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Der Tiger ist los

Tigerkuchen

Tigerkuchen

A. wollte diesmal einen Tigerkuchen zum Geburtstag. Dazu haben wir einen Teig für den Rasen (grün) gemacht, einen weiteren Teig für den Körper, die teile des Körpers mit Buttercreme verklebt und dann mit farbiger Buttercreme verziert:

Körper

  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 200ml Orangensaft
  • 1.5 Tl Kakaopulver
  • 200ml Öl
  • 300g Mehl
  • 1Pck. Backpulver

Die Zubereitung ist denkbar einfach

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren
  2. Mehl und Backpulver dazugeben
  3. 2/3 des Teigs in eine 24er Springform geben
  4. in den restlichen Drittel 1.5 TL Kakaopulver geben und in den Teig in der Springform vorsichtig einrühren, so dass sich Streifen bilden
  5. Anschliessend in den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  6. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen
  7. Vor dem Schneiden noch etwas in den Kühlschrank, damit es nicht so bröselt
  8. Dann den Deckel abschneiden, wieder aufsetzen und die Tiger/Katzenform ausschneiden

Das Rezept für den Boden habe ich aus verschiedenen Quellen im Internet, es wird auch Wunderrezept genannt. Der Boden ist locker, dennoch stabil und schmeckt . Der Teig ist durch die Verwendung anderer Flüssigkeiten z.B. Apfelsaft … leicht abzuwandeln.

Rasen

  • wie Körper
  • zusätzlich etwas blaue/grüne Lebensmittelfarbe anstelle des Kakaopulvers

Zubereitung

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren,
  2. Lebensmittelfarbe,  Mehl und Backpulver dazugeben
  3. Teig in eine 24er Springform geben
  4. In den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  5. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen und in den Kühlschrank
  6. Deckel abschneiden, wieder aufsetzen

Buttercreme für Grundierung und Verkleben

Reicht um die Cake-Schichten etwas zu verkleben und Unregelmässigkeiten etwas auszubessern (ca. 260 g Buttercreme).

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.

Körper zusammenbauen

  1. Zwischen die Teigschichten etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  2. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und zusammenkleben, was zusammengehört.
  3. Ohren ggfs. mit Zahnstocher fixieren

Pelz

  • 600g Butter
  • 980 g Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe orange/gelb

Zubereitung

  1. Butter, Puderzucker und Lebensmittelfarbe in die Rührschüssel geben
  2. Mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  4. Mit einem Spritzsack den Körper verzieren
  5. ev. noch etwas Buttercreme mit Kakaopulver versehen für dunkle Streifen

Nase, Augen

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  1. Aus Marzipan und braunen Smarties. Nach dem verzieren mit Buttercreme anbringen ggfs. mit Buttercreme wieder ausbessern

 

Equipment

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den “Pelz”
  • Springform 24cm

Hinweise

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht

 

Wir backen ein Schokokuss-Pferd

Schokokuss-Pferd

Schokokuss-Pferd

Zum Geburtstag von K.  gab es einen Schokokuss, mal ein bisschen anders.

Zutaten:

    • 250 g Mehl
    • 150 g Zucker
    • 9 El Zucker
    • 2 Pck Vanillezucker (weiss)
    • 9 Eier
    • 1 Pck Backpulver
    • 1 dl Milch
    • 3 Pck Schoko-Glasur
    • Verschieden farbige Tuben mit Lebensmittelfarbe zum Verzieren

Rezept für den Teig

Die Eier vorsichtig trennen.  Die Eigelbe mit den restlichen Zutaten, ausser den 9 EL Zucker, verrühren, den Teig auf ein Backblech füllen und bei 200° 15 Minuten backen.

Teig für Schokokuss

Teig für Schokokuss

Abkühlen lassen und mit Hilfe einer Vorlage die Pferdeform ausschneiden

Teig mit Pferdevorlage

Teig mit Pferdevorlage

Pferd ausgeschnitten

Pferd ausgeschnitten

Rezept für den Eischnee

Die Eiweiße mit den 9 EL Zucker steif schlagen und auf die ausgeschnittene Form streichen.

