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Der Tiger ist los

Tigerkuchen

Tigerkuchen

A. wollte diesmal einen Tigerkuchen zum Geburtstag. Dazu haben wir einen Teig für den Rasen (grün) gemacht, einen weiteren Teig für den Körper, die teile des Körpers mit Buttercreme verklebt und dann mit farbiger Buttercreme verziert:

Körper

  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 200ml Orangensaft
  • 1.5 Tl Kakaopulver
  • 200ml Öl
  • 300g Mehl
  • 1Pck. Backpulver

Die Zubereitung ist denkbar einfach

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren
  2. Mehl und Backpulver dazugeben
  3. 2/3 des Teigs in eine 24er Springform geben
  4. in den restlichen Drittel 1.5 TL Kakaopulver geben und in den Teig in der Springform vorsichtig einrühren, so dass sich Streifen bilden
  5. Anschliessend in den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  6. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen
  7. Vor dem Schneiden noch etwas in den Kühlschrank, damit es nicht so bröselt
  8. Dann den Deckel abschneiden, wieder aufsetzen und die Tiger/Katzenform ausschneiden

Das Rezept für den Boden habe ich aus verschiedenen Quellen im Internet, es wird auch Wunderrezept genannt. Der Boden ist locker, dennoch stabil und schmeckt . Der Teig ist durch die Verwendung anderer Flüssigkeiten z.B. Apfelsaft … leicht abzuwandeln.

Rasen

  • wie Körper
  • zusätzlich etwas blaue/grüne Lebensmittelfarbe anstelle des Kakaopulvers

Zubereitung

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren,
  2. Lebensmittelfarbe,  Mehl und Backpulver dazugeben
  3. Teig in eine 24er Springform geben
  4. In den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  5. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen und in den Kühlschrank
  6. Deckel abschneiden, wieder aufsetzen

Buttercreme für Grundierung und Verkleben

Reicht um die Cake-Schichten etwas zu verkleben und Unregelmässigkeiten etwas auszubessern (ca. 260 g Buttercreme).

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.

Körper zusammenbauen

  1. Zwischen die Teigschichten etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  2. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und zusammenkleben, was zusammengehört.
  3. Ohren ggfs. mit Zahnstocher fixieren

Pelz

  • 600g Butter
  • 980 g Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe orange/gelb

Zubereitung

  1. Butter, Puderzucker und Lebensmittelfarbe in die Rührschüssel geben
  2. Mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  4. Mit einem Spritzsack den Körper verzieren
  5. ev. noch etwas Buttercreme mit Kakaopulver versehen für dunkle Streifen

Nase, Augen

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  1. Aus Marzipan und braunen Smarties. Nach dem verzieren mit Buttercreme anbringen ggfs. mit Buttercreme wieder ausbessern

 

Equipment

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den “Pelz”
  • Springform 24cm

Hinweise

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht

 

Wir backen ein Schokokuss-Pferd

Schokokuss-Pferd

Schokokuss-Pferd

Zum Geburtstag von K.  gab es einen Schokokuss, mal ein bisschen anders.

Zutaten:

    • 250 g Mehl
    • 150 g Zucker
    • 9 El Zucker
    • 2 Pck Vanillezucker (weiss)
    • 9 Eier
    • 1 Pck Backpulver
    • 1 dl Milch
    • 3 Pck Schoko-Glasur
    • Verschieden farbige Tuben mit Lebensmittelfarbe zum Verzieren

Rezept für den Teig

Die Eier vorsichtig trennen.  Die Eigelbe mit den restlichen Zutaten, ausser den 9 EL Zucker, verrühren, den Teig auf ein Backblech füllen und bei 200° 15 Minuten backen.

Teig für Schokokuss

Teig für Schokokuss

Abkühlen lassen und mit Hilfe einer Vorlage die Pferdeform ausschneiden

Teig mit Pferdevorlage

Teig mit Pferdevorlage

Pferd ausgeschnitten

Pferd ausgeschnitten

Rezept für den Eischnee

Die Eiweiße mit den 9 EL Zucker steif schlagen und auf die ausgeschnittene Form streichen.

Mit Eischnee vor dem Backen

Mit Eischnee vor dem Backen

Nochmals in den Ofen schieben und hellbraun backen.

