügt aber meist, um doch noch etwas Passendes zum Vorschein zu bringen. Aber natürlich bin ich kein Haustyrann und ab und zu gehen wir so richtig shoppen.“
Und hier die persönliche Bemerkung von Birgit: „Typisch Mann – ein Jeansjupe in 4 Monaten, wenn das kein himmelschreiendes Unrecht ist…“
Doch weiter im Text: Wir suchten uns also einen offiziellen Campingplatz am anderen Ende des Parks in tieferer Höhenlage und liessen den Regen kommen. Am nächsten Morgen machten wir uns frohen Mutes auf den Weg zur Parkbesichtigung, doch wegen dem anhaltenden Regen und dem hängenden Nebel blieb vieles verborgen. Jedoch reichten die paar Blicke auf die schönen Wälder und Berge aus, um diesen Park für eine nächste USA-Reise oben auf die Liste zu setzen.

Kanada 23.07. – 23.08.2001 & 11. – 24.09.2001

kanada
Niagara Fälle
Toronto
zum Lake Superior bis Kenora
Manitoba & Saskatchewan
Calgary
Banff & Jasper NP
nach Alaska
Schotterstrassen
nach Vancouver
Vancouver

Wälder, Seen, Nationalparks und weite, weite Landschaften.

 

Zum ersten Mal:

Einreise: 23.07.01 Peace Bridge, Fort Erie, Ontario aus den USA
gefahrene Kilometer seit Reisebeginn 1’350
Formalitäten: Beim Zoll erhielten wir einen Stempel in den Pass, welcher uns das zukünftige Ein- und Ausreisen vereinfachen soll. Carnet de passage (Auto) war nicht nötig.
Autohaftpflichtversicherung für die USA gilt auch in Kanada.
Ausreise: 23.8.01 Top of the World Highway, Yukon nach Alaska
gefahrene Kilometer seit Reisebeginn 8’600

Das zweite Mal:

Einreise: 11.9.01 Alaska Canada Highway, Yukon aus Alaska
gefahrene Kilometer seit Reisebeginn 12’000
Formalitäten: Wegen den am gleichen Tag in den USA stattgefundenen Terroranschlägen werden wir ganz schön ausgefragt.
Autohaftpflichtversicherung für die USA gilt auch in Kanada.
Ausreise: 24.9.01 nach Blaine, Washington, USA
gefahrene Kilometer seit Reisebeginn 15’500

Reiseberichte

Diese Seite enthält Links zu unseren chronologisch angeordneten Reiseberichten. Unter  gefahrene Route sind die Berichte nach Land gruppiert.

Unten auf der Seite findest Du einen Kalender mit Informationen über Aufenthaltstage und zurückgelegte Kilometer.