Mit Eischnee vor dem Backen

Mit Eischnee vor dem Backen

Nochmals in den Ofen schieben und hellbraun backen.

Mit Eischnee gebacken

Mit Eischnee gebacken

Abkühlen lassen und die Schoko-Glasur auf dem Eischnee verteilen.

Schokokuss-Pferd mit Schokoüberzug

Schokokuss-Pferd mit Schokoüberzug

Nun die überflüssige Schokolade und das Papier entfernen. Fragt nicht wie. Ich würde beim nächsten Mal die Schoko-Glasur wieder mit dem Löffel darüber giessen, nur würde ich das Pferd auf einen Gitterrost legen und darunter ein warmes Backblech. Damit könnte die Glasur runterlaufen und man könnte sie vom warmen Blech wieder zum darüber Giessen verwenden.

Versuche mit Online Backup

Versuche mit Online Backup

15.9.13 Bisher habe ich den Inhalt mein NAS immer auf ein zweites NAS gebackupt, dies mit dem Nachteil,

  • dass das zweite NAS langsam und der Speicherplatz zu klein war
  • und dass das zweite NAS sich gleich im Nebenraum befand

Dies entsprach nicht ganz der 3-2-1 Backup-Regel. Diese besagt in etwa, dass ich neben meinem Original-File noch 2 Kopien haben sollte (3). Das Backup am Besten auf 2 verschiedene Medientypen (Harddisk, Band, Optische Disk uä.) anlege und jeweils 1 Kopie an einen anderen Standort auslagere. Das mit den 2 Medien nehme ich jetzt mal an klappt mit der Cloud.

So nun ging die Suche los, folgende Kriterien habe ich mir zusammengestellt:

  • bezahlbar, z.B. 100 CHF pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz (oder ca. 6 TB)
  • unbeschränkter Up-/Download
  • Backup und Spiegelung (um Verzeichnisse zwischen mehreren Computern synchron zu halten)
  • Netzlaufwerke backupen
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer
  • beliebige Anzahl Endgeräte
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology)
  • Online Speicher als Laufwerk anbindbar
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung
  • Sharing und Streaming

JustCloud

Den ersten Versuch startete ich mit JustCloud. Nach 300 GB habe ich aufgehört, es fängt sehr günstig an, man kriegt 50-70% Rabatt braucht aber x-Zusatzservices die alle extra kosten, wie Versionierung, schnellere Up- und Downloads, zusätzliche Clients, Backup von Netzlaufwerken usw. War mir sehr schnell zu blöde. Toll ist die Money-Back Garantie, das Geld wurde bis auf eine kleine Gebühr zurückbezahlt. Nach ein paar folgenden Marketingmails musste ich noch mal sagen, dass ich Ruhe vor ihrem Produkt möchte und seither klappt es

bitcasa

Einen weiteren Versuch startete ich mit bitcasa, ein sehr gutes Produkt welches bei mir auch einen guten Eindruck bezüglich Sicherheit hinter lies. Nach 1.8 TB habe ich das Vorhaben aber abgebrochen

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja ABER System wird instabil
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja sie versprechen 3+ Versionen
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology), ja ABER im Web sind nicht die gleichen Dateien sichtbar wie in den anderen Clients. Die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ja die Daten werden bereits auf dem Client verschlüsselt und dedupliziert, dadurch hatte ich das Gefühl der besten Uploadgeschwindigkeit!
  • Sharing und Streaming, ja man kann sogar ganz Musikalben streamen z.B. aufs iPhone
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, ja aber Zugriff mit SyncSoftware wie AllwaySync ist instabil, dito Robocopy

Nachdem ich 1.8 TB hochgeladen habe und dann mit den verschiedenen Clients Zugriff waren im Webclient nicht alle Dateien vorhanden wie auf dem Windows oder iOS Client. Dies verwirrt, die Antwort des Customer-Services auch „Oh that’s a lot of data“. mit dem Tipps im Supportforum kam ich auch nicht wirklich weiter, deshalb hat bitcasa mal Pause. Ich hoffe, dass sich die Situation während der Dauer meines Jahresabos noch verbessert .