Mit Eischnee gebacken

Mit Eischnee gebacken

Abkühlen lassen und die Schoko-Glasur auf dem Eischnee verteilen.

Schokokuss-Pferd mit Schokoüberzug

Schokokuss-Pferd mit Schokoüberzug

Nun die überflüssige Schokolade und das Papier entfernen. Fragt nicht wie. Ich würde beim nächsten Mal die Schoko-Glasur wieder mit dem Löffel darüber giessen, nur würde ich das Pferd auf einen Gitterrost legen und darunter ein warmes Backblech. Damit könnte die Glasur runterlaufen und man könnte sie vom warmen Blech wieder zum darüber Giessen verwenden.

Versuche mit Online Backup

Versuche mit Online Backup

15.9.13 Bisher habe ich den Inhalt mein NAS immer auf ein zweites NAS gebackupt, dies mit dem Nachteil,

  • dass das zweite NAS langsam und der Speicherplatz zu klein war
  • und dass das zweite NAS sich gleich im Nebenraum befand

Dies entsprach nicht ganz der 3-2-1 Backup-Regel. Diese besagt in etwa, dass ich neben meinem Original-File noch 2 Kopien haben sollte (3). Das Backup am Besten auf 2 verschiedene Medientypen (Harddisk, Band, Optische Disk uä.) anlege und jeweils 1 Kopie an einen anderen Standort auslagere. Das mit den 2 Medien nehme ich jetzt mal an klappt mit der Cloud.

So nun ging die Suche los, folgende Kriterien habe ich mir zusammengestellt:

  • bezahlbar, z.B. 100 CHF pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz (oder ca. 6 TB)
  • unbeschränkter Up-/Download
  • Backup und Spiegelung (um Verzeichnisse zwischen mehreren Computern synchron zu halten)
  • Netzlaufwerke backupen
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer
  • beliebige Anzahl Endgeräte
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology)
  • Online Speicher als Laufwerk anbindbar
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung
  • Sharing und Streaming

JustCloud

Den ersten Versuch startete ich mit JustCloud. Nach 300 GB habe ich aufgehört, es fängt sehr günstig an, man kriegt 50-70% Rabatt braucht aber x-Zusatzservices die alle extra kosten, wie Versionierung, schnellere Up- und Downloads, zusätzliche Clients, Backup von Netzlaufwerken usw. War mir sehr schnell zu blöde. Toll ist die Money-Back Garantie, das Geld wurde bis auf eine kleine Gebühr zurückbezahlt. Nach ein paar folgenden Marketingmails musste ich noch mal sagen, dass ich Ruhe vor ihrem Produkt möchte und seither klappt es

bitcasa

Einen weiteren Versuch startete ich mit bitcasa, ein sehr gutes Produkt welches bei mir auch einen guten Eindruck bezüglich Sicherheit hinter lies. Nach 1.8 TB habe ich das Vorhaben aber abgebrochen

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja ABER System wird instabil
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja sie versprechen 3+ Versionen
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology), ja ABER im Web sind nicht die gleichen Dateien sichtbar wie in den anderen Clients. Die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ja die Daten werden bereits auf dem Client verschlüsselt und dedupliziert, dadurch hatte ich das Gefühl der besten Uploadgeschwindigkeit!
  • Sharing und Streaming, ja man kann sogar ganz Musikalben streamen z.B. aufs iPhone
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, ja aber Zugriff mit SyncSoftware wie AllwaySync ist instabil, dito Robocopy

Nachdem ich 1.8 TB hochgeladen habe und dann mit den verschiedenen Clients Zugriff waren im Webclient nicht alle Dateien vorhanden wie auf dem Windows oder iOS Client. Dies verwirrt, die Antwort des Customer-Services auch „Oh that’s a lot of data“. mit dem Tipps im Supportforum kam ich auch nicht wirklich weiter, deshalb hat bitcasa mal Pause. Ich hoffe, dass sich die Situation während der Dauer meines Jahresabos noch verbessert .

Update 10.11.13 Auch mit verschiedenen neuen Client-Versionen (zuletzt  1.1.3.26 de) stürzt das Teil regelmässig ab, sowohl beim Backupen, Mirroring wie auch beim Zugriff auf bitcasa-Laufwerk

Update 20.11.13 Bitcasa hat die Preise erhöht. Mein Unlimited-Paket kostet nun nicht mehr 99$ im Jahr sondern pro Monat –> Account gelöscht

Crashplan

Nächster war crashplan, und wurde nach einer Woche wegen der sehr schlechten Upload-Bandbreite abgebrochen.