Von-Datum Bis-Datum Titel

Auto km

Reise km

13.03.03 14.04.03       Rückkehr nach Hause 62’800 117’000
13.03.03 13.03.03 Ausreise Argentinien 61’500 99’900
04.03.03 13.03.03       Autofahren in Lateinamerika 61’500 99’900
04.03.03 04.03.03 Einreise Argentinien 61’400 99’100
04.03.03 04.03.03 Ausreise Brasilien 61’400 99’100
28.02.03 04.03.03       Am Karneval 61’400 97’700
17.02.03 28.02.03       Am Strand 61’400 96’400
08.02.03 16.02.03       Im Amazonas 61’400 91’800
03.02.03 08.02.03       Im Pantanal 61’400 88’500
28.01.03 03.02.03       Um Belo Horizonte 61’400 86’900
21.01.03 28.01.03       Rio de Janeiro 61’400 85’300
17.01.03 21.01.03       Nach Rio de Janeiro 61’400 85’100
13.01.03 17.01.03       Iguazu 61’400 82’900
13.01.03 13.01.03 Einreise Brasilien 61’400 82’900
13.01.03 13.01.03 Ausreise Argentinien 61’400 82’900
10.01.03 12.01.03       Buenos Aires II 61’400 81’300
10.01.03 10.01.03 Einreise Argentinien 61’400 81’300
10.01.03 10.01.03 Ausreise Uruguay 61’400 81’100
07.01.03 10.01.03       In Uruguay 61’400 80’900
07.01.03 07.01.03 Einreise Uruguay 61’400 80’900
07.01.03 07.01.03 Ausreise Argentinien 61’400 80’800
23.12.02 06.01.03       In Buenos Aires 61’400 80’800
16.12.02 22.12.02       Immer noch in Mar del Plata 60’700 80’100
08.12.02 16.12.02       In Mar del Plata 60’700 80’100
26.11.02 08.12.02       Nach Bariloche 59’200 78’600
19.11.02 26.11.02       Tierwelt 58’100 77’500
13.11.02 19.11.02       Nach Feuerland und zurück 57’000 75’400
15.11.02 15.11.02 Einreise Argentinien 55’600 75’000
15.11.02 15.11.02 Ausreise Chile 55’600 75’000
15.11.02 15.11.02 Einreise Chile 55’400 74’800
15.11.02 15.11.02 Ausreise Argentinien 55’400 74’800
13.11.02 13.11.02 Einreise Argentinien 54’700 74’100
13.11.02 13.11.02 Ausreise Chile 54’700 74’100
04.11.02 12.11.02       Um denTorres del Paine NP 54’400 73’800
27.10.02 04.11.02       Nach Puerto Montt 53’900 71’600
17.10.02 27.10.02       Nördlich von Santiago 52’000 69’700
17.10.02 17.10.02 Einreise Chile 50’500 68’300
17.10.02 17.10.02 Ausreise Argentinien 50’500 68’200
12.10.02 17.10.02       Von Mendoza nach Chile 50’500 68’200
02.10.02 12.10.02       Von_Salta_nach Cordoba 50’100 67’800
20.09.02 02.10.02       Nach Salta 48’000 65’700
20.09.02 20.09.02 Einreise Argentinien 47’600 65’300
20.09.02 20.09.02 Ausreise Bolivien 47’600 65’300
10.09.02 20.09.02       Salar de Uyuni 47’600 65’300
03.09.02 09.09.02       Unterwegs nach Sucre 47’300 64’200
27.08.02 03.09.02       Nach La Paz 46’400 63’300
27.08.02 27.08.02 Einreise Bolivien 46’200 63’100
27.08.02 27.08.02 Ausreise Peru 46’200 63’100
23.08.02 27.08.02       Am Titicacasee 46’200 62’900
16.08.02 23.08.02       Um Cusco 45’700 62’400
07.08.02 15.08.02       Unterwegs nach Cusco 45’700 62’200
01.08.02 06.08.02       Die Weite von Peru 43’900 60’400
01.08.02 01.08.02 Einreise Peru 42’500 59’000
01.08.02 01.08.02 Ausreise Ecuador 42’500 59’000
25.07.02 31.07.02       Auf der Strasse der Vulkane 42’500 59’000
15.07.02 25.07.02       Nach Quito 41’500 58’000
08.07.02 15.07.02       Galapagos Insel 40’800 57’300
03.07.02 08.07.02       Guayaquil 40’800 52’800
03.07.02 03.07.02 Einreise Ecuador 40’800 52’800
03.07.02 03.07.02 Ausreise Costa Rica 40’800 51’300
23.06.02 03.07.02       Vorbereitungen zum Verschiffen 40’800 51’300
19.06.02 23.06.02       Puerto Viejo 40’300 50’800
18.06.02 18.06.02 Einreise Costa Rica 39’700 50’200
18.06.02 18.06.02 Ausreise Panama 39’700 50’200
14.06.02 16.06.02       Panama City 39’100 49’600
10.06.02 14.06.02       Nach Panama City 39’000 49’400
10.06.02 10.06.02 Einreise Panama 38’600 49’000
10.06.02 10.06.02 Ausreise Costa Rica 38’600 49’000
07.06.02 10.06.02       Nach Panama 38’600 49’000
02.06.02 07.06.02       Um San Jose 38’200 48’600
29.05.02 02.06.02       Arenal 38’000 47’900
20.05.02 29.05.02       Auf der Halbinsel Nicoya 37’700 47’600
20.05.02 20.05.02 Einreise Costa Rica 37’500 47’900
20.05.02 20.05.02 Ausreise Nicaragua 37’500 47’900
13.05.02 20.05.02       Wieder in Managua 37’500 47’900
13.05.02 13.05.02 Einreise Nicaragua 36’900 47’300
13.05.02 13.05.02 Ausreise Honduras 36’900 47’300
11.05.02 13.05.02       Über Tegucilgalpa nach Nicaragua 36’900 47’300
05.05.02 11.05.02       Nach Omoa und Lago Yojoa 36’500 46’900
01.05.02 05.05.02       Copan Ruinen und noch eine Reifenpanne 36’100 46’500
29.04.02 30.04.02       Reifenpanne 36’100 46’500
29.04.02 29.04.02 Einreise Honduras 35’900 46’300
29.04.02 29.04.02 Ausreise El Salvador 35’900 46’300
25.04.02 29.04.02       In El Salvador 35’900 46’300
25.04.02 25.04.02 Einreise El Salvador 35’200 45’600