Update 10.11.13 Auch mit verschiedenen neuen Client-Versionen (zuletzt  1.1.3.26 de) stürzt das Teil regelmässig ab, sowohl beim Backupen, Mirroring wie auch beim Zugriff auf bitcasa-Laufwerk

Update 20.11.13 Bitcasa hat die Preise erhöht. Mein Unlimited-Paket kostet nun nicht mehr 99$ im Jahr sondern pro Monat –> Account gelöscht

Crashplan

Nächster war crashplan, und wurde nach einer Woche wegen der sehr schlechten Upload-Bandbreite abgebrochen.

  • bezahlbar, ja 48 – 108 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, nur Backup
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja
  • beliebige Anzahl Endgeräte, je nach Vertrag 1 oder 2-10
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, na
  • Sharing und Streaming, na
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, weiss nicht mehr

Update 20.11.13 Websites http://pcloadletter.co.uk/2012/01/30/crashplan-syno-package/ und http://blog.abenker.com/2012/06/17/synology-diskstation-und-crashplan/ etc. mit einer guten Anleitung für Crashplan auf Synology-NAS gefunden

 

OpenDrive

Nun bin ich an opendrive dran und bin bisher (2.5TB) und immer noch zufrieden

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, jein, Download ist auf 100 GB pro Tag beschränkt, mehr ist Kostenpflichtig, sie behaupten auf der Website kulant zu sein….
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja bin im Moment bei 10 Versionen bei einzelnen Dateien
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die iOS-App ist langsam und instabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ? Übertragung erfolgt 128bit verschlüsselt, zusätzlich gibt es auf dem PC einen speziellen Folder, dessen Inhalt bereits auf dem PC verschlüsselt wird und diese Verschlüsselung über die ganze Kette beibehält.
  • Sharing und Streaming, ja nur einzelne Dateien

Software funktioniert unter Windows 8 und 8.1 stabil, kann alle Verzeichnisse und Netzwerklaufwerke backupen oder syncen. Nutzt die ganze Netzwerkbandbreite für den Upload über meinen Internet-Anschluss.

Mein Ranking

  1. Crashplan
    Pro: Synology PlugIn, Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) und Verschlüsselung Neg: iOS App
  2. OpenDrive
    Pro: Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) Neg: iOS App und Verschlüsselung
Furby-Cake

Wie mache ich einen Furby-Cake

Furby-Cake

Furby-Cake

A. wollte ein Furby zum Geburtstag. Nicht faul haben wir beim Bäcker etwas Schokoladen-Cake bestellt:

  • 3 Stück  12 cm Durchmesser und ca. 4 cm hoch
  • 1 Stück 6 cm Durchmesser und je ca. 4 cm hoch

Diese mit etwas Buttercreme dazwischen aufeinander gestellt. Das Furby hat am Ende einen Durchmesser von ca. 14 cm und ein Höhe von 20 cm (mit Ohren).

Weitere Zutaten:

  • 250 gr weiche Butter
  • 410 gr Puderzucker
  • 1-2 Briefe Vanillezucker (weiss) oder geraffelte Orangen-/Zitronenschale
  • Lebensmittelfarbe (besser Pulver aus der Drogerie)verschiedenfarbiges Marzipan
  • Verschieden farbiges Marzipan
    ca. 120 g einer Farbe für Augenringe, Ohren und Füsse
    ca. 40 g andere Farbe für Augenhintergrund
    ca. 20 g andere Farbe für Augenlider
    ca. 40 g gelb für Schnabel
    ca. 10 g andere Farbe für Zunge

Equipment:

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den „Pelz“

Rezept für die Grundierung und Verkleben der Cakes-Schichten
(ca. 260 g Buttercreme)

Reicht um die Cake-Schichten beim aufeinander stellen etwas zu verkleben und rundum die Unregelmässigkeiten etwas auszubessern und die braune Farbe etwas abzudecken.