  • bezahlbar, ja 48 – 108 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, nur Backup
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja
  • beliebige Anzahl Endgeräte, je nach Vertrag 1 oder 2-10
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, na
  • Sharing und Streaming, na
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, weiss nicht mehr

Update 20.11.13 Websites http://pcloadletter.co.uk/2012/01/30/crashplan-syno-package/ und http://blog.abenker.com/2012/06/17/synology-diskstation-und-crashplan/ etc. mit einer guten Anleitung für Crashplan auf Synology-NAS gefunden

 

OpenDrive

Nun bin ich an opendrive dran und bin bisher (2.5TB) und immer noch zufrieden

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, jein, Download ist auf 100 GB pro Tag beschränkt, mehr ist Kostenpflichtig, sie behaupten auf der Website kulant zu sein….
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja bin im Moment bei 10 Versionen bei einzelnen Dateien
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die iOS-App ist langsam und instabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ? Übertragung erfolgt 128bit verschlüsselt, zusätzlich gibt es auf dem PC einen speziellen Folder, dessen Inhalt bereits auf dem PC verschlüsselt wird und diese Verschlüsselung über die ganze Kette beibehält.
  • Sharing und Streaming, ja nur einzelne Dateien

Software funktioniert unter Windows 8 und 8.1 stabil, kann alle Verzeichnisse und Netzwerklaufwerke backupen oder syncen. Nutzt die ganze Netzwerkbandbreite für den Upload über meinen Internet-Anschluss.

Mein Ranking

  1. Crashplan
    Pro: Synology PlugIn, Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) und Verschlüsselung Neg: iOS App
  2. OpenDrive
    Pro: Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) Neg: iOS App und Verschlüsselung
Furby-Cake

Wie mache ich einen Furby-Cake

Furby-Cake

Furby-Cake

A. wollte ein Furby zum Geburtstag. Nicht faul haben wir beim Bäcker etwas Schokoladen-Cake bestellt:

  • 3 Stück  12 cm Durchmesser und ca. 4 cm hoch
  • 1 Stück 6 cm Durchmesser und je ca. 4 cm hoch

Diese mit etwas Buttercreme dazwischen aufeinander gestellt. Das Furby hat am Ende einen Durchmesser von ca. 14 cm und ein Höhe von 20 cm (mit Ohren).

Weitere Zutaten:

  • 250 gr weiche Butter
  • 410 gr Puderzucker
  • 1-2 Briefe Vanillezucker (weiss) oder geraffelte Orangen-/Zitronenschale
  • Lebensmittelfarbe (besser Pulver aus der Drogerie)verschiedenfarbiges Marzipan
  • Verschieden farbiges Marzipan
    ca. 120 g einer Farbe für Augenringe, Ohren und Füsse
    ca. 40 g andere Farbe für Augenhintergrund
    ca. 20 g andere Farbe für Augenlider
    ca. 40 g gelb für Schnabel
    ca. 10 g andere Farbe für Zunge

Equipment:

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den „Pelz“

Rezept für die Grundierung und Verkleben der Cakes-Schichten
(ca. 260 g Buttercreme)

Reicht um die Cake-Schichten beim aufeinander stellen etwas zu verkleben und rundum die Unregelmässigkeiten etwas auszubessern und die braune Farbe etwas abzudecken.

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät gaaanz langsam mischen, bis Butter und Puderzucker verbunden sind
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.
  4. Zwischen jeden Schokoladencake vor dem Aufeinanderstellen etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  5. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und rundum den Cake etwas abdecken.