25.04.02 25.04.02 Ausreise Guatemala 35’200 45’600
18.04.02 23.04.02       Besucher in Panajachel 35’200 45’600
13.04.02 18.04.02       Unterwegs mit den Besuchern in Antigua 35’100 45’300
11.04.02 13.04.02       Zur Grenze und heisse Quellen 34’900 44’800
08.04.02 11.04.02       Aguacatan 34’400 44’300
01.04.02 08.04.02       Atitlan See und Umgebung 34’400 44’300
17.03.02 31.03.02       Semana Santa 34’100 44’000
16.03.02 16.03.02       Bastelanleitung für Duschen 34’100 44’000
07.03.02 16.03.02       Autopermit erneuern und das Leben bei der Familie 34’100 44’000
28.02.02 06.03.02       Erste Tage in Antigua 33’700 43’600
21.02.02 27.02.02       Nach Antigua 33’700 43’600
18.02.02 20.02.02       Tikal 33’000 42’900
18.02.02 18.02.02 Einreise Guatemala 32’900 42’800
18.02.02 18.02.02 Ausreise Belize 32’900 42’800
13.02.02 18.02.02       Durch Belize 32’900 42’800
13.02.02 13.02.02 Einreise Belize 32’700 42’600
13.02.02 13.02.02 Ausreise Mexiko 32’700 42’600
30.01.02 12.02.02       Letzte Tage in Mexiko 32’700 42’600
28.01.02 29.01.02       Tulum 32’000 41’900
11.01.02 27.01.02       In der Karibik 31’900 41’800
04.01.02 10.01.02       Auf Isla Mujeres 31’800 41’700
01.01.02 03.01.02       Wieder einmal unterwegs 31’700 41’600
30.12.01 31.12.01       Palenque 30’600 40’500
27.12.01 29.12.01       Nach San Cristobal de las Casas 30’400 40’300
23.12.01 26.12.01       Puerto Escondido 29’900 39’800
18.12.01 22.12.01       Acapulco 29’300 39’200
18.12.01 18.12.01       Unfall auf dem Weg nach Acapulco 28’900 38’800
13.12.01 17.12.01       Sie kommt ohne Gepäck 28’900 38’800
09.12.01 12.12.01       Nach Uruapan und Angangueo 28’500 38’400
05.12.01 08.12.01       Puerto Vallarta nach Playa Azul 28’000 37’900
01.12.01 04.12.01       San Blas 27’300 37’200
26.11.01 30.11.01       Mazatlan 26’900 36’800
21.11.01 26.11.01       Südwärts 26’700 36’600
19.11.01 21.11.01       Erste Schritte in Mexiko 25’400 35’300
19.11.01 19.11.01 Einreise Mexiko 25’000 34.900
19.11.01 19.11.01 Ausreise USA 25’000 34’900
10.11.01 19.11.01       Von LA nach Mexiko 25’000 34’900
02.11.01 09.11.01       In Los Angeles 24’300 34’200
30.10.01 02.11.01       Sequoia NP 23’900 33’800
28.10.01 30.10.01       Death Valley und Yosemite NP 23’600 33’500
29.10.01 29.10.01       UFO’s 23’200 33’100
23.10.01 28.10.01       Las Vegas 22’600 32’500
21.10.01 22.10.01       Bryce Canyon & Zion NP 22’200 32’100
19.10.01 20.10.01       Grand Canyon NP 21’600 31’500
17.10.01 18.10.01       Mesa Verde NP 21’100 31’000
15.10.01 16.10.01       Arches NP 20’600 30’500
12.10.01 14.10.01       Salt LakeCity 20’200 30’100
09.10.01 12.10.01       nach Salt Lake City 20’100 30’000
07.10.01 09.10.01       Mt. Rushmore und Crazy Horse 19’000 28’900
03.10.01 06.10.01       Yellowstone N.P. 18’000 27’900
27.10.01 02.10.01       In Oregon und Idaho 17’100 27’000
24.09.01 27.09.01       Seattle und Mt. St. Helens 16’200 26’100
24.09.01 24.09.01 Einreise USA 15’500 25’400
24.09.01 24.09.01 Ausreise Kanada 15’500 25’400
19.09.01 24.09.01       Vancouver 15’500 25’400
16.09.01 19.09.01       Nach Vancouver 15’100 25’000
14.09.01 16.09.01       Hyder 13’600 23’500
10.09.01 13.09.01       Schotterstrassen 12’900 22’800
11.09.01 11.09.01 Einreise Kanada 12’000 21’900
11.09.01 11.09.01 Ausreise USA 12’000 21’900
08.09.01 09.09.01       Fairbanks und Barrow 11’400 21’300
04.09.01 07.09.01       Anchorage again 10’700 19’100
02.09.01 04.09.01       Kenai Fjords N.P. 10’500 18’900
01.09.01 01.09.01       Portage und andere Gletscher 10’300 18’700
30.08.01 31.08.01       Anchorage 10’000 18’200
27.08.01 30.08.01       Denali Nationalpark 9’700 17’900
23.08.01 27.08.01       Endlich in Alaska 9’600 17’600
23.08.01 23.08.01 Einreise USA 8’600 16’600
23.08.01 23.08.01 Ausreise Kanada 8’600 16’600
19.08.01 23.08.01       Nach Alaska 8’600 16’600
14.08.01 18.08.01       Banff und Jasper NP 6’500 14’500
12.08.01 13.08.01       Calgary  5’500 13’500
06.08.01 11.08.01       Manitoba / Saskatchewan 5’000 13’000
30.07.01 06.08.01       Lake Superior nach Kenora 3’500 11’500
27.07.01 30.07.01       Von Toronto zum Lake Superior 2’200 10’200
25.07.01 25.07.01       Toronto 1’600 9’600
23.07.01 23.07.01       Niagara Falls 1’400 9’400
23.07.01 23.07.01 Einreise Kanada 700 8’700
23.07.01 23.07.01 Ausreise USA 700 8’700
18.07.01 21.07.01       Prattsville NY 700 8’700
13.07.01 18.07.01       New York, New Jersey 400 8’400
15.07.01 15.07.01       Emergency Room 400 8’400
05.07.01 13.07.01       USA erste Schritte 0 8’000
05.07.01 05.07.01 Einreise USA 0 8’000
15.01.01 05.07.01       Reisevorbereitung in Europa 0 0