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät gaaanz langsam mischen, bis Butter und Puderzucker verbunden sind
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.
  4. Zwischen jeden Schokoladencake vor dem Aufeinanderstellen etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  5. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und rundum den Cake etwas abdecken.

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes wurden aufeinander gestappelt und nun grundiert

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes wurden aufeinander gestappelt und nun grundiert

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes aufeinandergestappelt und mit der ersten Grundierung

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes aufeinandergestappelt und mit der ersten Grundierung

Rezept für Furby-„Pelz“ ca 800 g Buttercreme

  1. 300g weiche Butter und 500 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Die Masse mit dem Rührgerät gaaanz langsam mischen, bis Butter und Puderzucker verbunden sind
  3. Lebensmittelfarbe (Pulver vorher mit wenig Wasser mischen) und/oder Aroma dazugeben
  4. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  5. Etwas ca. 1/3-1/2 davon in den Spritzsack abfüllen und Muster auf den Kuchen machen
  6. Augen, Füsse können vorher oder auch nachher angebracht werden
  7. Ohren am Schluss aufsetzen, ggfs mit Buttercreme wieder ausbessern

Furby-Cake kriegt seinen Pelz (Buttercreme aus dem Spritzsack)

Furby-Cake kriegt seinen Pelz (Buttercreme aus dem Spritzsack)

Furby-Cake angeschnitten

Furby-Cake angeschnitten

Augen, Ohren, Schnabel und Füsse

Aus farbigem Marzipan

  1. Aus ca. 120 g Marzipan einer Farbe die Augenringe (flach drücken und ausschneiden), Ohren (flachdrücken und formen) und Füsse formen
  2. Ca. 40 g Marzipan einer anderen Farbe flach drücken und auf Grösse der Augenringe zuschneiden für den Augenhintergrund
  3. Ca. 20 g Marzipan einer anderen Farbe flach drücken und ausschneiden für die Augenlider
  4. Ca. 40 g gelbes Marzipan zu einem Schnabel formen und in der Mitte einen Spalt für die Zunge vorsehen. Die Zunge aus ca. 10 g anders farbigem Marzipan formen und in Schnabel einsetzen

Hinweise:

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht
  • Ein anderes Beispiel, wie man es schön machen könnte 😉

Jordanien 26.12.00 – 4.1.01

Amman und Umgebung

(26.12.00) Kurz vor dem Einnachten landeten wir auf dem internationalen Flughafen von Amman, Jordanien. Die Formalitäten waren rasch erledigt und nach einigem Hin und Her fanden wir ein paar andere Touristen, die sich mit uns ein Taxi in die Stadt teilten. Das Taxi war schnell gefunden, die Erkämpfung eines realen Preises dauerte dann schon etwas länger. Nachdem wir die Mitfahrer ausgeladen hatten, machten wir uns auf, das Hotel aus unserem Reiseführer zu finden. Während wir immer mehr ins Zentrum vorstiessen, bemerkten wir die immer grösser werdende Menschenmenge. Ahmed der Fahrer klärte uns auf, dass das Ende des Ramadans gefeiert wurde. Hier geschieht dies mit Essen und Trinken, Tanzen und Abgeben von Gewehrschüssen in die Luft. Als einzige Touristen fühlten wir uns in diesem Getümmel etwas unsicher. Zum Glück hatte unser Hotel noch ein Zimmer frei und nach einem grossen Wechselgeld-Kampf mit Ahmed nahmen wir dieses in Beschlag. Zum Hotel gibt es nur zu sagen: Für den relativ hohen Preis war es unglaublich schäbig! Wir waren bemüht, nichts mit der blossen Haut zu berühren. Wir fanden rasch heraus, dass dies für Hotels unter 4 Sternen üblich ist.