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes wurden aufeinander gestappelt und nun grundiert

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes wurden aufeinander gestappelt und nun grundiert

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes aufeinandergestappelt und mit der ersten Grundierung

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes aufeinandergestappelt und mit der ersten Grundierung

Rezept für Furby-„Pelz“ ca 800 g Buttercreme

  1. 300g weiche Butter und 500 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Die Masse mit dem Rührgerät gaaanz langsam mischen, bis Butter und Puderzucker verbunden sind
  3. Lebensmittelfarbe (Pulver vorher mit wenig Wasser mischen) und/oder Aroma dazugeben
  4. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  5. Etwas ca. 1/3-1/2 davon in den Spritzsack abfüllen und Muster auf den Kuchen machen
  6. Augen, Füsse können vorher oder auch nachher angebracht werden
  7. Ohren am Schluss aufsetzen, ggfs mit Buttercreme wieder ausbessern

Furby-Cake kriegt seinen Pelz (Buttercreme aus dem Spritzsack)

Furby-Cake kriegt seinen Pelz (Buttercreme aus dem Spritzsack)

Furby-Cake angeschnitten

Furby-Cake angeschnitten

Augen, Ohren, Schnabel und Füsse

Aus farbigem Marzipan

  1. Aus ca. 120 g Marzipan einer Farbe die Augenringe (flach drücken und ausschneiden), Ohren (flachdrücken und formen) und Füsse formen
  2. Ca. 40 g Marzipan einer anderen Farbe flach drücken und auf Grösse der Augenringe zuschneiden für den Augenhintergrund
  3. Ca. 20 g Marzipan einer anderen Farbe flach drücken und ausschneiden für die Augenlider
  4. Ca. 40 g gelbes Marzipan zu einem Schnabel formen und in der Mitte einen Spalt für die Zunge vorsehen. Die Zunge aus ca. 10 g anders farbigem Marzipan formen und in Schnabel einsetzen

Hinweise:

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht
  • Ein anderes Beispiel, wie man es schön machen könnte 😉

Nach Salta 20.9. – 2.10.02 (48’000 km)

Der Unterschied zwischen Bolivien und Argentinien könnte deutlicher nicht sein. Die Strasse auf der einen Seite des Zollübergangs besteht aus Steinen und Staub, auf der anderen Seite ist sie asphaltiert. Augenfällig ist, dass die Häuser nicht mehr aus Erdziegeln erbaut sind, sondern nun eher dem ähneln, was wir uns unter einem Haus vorstellen. In den Hotels hat es ganz selbstverständlich warmes Wasser und wenn man in die Läden geht, besteht das Sortiment nicht nur aus abgelaufenen Salzcrackern und Toilettenpapier, sondern man findet alles, was das Herz begehrt.
Die Zivilisation hat uns also wieder und wir müssen hier einmal ganz ehrlich eingestehen, dass uns die Armut der letzten durchreisten Länder mit der Zeit stark an die Nieren gegangen ist. Argentinien hat sicher schon bessere Zeiten gesehen, aber uns kommt es im Moment wie das Paradies selbst vor.

San Salvador de Jujuy

Nachdem wir die letzten vier Nächte gezwungenermassen in Hotels bzw. die letzten 2 Tage mit Autoputzen verbracht hatten, konnten wir hier nun endlich wieder in unser Heim einziehen, ohne eine Staublunge zu kriegen. Bei einem Lavadero hatten wir Mosquito einer intensiven Aussenreinigung unterziehen lassen (für CHF 1.50) und gleich noch das Wageninnere vorputzen lassen (CHF 10.-). Den Wagen liessen wir auf dem Parkplatz des Familienunternehmens stehen, wir durften unsere Sachen im Büro einstellen und konnten während dem 2. Innen-Waschgang soviel Wasser brauchen, wie wir nur wollten. Die ganze Familie kümmerte sich rührend um uns, ein Freund des Clans, Miguel, lud uns zum Nachmittagstee ein und dort wurde Hubi in die Geheimnisse des Mate-Trinkens eingeweiht. Ein Mategefäss wurde uns geschenkt und am nächsten Tag gingen wir gleich die Bombilla (Röhrli) und das Yerba (Kraut) kaufen, die Thermoskanne für’s heisse Wasser haben wir bereits. Bei Miguel und Fabiana kamen wir auch zum 1. Mal in den Genuss eines Asados und Empanadas – mhm, lecker!

Salta

In Salta machten wir uns auf die Suche nach der Ford Garage, weil wir unseren defekten Stossdämpfer ersetzten wollten. Leider führen sie in der ganzen Stadt kein solches Teil, aber der Meister schickte uns zu einer Werkstatt, die Stossdämpfer repariert.
Hier wurde das defekte Teil mit abenteuerlichen Maschinen auseinander genommen und auch wieder zusammen gesetzt, anschliessend wurde das Fahrwerk einer umfangreichen Überholung unterzogen und abgeschmiert, die Federung verstärkt und viele lose Schrauben Innen und Aussen nachgezogen. Die Werkstatt hat Juan Carlos erst seit dem Kurssturz des Peso wieder aufgenommen, vorher rentierte es nicht etwas zu flicken, sondern es wurde, wie bei uns, gleich neu gekauft.