Kalender

Tage km km/t
USA 93 14’250 153
Kanada 44 10’750 244
Mexiko 86 7’700 90
Belize 5 200 40
Guatemala 66 2’500 38
El Salvador 4 500 125
Honduras 14 1’000 71
Nicaragua 7 600 86
Costa_Rica 36 2’200 61
Panama 8 1’100 138
Ecuador 29 1’700 59
Peru 26 3’700 142
Bolivien 24 1’400 58
Chile 27 4’400 163
Argentinien 94 9’400 112
Uruguay 4 200 50
Brasilien 50 16’200 324
Einmalige Kosten CHF
Transport Schweiz – USA (Auto verschiffen, Zollkosten, Flug usw.) 6’721.-
Transport Costa Rica – Ecuador (Auto verschiffen, Zollkosten, Flug usw.) 2’316.-
Transport Argentinien – Schweiz 5’300.-

Fahrzeug

Gründe für den Kauf einer Campers im Heimatland

Wir haben uns entschlossen, die Reise mit einem Motorhome zu machen. Dies führte direkt zu der nächsten Frage: Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Weil unser Budget und die Neupreise von Wohnmobilen nicht ganz zu einander passten, kam nur der Kauf eines Gebrauchtfahrzeugs in Frage. Klar ist eigentlich jedem, dass man diesen Kauf in den USA tätigt, uns nicht. Verschiedene Gründe bewogen uns dazu, uns schon in der Schweiz umzuschauen.

  • Die Freude an der Idee, schon bald mit den Vorbereitungen anzufangen, alles einzurichten und auszuprobieren.
  • Wir hatten ein gutes und günstiges Angebot.
  • Die Verschiffung des Fahrzeugs von Europa nach den USA ist gar nicht so teuer. Siehe Verschiffen. Die Verschiffungskosten haben wir durch den tieferen Dieselverbrauch schon lange wettgemacht.
  • Die Fahrzeuge in den USA sind sehr komfortabel ausgestattet, Klimaanlage, Mikrowelle, Backofen, und Fernseher sind keine Seltenheit. Aber je mehr moderne Technologie in einem Fahrzeug steckt, desto eher kann etwas Schaden nehmen und der Laie hat wenige Chance, Reparaturen selber vorzunehmen.
  • Auch sind diese Fahrzeuge, vom VW-Bus mal abgesehen, meist grösser als europäische Modelle. Fahrzeuge, die eine für Mittel- und Südamerika taugliche Grösse aufweisen, sind zum grössten Teil mit Benzinmotoren (ca. 25l/100km) ausgestattet. Dieselmotoren sind langlebiger, sparsamer und  wegen der einfacheren Bauweise weniger reparaturanfällig und unempfindlicher auf schlechte Treibstoff-Qualität. Diesel haben wir überall erhalten und immer günstiger als Benzin.
  • Die Motorhome-Gebrauchtwagenpreise sind in den USA relativ hoch. Wir hätten für die 10’000 US$, die wir etwa bezahlt haben, kein vergleichbares Fahrzeug gefunden, betreffend Zustand, Ausstattung, Kilometerstand unter 100’000 und Jahrgang (nicht älter als 10jährig).