(27.12.00) Den folgenden Tag verbrachten wir mit der Besichtigung der schönen, aber ziemlich renovationsbedürftigen Altstadt Ammans. Wir bestaunten die römischen Ruinen und besichtigten einige Moscheen. Da Jordanien ein gemässigtes arabisches Land ist, hatten wir wegen Birgits Haaren (im Knoten getragen) und ihrer Kleidung (geschlossen von oben bis unten) überhaupt keine Probleme.

(28.12.00) Mit dem Bus ging es am nächsten Tag zu den Ruinen von Jerash, relativ gut erhaltene Überreste einer römischen Provinzstadt. Hierzu ist zu sagen, dass die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht angenehm war, Birgit sass einfach immer am Fenster.

(29.12.00) Um nach Umm Qais zu gelangen, fuhren wir zuerst mit dem Bus nach Irbid, der zweitgrössten Stadt Jordaniens, anschliessend dann mit dem Taxi bis zum Ziel. Neben den interessanten Ruinen wird einem auch eine tolle Aussicht auf die Golanhöhen in Syrien und den See Genezareth in Israel geboten. Die Landschaft ist auch hier eher karg und steinig.
Unser Taxifahrer wurde von einem Freund begleitet, der gerade nichts anderes zu tun hatte. Dies ist ein Phänomen in vielen arabischen Ländern. Auch im Hotel sassen neben dem Angestellten der Rezeption dessen zwei Brüder, ein Onkel, drei Cousins und einige Freunde der Familie herum und tranken Tee.
Der Taxifahrer und sein Freund waren äusserst nett zu uns. Wir wurden mit Chips und Getränken gefüttert, auf landschaftliche und historische Highlights aufmerksam gemacht und unsere aufkeimende Freundschaft wurde durch zahlreiches Händeschütteln, Schulterklopfen (selbstverständlich nur unter Männern) und den Austausch von Namen und Adressen besiegelt.

Südlich von Amman

(30.12.00) Wieder einmal waren wir mit dem Taxi unterwegs, unser Ziel waren die Wüstenschlösser im Osten von Amman. Meist wurde man für ein kleines Trinkgeld vom selbsternannten “ Hüter“ oder wie man bei uns sagt „Abwart“ eingelassen. Dieser wohnte oft in einem Zelt neben der Ruine und verdiente sich damit seinen Lebensunterhalt. Zum Übernachten liessen wir uns nach Suweima ans Tote Meer bringen. Dort versuchte Hubi durch ein Bad in dem salzigen Wasser den Staub runter zu waschen. Birgit bevorzugte dazu die Dusche des nicht ganz so schlimmen Hotelzimmers. Sie hatte das Schwimmen im Toten Meer schon ein paar Jahre vorher hinter sich gebracht.

Schon am nächsten Tag ging’s mit einem Sammeltaxi weiter nach Madaba und von dort aus mit dem Bus nach Wadi Mousa, um bei Bekannten Silvester zu feiern. Nachdem wir das neue Jahr gemütlich mit einem Eis im Mövenpick-Hotel gekrönt hatten, ging es am folgenden Tag an die Besichtigung von Petra (2.1.01).
Zwischen 300 BC. und 200 AD. war Petra die Hauptstadt des Nabatäerreiches und ein bedeutendes Handelszentrum an der Karawanenstraße von Südarabien nach Syrien. Die Stadt wurde danach von den Römern (100 AD.), im 7. Jahrhundert von den Arabern und im 12. Jahrhundert von den Kreuzrittern eingenommen und verfiel allmählich. Erst 1812 wurde die Ruinenstätte von einem Schweizer Forscher namens Johann Burckhard wieder entdeckt. Augenmerklich ist, dass die Gebäude aus dem Felsen herausgemeißelt wurden. Der einzige Zugang führt durch eine von steilen Felswänden begrenzte, teilweise nur 3 m breite Schlucht. Die Überreste der Stadt verdeutlichen auf eindrucksvolle Weise ihre frühere Macht, Reichtum und Kultur. Das alles ist auch bequem von Sofasessel im Film „Indiana Jones and the last Crusade“ zu bewundern. In Wadi Mousa führt jedes Hotel diesen Film in der Videothek.