Wieder wurden wir von einer argentinischen Familie adoptiert. JC, momentan in einer etwas schwierigen familiären Situation, hat vorübergehend sein Lager in der Werkstatt aufgeschlagen und schlug uns vor, ihm Gesellschaft zu leisten. Gerne nahmen wir sein Angebot an, nicht gewahr, welcher „Gefahr“ wir uns da aussetzten. Nicht nur, dass wir nun zum Clan der Martinez gehören und dementsprechend umhegt und gepflegt werden, nein, JC sieht es auch als seine Pflicht an, uns jedes schöne Plätzchen in und um Salta zu zeigen. Ausserdem werden wir dermassen gefüttert, dass wir wohl schon bald nicht mehr in unsere Kleider passen – wir fühlen wir uns sehr wohl hier!
Eine Parillada im Hause Martinez ist schon etwas ganz Besonderes. Juan Carlos senior kümmerte sich höchstpersönlich um die zu grillenden Fleischberge, während Mama Pirucha die vielen Enkelkinder von der selbst gemachten Torte fernhielt. Die zu Besuch weilende Tante (Schwester von JC senior) kümmerte sich um die Salate und Liliana (Tochter von JC senior / Pirucha und Schwestern von JC junior), unterhielt die vielen Kinder, von denen Paulina und Daniela ihre eigenen sind. Man kann sich gut vorstellen, dass uns bald der Kopf vor lauter Namen summte, doch wurde von uns glücklicherweise nicht viel Konversation erwartet, sondern nur, dass wir den Teller, der sich immer wieder wie von selbst füllte, leerten – was wir natürlich auch folgsam taten. Der von uns mitgebrachte Champagner, Marke Chandon aus Mendoza, wurde nach dem Essen zusammen mit dem Dessert serviert. Und wieder einmal fielen wir mit vollem Magen ins Bett.

Tagesrythmus

An den argentinischen Tagesrhythmus muss man sich erst gewöhnen, denn er ist dem unseren nicht sehr ähnlich: So gegen 13:00 Uhr schliessen alle Geschäfte und der Argentinier isst zu Mittag. Anschliessend haut er sich aufs Ohr, denn die Siesta ist ihm heilig. Ab 16:00 Uhr beginnt sich die Stadt wieder zu regen und es ist keine Seltenheit, dass Geschäfte bis 22:00 Uhr und später offen sind. Dann fängt die Vida nocturna, das Nachtleben, an, mit einem feinen Abendessen, am liebsten natürlich Asado. Ins Bett fällt der Argentinier bestimmt nicht vor Mitternacht. Mariano zum Beispiel geht einmal in der Woche um 23 Uhr zum Fussballtraining.
Wir kriegen also nicht nur einen Bauch, sondern auch Ringe unter den Augen.

Am Samstagabend gingen wir in die Disco, das heisst, man wollte sich um 22:30 Uhr zum Essen treffen, an den Tisch setzten wir uns schlussendlich um Mitternacht. Um 2 Uhr trafen wir dann in der Disco ein, wo wir bis zum Morgengrauen tanzten und uns vergnügten.

Grand Canyon 19. – 20.10.2001 (21’400 km)