Nun, so haben wir einen 91’er Elnagh Clipper 590  gekauft. Das Grundfahrzeug ist ein Ford Transit 2.5l Diesel  mit ganzen 52 kW und einem Maximalgewicht von 2’790kg. Die Ausstattung umfasst 5 Betten, Gasheizung, Gasboiler und 3 Flammen Gaskochherd, WC, Dusche und Kühlschrank (Gas, 12V und 220V).
Natürlich gab es einiges zu reparieren und umzubauen: An dieser Stelle möchten uns bei allen fleissigen Helfern nochmals herzlich bedanken!

Was wir so bis jetzt herausgefunden haben

  • Der Motor stellte sich als etwas schwach heraus, fahren wir doch steile Bergstrecken im 2. oder manchmal sogar im ersten Gang. Dafür ist die Kühlung gut dimensioniert und das Auto hat trotz der grössten Hitze noch nie gekocht. Ein etwas stärkerer Motor würde es erlauben gewisse Stück nicht mir Schuss fahren zu müssen, was etwas Materialschonender wäre.
  • Mit dem Fahrzeug wählt man auch die Strassen aus, die man befahren will. Mit einem Geländewagen kann man sicher andere Strecken fahren, als wir mit unserem busartigen Fahrzeug. Geländewagen verfügen aber selten über den Komfort mit Dusche, WC, Küche etc. und wenn doch sind sie oft fast zu schwer, für wirkliche Geländetauglichkeit.
  • Betreffend Ausstattung sind wir mit unserer Wahl sehr glücklich:
    • die eigene Toilette ist ein Komfort den wir um keinen Preis aufgeben möchten
    • das gleiche gilt für die Dusche, der Boiler dabei ist nice to have, besonders in kälterer Umgebung. Aber keine absolutes Muss. Der 100l Wassertank ist etwas knapp, das reicht bei 2 Personen, wenn  man sich sehr stark einschränkt, etwa für 3-4 Tage, inklusive Abwasch, WC-Spülung und jeden Abend eine kurze Dusche.
    • mit dem Gas-Kochherd können wir, schwer vermisste, Mahlzeiten zwischendurch selber kochen.
    • Der Kühlschrank dürfte etwas grösser sein, besonders das Gefrierfach. Um sich bei Gelegenheit auch mit verderblicheren Vorräten einzudecken. Ein Kompressor-Kühlschrank hat neben dem Nachteil des Stromverbrauchs den grossen Vorteil, dass er auch bei hohen Aussentemperaturen 4 Grad halten kann. Unser Kühlschrank kühlt auf Gas die Aussentemperatur minus 20-25 Grad, an 110 oder 220V etwas besser und an 12V etwas schlechter. Man/Frau rechne.
    • Schön ist es jeden Abend in seinem eigenen Bett zu schlafen und auch sonst seine eigene „Wohnung“ zu haben, in nicht auf die manchmal etwas heruntergekommenen Hotels angewiesen ist.
    • Was wir auch sehr zu schätzen wussten, ist dass wir in unserem Auto aufrecht stehen konnten, wenn es draussen regnet, kalt ist oder regnet ist man froh für etwas Bewegungsfreiheit.
  • Obwohl ein Ford, ist es halt ein in Deutschland gebautes Modell. Das heisst, es ist fast unmöglich, Ersatzteile wie Öl-, Luft- oder Dieselfilter zu erhalten. Wir mussten diese aus Europa einfliegen lassen, bzw. von Besuchern mitbringen lassen. Da bieten Volkswagen, Mercedes und Japanische Grundfahrzeuge deutliche Vorteile.
  • Die Bordanlage ist für 220V ausgelegt, deshalb haben wir einen Transformator von 110 auf 220V mitgenommen. Ist nicht unbedingt nötig, aber doch zwischendurch ganz praktisch.
  • Wir liessen uns in Kanada eine 100 W Solarzelle aufs Dach montieren. Die Batterien werden normalerweise beim Fahren geladen, bei langen Standzeiten ist man deshalb auf Strom von aussen oder eben Solarzellen angewiesen. Diese Anschaffung hat sich in unseren Augen gelohnt.
    Wenn wir heute diese Reise nochmals planten, würden wir noch mehr Watt in Solarzellen auf dem Dach montieren, eine zusätzliche Batterie und einen Inverter für 220 V Wechselspannung einbauen, um Haushaltsgeräte wie Rasierapparat, Computer etc. betreiben zu können. Somit könnte man sich die Kosten für einen 110 – 220V Transformator und speziellen Stromadapter für die Haushaltgeräte sparen. Die Kosten für den Stromanschluss auf den Campingplätzen sind, besonders in den USA und Kanada, im Preis drin, wenn man keinen Strom benutzt gibt es oft keinen Rabatt.
    Je nach Dimensionierung des Inverters, Batterie und der Solarzellen können dann sogar Toaster und Kaffeemaschine betrieben werden.
    Anstelle der Solarzelle könnte man sich auch die Anschaffung eines kleinen Generators überlegen, um damit bei langen Standzeiten die Batterien wieder aufzuladen. Generatoren und Solarzellen mit Zubehör sind in den USA und Kanada deutlich günstiger zu kaufen. Wir haben für den Einbau, Laderegler und Solarzelle in Kanada gleichviel bezahlt, wie in der Schweiz alleine die Solarzelle gekostet hätte.
    Es ist noch zu erwähnen, dass Solarzellen im Widerspruch zum Camperleben stehen. Solarzellen leisten am meisten, wenn man sie direkter Sonneneinstrahlung aussetzt, das Motorhome stellt man aber lieber in den Schatten, damit es schön kühl bleibt.
  • Unser Auto verfügt über einen 100l Wassertank, dieser wird für Trink-, Dusch- und Abwaschwasser benutzt. Um das Wasser keimfrei und geniessbar zu halten, benutzen wir Micropur Tropfen. Unterdessen haben wir uns für Trinkwasser eine 20l Wasserflasche gekauft, die es ab Mexiko an jeder Strassenecke zu füllen oder tauschen gibt. Eine andere Möglichkeit ist der Einbau eines Wasserfilters (z.B. Katadyn), Bekannte haben das gemacht, kaufen aber weiterhin zusätzlich Trinkwasser, weil ihnen der Geschmack des nun absolut sauberen Wassers nicht mehr zusagt.
  • Wir sind uns nicht ganz schlüssig, ob eine Klimaanlage wirklich nötig ist. Zu unterscheiden sind hier Klimaanlagen für das Auto und den Wohnteil.
    Während der Fahrt hat man oft den Fahrtwind, der kühlt, nur in Städten kann es unangenehm warm werden. Eine Autoklimaanlage wäre da sicher angenehm und würde mit dem Motor betrieben.
    Für den Wohnteil ist einfach die Frage, woher man den Strom nimmt. Bisher sind wir ganz gut ohne zurecht gekommen, hätten aber an einigen Orten davon geträumt, wenn der Lärm unseres Ventilators das Träumen zugelassen hätte.

Fahrzeug-Reparaturen

An einigen Orten Kann es recht schwierig werden sein Fahrzeug fachgerecht reparieren zu lassen. Hier ein paar Adressen wo anschliessend nicht alles vermurkst oder kaputt war.

Guatemala, Panajachel an der Durchfahrtsstrasse hat es neben der Feuerwehr einen deutschen Automechaniker.

Argentinien, Salta an der Pellegrini 732 hat es J.C. Martinez Amortiguacion, äusserst hilfsbereit und repariert gekonnt auch Dinge die nicht mit der Federung zu tun haben. Man kann bei ihm auch in der Garage zum Übernachten sicher stehen bleiben.

Bolivien, La Paz an der Calle James Freyre 2326 gibt es die Garage von Ernesto Hug. Er spricht Deutsch und ist ein kompetenter Fachmann. Man kann bei ihm auch in der Garage zum Übernachten sicher stehen bleiben.

Dokumente und Papierkram

Einreise und Grenzübergänge allgemein

Allgemeine gilt für alle Einreiseszenarien, dass wir mit Schweizerpässen reisen. Für andere Länder gelten oft andere Einreisebestimmungen.

Bisher hatten wir an den Grenzen keine grossen Probleme. Die Abläufe sind nicht nur für Uneingeweihte etwas unklar, aber mit Geduld oder mit Hilfe der Tramitadores (Zollhelfer) kommt man durch.