Grand Canyon

Auf dem Weg zum Grand Canyon fuhren wir durch die weiten Wüsten Arizonas; es ist schon erstaunlich, welch unfreundliche Landschaften Mutter Natur für uns bereit hält. Gut, dass wir Menschen solche Gegenden „scenic“ finden, für Viehzucht und Ackerbau taugen sie jedenfalls wenig. Auch tragen wir unseren Teil zur Landschaftsgestaltung bei und schmücken die Strassenränder mit leeren Flaschen und Dosen, ab und zu ein paar überfahrenen Schafen, Rehen, Vögeln oder Eichhörnchen und – heute – einer toten Kuh.
Um den riesigen Touristenstrom, der jährlich den Grand Canyon besucht, bewältigen zu können, ist die Verwaltung des National Parks daran, ein Transportsystem mit Bussen aufzubauen. Dies hat eine leichte Verwirrung des Besuchers zur Folge: ein Teil des Parks ist, noch nach der „alten“ Methode, mit privaten Fahrzeugen zugänglich, andere Teile wiederum sind nur noch mit den öffentlichen Bussen erreichbar.
Nichtsdestotrotz wurden wir mit einer tollen Aussicht und schönem, warmem Wetter begrüsst. Die Aussicht erschien manchmal etwas trübe, bis ein mitteilsamer Ranger erklärte, dass dies nicht Nebel oder Dunst sei, sondern Rauch vom überwachten Waldbrand auf dem „Nord-Rim“.
Und für die Safari-Interessierten: Wir haben ein paar Meter vor dem Parkeingang einen Puma beobachten können!

Lake Powell

Wer vom Grand Canyon Richtung Bryce Canyon fährt, kommt fast unweigerlich am Lake Powell vorbei, dem Wassersportparadies des Süd-Westens. So machen auch wir hier Rast, ruhen uns von den Reisestrapazen aus und versuchen zum Geheul der Kojoten zu schlafen.

Mesa Verde 17. – 18.10.2001 (21’100 km)

Unterwegs haben wir noch ganz kurz den Canyon Lands NP gestreift. Hubi meinte, dieser Canyon würde noch schöner aussehen, als der Grand Canyon. Wie auch immer, die Aussicht war „splendid“, das Wetter 1A und wir waren fast die einzigen.

Mesa Verde

Bis vor 700 Jahren lebte auf dieser Hochebene (1800 – 2500 m.ü.M.) für 700 Jahre eine Gruppe von Menschen, welche wir bis vor kurzem noch „Anasazi“ nannten. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass dies das Navajo-Wort für „ancient enemy“ ist. Darum und weil wir nicht wissen, wie sie sich selbst bezeichneten, nennt man sie jetzt „ancestral puebloans“.
In diesen 700 Jahren entwickelten sie sich von Jägern und Nomaden zu Farmern und damit sesshaften Siedlern. Dabei machten sie eine enorme Entwicklung vom Zelt über Lehmhäuser bis zu diesen imponierenden Felsbauten durch – dem Wahrzeichen von Mesa Verde.
Wegen der längeren Anbau-Saison zogen sie damals von der Ebene in die Berge. Nicht klar ist aber bis heute, warum ein Teil der Leute in den aufwändigen Felsdörfern lebte und täglich mehrere abenteuerliche Kletterpartien für Wasser und Arbeit auf sich nehmen musste. (Hier wurde wohl das Freeclimbing erfunden, wenn man die historischen Spuren an den Felswänden betrachtet).
Ein anderer Expertenstreit bezieht sich auf den Wegzug: War es eine oder mehrere aufeinander folgende grosse Dürren, die weltweite Klimaveränderung (die kleine Eiszeit), Missmanagement der vorhandenen Ressourcen, etwas von alledem oder hatten die UFO’s von Erich von Däniken zugeschlagen? It’s a mystery.
Dieses profunde Wissen haben wir uns in mühseliger Kleinarbeit vor Ort auf wagemutigen Exkursionen angeeignet und lassen euch grosszügig, wie wir sind, daran teilhaben.

Anchorage 4. – 7.09.2001 (10’700 km)