Abzockversuche kann man meistens durch Zahlung nur gegen Quittung umgehen, es lohnt sich aber auch nicht wegen 5 US$ einen Aufstand zu machen. Wichtig ist auch, nie unter Zeitdruck an eine Grenze zu kommen. Unsere Aussage war oft, „Wir haben mehr Zeit als Geld.“, wenn jemand gegen mehr oder weniger bescheidene Gebühren denn Ablauf etwas ölen wollte. Man ist auf der sicheren Seite, wenn man bereits am früheren Morgen, so ab 9:00 Uhr, eintrifft. Es ist dann meist noch etwas kühler und man hat noch den ganzen Tag vor sich. Mittagszeit, Randstunden und Wochenenden sollte man vermeiden. Manchmal kommen die Zollbeamten sonst auf die Idee, wie die Gewerkschaften, Sonntags- und Überzeitzuschlag zu verlangen.

Die Einreisebestimmungen für Alkoholika und frische Lebensmittel sind oft unterschiedlich. Fast nichts dabei zu haben, es zu verstecken oder vor der Nase der Zöllner zu verspeisen, sind wohl hier die Lösung.

Carnet de Passage

Um mit einem Fahrzeug ohne Probleme und vor allem ohne viel Geld zu hinterlegen über den Zoll zu kommen, besorgten wir uns ein Carnet de passage oder Libreta de paso. Dazu muss ein Depot von etwa einem Drittel des Fahrzeugwerts auf einem Sperrkonto oder beim Herausgeber des Briefs (z.B. TCS, ACS Automobilclub des Heimatlandes) hinterlegt werden, man beachte, dass es nur ein Jahr gültig ist und nicht vordatiert werden kann. Bei der Ein- und Ausreise muss dieses Dokument dann immer genau gestempelt werden, besonders bei der Rückkehr in die Schweiz. Sonst erhält man erstens das Depot nicht zurück und zweitens können weitere Kosten und Gebühren, des Landes in welches das Auto zuletzt eingeführt wurde, anfallen.
Ein Carnet braucht man für Nord- und Mittelamerika überhaupt nicht, für Südamerika aber sehr empfohlen. Besonders, wenn  man nach Ecuador verschifft, ist es fast unmöglich das Fahrzeug ohne Carnet aus dem Hafen zu holen.
Bekannte Kanadier haben es zwei Wochen versucht und schlussendlich in Kanada ein Carnet via Kurier bestellt und schwups war das Auto draussen.
Gute Freunde von uns, Engländer, hatten auch kein Carnet, sie erhielten aber eine Garantie der Britischen Botschaft. Nichts genützt, nach etwa 6 Wochen liessen sie sich von einem Zollbeamten an die Grenze zu Peru begleiten, um das Auto sofort auszuführen.
An den Grenzen Ecuador-Peru, Peru-Bolivien, Bolivien-Argentinien haben wir nur das Carnet als Fahrzeugdokument vorgezeigt und die Grenzüberquerung war kein Problem.
Man kann auch eine Art Carnet erhalten, das dem Echtem täuschend ähnlich sieht, wobei aber keine Kaution oder so verlangt wird. Solche wurden von anderen Fahrzeug-Reisenden benutzt. Dies soll aber keine Empfehlung sein, sondern ist einfaches Hörensagen, man beachte auch, dass dies unter Urkundenfälschung fällt und somit strafbar ist.

Fahrzeug-, Führerausweise

Weitere Dokumente für das Fahrzeug, die wir dabei haben, sind der CH-Führerausweis, CH-Fahrzeugausweis, mehrere Übersetzungen (Translation) und internationale Führerausweise, die letzteren beide erhältlich beim Strassenverkehrsamt und TCS, ACS Automobilclub des Heimatlandes.

Dazu ist auch zu sagen, dass die Leute hier auf diesen Kontinenten keine Ahnung haben, wie unsere Original-Ausweise aussehen, woher auch? Also kommt es unter den Fahrzeug-Reisenden vor, dass die mitgeführten Ausweise auf dem PC hergestellt wurden, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Man kann sie ja in Folie einschweissen, mit einem Markstück einen Stempel basteln etc. Auch dies soll keine Empfehlung sein, sondern ist einfaches Hörensagen, man beachte, dass auch solches unter Urkundenfälschung fällt.

Nummernschilder

Aus Furcht vor Diebstahl, weil das Fahrzeug im Herkunftsland niemals zugelassen werden könnte oder um die Fahrzeugsteuern und die Versicherung (welche im Ausland ja doch nicht zahlt) im Herkunftsland zu sparen, geben einige der Fahrzeug-Reisenden ihre Originalnummernschilder ab und fahren mit Kopien herum. Auch in diesem Fall wissen die Einheimischen hier nicht, wie ein Originalnummernschild aussieht, also sieht man auch hier die lustigsten Sachen.

Kranken- und Unfallversicherung

Als Schutz gegen Krankheit und Unfall haben wir, in unsere Krankenversicherung einen Weltzusatz und die Unfalldeckung eingeschlossen. Laut Gesetz ist dies in der Schweiz nur für maximal 1 Jahr möglich, laut den Krankenkassen machen sie aber eine Ausnahme und versichern auch länger. Ob dies nur mit dem Prämienkassieren oder dann auch im Falle einer Krankheit oder Unfall gilt wissen wir nicht.
Wer sich in der Schweiz abmeldet und somit also nichts mehr verdient, hat je nach Gemeinde anrecht auf Krankenkassensubventionen. Dies muss aber vor Reisebeginn angefordert werden.

Autohaftpflichtversicherung

Für die USA und Kanada hatten  wir eine Fahrzeug-Haftpflichtversicherung für 6 Monate und SFr. 890.- über das Swiss National Auto Program (SNAP) der Winterthur Versicherung abgeschlossen. Diese beinhaltet nur Haftpflicht über 3 Mio. US$. Die Schweizer Haftpflicht Versicherung gilt nur für die auf der grünen Versicherungskarte angegebenen Länder.
Unterwegs haben wir aber eine Versicherung in den USA ausfindig gemacht, die eine Haftpflichtversicherung für fast die ganze Welt anbietet und das zu vernünftigen Preisen. Es steht zwar, dass diese nur für US-Bürger und in den USA zugelassene Autos gilt, was in Realität aber nicht so ist. www.aig.com

Reisegepäckversicherung

Unser mitgeführtes Mobiliar ist in einer speziellen Hausratsversicherung für Auslandaufenthalt und das zurückgelassene als eingestelltes Mobiliar versichert. Als weitere und letzte Versicherung, neben der Personen-Haftpflichtversicherung, haben wir eine kombinierte Reisegepäck-, Annulationskosten – und Rückführungsversicherung (Es ginge da ev. mit der Krankenkasse  günstiger). Auf letztere griffen wir bereits wegen dem verspäteten Fahrzeugtransport zurück und sie hat uns 5 Tage Aufenthalt in Washington DC bezahlt.

Geld

In allen Ländern und grösseren oder touristischen Städten kann man heute mit einer normalen Bancomat-Karte (EC-Karte, Maestro-Karte, Cirrus-Karte) an den Geldautomaten mit Maestro- oder Cirrus-Logo Geld abheben. Dies zu Devisenkursen und mit günstiger Spesenbelastung, wenn man etwa den Gegenwert von 200 – 300 US$ abhebt.
Dasselbe gilt auch für die VISA-Karte, wo oft auch am Automaten (mit VISA-Logo) oder am Schalter (Cash-Advance), aber mit deutlich ungünstigerer Spesenbelastung, Geld bezogen werden kann.
Dazu noch etwas US-Dollar in bar und Reise-Schecks in US-Dollar und schon ist man ausgerüstet.

Reiseschecks, Traveller Cheques

Von den Reise-Schecks werden bei Diebstahl ersetzt. Beim Einlösen entstehen einem aber oft Gebühren welche bis zu 10% des Wertes betragen. Dies ist nicht so schlimm weil z.B. American Express belegte Gebühren über 1% zurückerstattet. Ist aber oft nicht zu belegen, weil man einfach einen schlechten Wechselkurs erhält. Selbst im American Expressbüro ist der Wechselkurs oft schlechter als in der Wechselstube an der Strasse. dann muss man sich im American Expressbüro Dollar auszahlen lassen (ohne Gebühr) und diese dann auf der Strasse wechseln.
Gerade bei längerer Reise besteht noch das Wechselkursrisiko, Kursverlust den wir hinnehmen mussten, im Juni 01 haben wir zu hohem Kurs CHF 1.82 gekauft und 6 Monate später nur noch CHF 1.45. Wäre das umgekehrt gewesen würden wir die Checks in den Himmel rühmen.
Wir empfehlen nur wenig z.B. 300-500 US$ für den Notfall in Schecks mit zuführen, Bankomate gibt es fast an jeder Ecke. Euro-Reise-Schecks werden in den grösseren Städten gewechselt aber den guten alten Dollar kennt halt schon jeder.