Anchorage again – oder etwas später beim Ölwechsel…

Dienstag 4.9.01

  • Jetzt werden wir bei Ford richtig bedient, d.h. 4 Männer starren staunend unserem Mosquito unter die Motorhaube und tuscheln aufgeregt. Wichtig schlagen sie alle Nummern, die sie im Motor finden, in ihren Computern nach und so ca. alle 20 Minuten kommt einer vorbei und erklärt, dass sie etwas gefunden hätten, diesen Ölfilter aber leider grad nicht an Lager hätten. Das gleiche Teil gäbe es aber unter einer anderen Nummer (selbstverständlich) von einem anderen Hersteller und sie würden es nun dort versuchen. Nach einer Stunde (! und zwei Sandwichs) wird uns mitteilt, dass in der ganzen Stadt kein solcher Filter aufzutreiben sei, von welchem Hersteller auch immer, eine auswärtige Bestellung ist also unumgänglich. Ford will uns aber langsam loswerden und das Teil unter keinen Umständen zu sich in die Werkstatt bestellen (es könnte drum eh nicht eingebaut werden, da die Werkstatt für Mosquito und die Hebebühne zu niedrig seien) und schickt uns mit einer Artikelnummer zu der Werkstatt F.A.T.S. (für Foreign Auto/Truck Supply), die sich auf ausländische Autos spezialisiert hat.
  • Eine kleines Fährtchen hin, die Nummer wird hin und her gereicht, ein paar Fragen und schon sitzen wir wieder im Auto zurück zu Ford – die Nummer konnte nämlich nicht identifiziert werden! 20 Minuten später bei Ford: Ein Telefonat mit der Werkstatt und schon fahren wir wieder zu FATS und nun kann das Teil plötzlich bestellt werden – Halleluja!!! Die Lieferung dauert voraussichtlich 4 Tage, am Freitag soll es dann so weit sein, wir sind ganz aufgeregt und gönnen uns einen Kinobesuch.

Freitag 7.9.01

  • Heute also soll unser Mosquito endlich das lang erwartete und benötigte Ersatzteil erhalten – falls alles klappt… Gespannt machen wir uns, nach einen kräftigenden Frühstück, auf zu FATS. Die Zeichen stehen gut, nach einigen Minuten ist der Ölfilter gefunden und wir stellen Mosquito vor der Garage ab. Eine Stunde und ein paar Auto-Zeitschriften später, nehmen wir unser Auto wieder in Empfang – und das tatsächlich mit einem neuen Ölfilter, inkl. Ölwechsel. Unser Glück ist aber leider nicht ganz vollkommen, konnte doch der Luftfilter nicht gewechselt werden – wir haben ihn mittlerweile in der Schweiz bestellt…

Hubi motzt mal wieder….
Natürlich waren wir darauf vorbereitet, dass wir mit einem europäischen Auto auf einige Schwierigkeiten stossen würden. Aber nicht nur hier, sondern auch bei ganz anderen Dingen stossen wir auf erstaunliche Gestalten, ein Beispiel:
Wir erkundigen uns beim Visitor-Information-Center nach Möglichkeiten zum Fischen und auch über Touren in den wirklich hohen Norden. Die Antwort war eigentlich eher lustig: Fischen tue sie nicht und im Norden sei sie noch nie gewesen, aber es habe dort drüben im Gestell einige Prospekte. Nach weiterer Nachfrage erfahren wir, dass der Touranbieter ein Büro in einem Hotel unterhält.
In diesem Büro möchten wir gerne mehr über die diversen Touren erfahren. Sehr nett wird uns der Prospekt, den wir in Händen halten, vorgelesen. Leider war auch diese Mitarbeiterin noch nie im Norden und konnte uns aus eben diesem Grund keinerlei Infos über Vegetation und Wildlife geben. Wir buchen nichts.
Ähnliches passiert uns jetzt auch mit dem Ölwechsel. Durch fehlende Ausbildung und wohl auch fehlendes Interesse sind viele Leute hier nicht in der Lage, Fragen, die nur leicht über ihre tägliche Arbeit hinausgehen, zu beantworten. Da hat Henry Ford ganz stark Spuren hinterlassen.
Wenn wir uns schon beklagen :-), dann richtig: Auch sonst finden wir die Amis etwas komisch. Das Motto heisst hier „share your impressions“ und „express yourself“. So kommt es, dass wir beide (abgebrühte Weltenbummler) nur mit Mühe eine Kieferstarre vom Dauergähnen verhindern können, während unsere Nachbarn in ekstatische Freudenschreie ausbrechen und das ganze Repertoire von impressive, wonderful, awesome, breathtaking bis awe inspiring durchbeten. Bei diesem Geschrei wird der schönste Sonnenuntergang zu einem Dolby-Surround Erlebnis.
Aber abgesehen davon, sind Sie wirklich nett, wahnsinnig hilfsbereit und immer für ein Schwätzchen über das Wetter oder „Where do you come from?“ zu haben. Als Antwort erhält man dann etwas aus der Selektion von weiter oben oder „Oh, Sweden must be a wonderfull country!“. Deswegen sind wir ihnen nicht böse, müssen wir doch auch Staaten wie Idaho und Minnesota im Atlas nachschlagen.