Am nächsten Tag (3.1.01) hiess es schon wieder Abschied nehmen. Ein Freund unserer Bekannten musste geschäftlich ans Rote Meer und nahm uns netterweise mit. Auf dem Weg nach Akaba lud er uns beim Wadi Rum ab und wir sahen, was auch Lawrence of Arabia gesehen haben muss: eine vielfältige Wüstenlandschaft mit eigenartigen Felsformationen. Hier im Süden von Jordanien hätten wir gerne noch mehr Zeit verbracht.
Akaba ist im Vergleich zu Amman warm. In Amman wurde es tagsüber an der Sonne schon angenehm, doch im Schatten und besonders abends sanken die Temperaturen auf 5° Celsius.
Am 4.1.01 nahmen wir das Schnellboot nach Nuweiba, Ägypten.

Nach Hause 13.3. – 14.4.03

Zwei Mal noch besuchten wir die für die Verschiffung zuständige Agentur, doch erst beim letzten Mal – als wir unseren Ärger über die Inkompetenz des für uns zuständigen Angestellten kaum mehr verbergen konnten – wurden wir an die wohl einzig fähige Person des Büros verwiesen. Und siehe da, wir erhielten nicht nur einen Plan des Hafengeländes, sondern auch wichtige Infos, darunter diese, dass unser Auto als normales, begleitetes Gepäck (equipaje acompañada) betrachtet werde und somit keine zusätzlichen Kosten anfallen würden. Unsere Freunde war gross, waren wir doch von Kosten in der Höhe von etwa 500 US$ ausgegangen, dies nämlich hatte uns die Agentur mündlich wie auch via E-Mail mitgeteilt.

Als der grosse Tag endlich gekommen war (wir können jetzt Führungen durch die Fussgängerzone von B.S. leiten), waren wir und Mosquito bereit. Wir fuhren am Vormittag durch das Chaos der argentinischen Hauptstadt direkt in den Hafen und wurden von Pablo, dem, wie schon oben gesagt, einzig fähigen Mitarbeiter der Agentur, bereits erwartet. Er führte uns gleich ins erste Zollgebäude, wo ein Zollbeamte in den Pässen verzweifelt durch unsere 9 Ein- und Ausreisestempel von Argentinien blätterte und versuchte, diese mit den Einträgen im Carnet de Passage abzugleichen. Nach etwa 5 Minuten Passblättern und weiteren 3 Minuten Carnetseiten vergleichen, gab er auf und stempelte erschöpft das Dokument. Im nächsten Büro, wir glauben es war die Hafenverwaltung, ging es dann so richtig hoch her, als Pablo dem ehrenwerten Beamten erklärte, dass für unseren Camper gar keine Papiere auszufüllen seien, da dieser als „begleitetes Gepäck“ mitgeführt werde. Der gewissenhafte Beamte liess sich erst nach einigem Hin und Her und einem Telefonat mit seinem Vorgesetzten davon überzeugen und so wurde auch diese Hürde gemeistert. Die Kontrolle an der Hafeneinfahrt wollte auf Hinweis von Pablo auch keine Dokumente mehr sehen und so kam es, dass wir eine halbe Stunde später am Quai sassen und unserem Schiff beim Einlaufen und Anlegen zusehen konnten. Dies stellte sich als wahre Geduldsprobe heraus, denn bis sich der grosse Frachter durch die Einfahrt geschlängelt, am Quai angelegt hatte und das Tor offen war, vergingen sicher 1½ Stunden. Während dieser Zeit konnten wir schon mal mit Carmen und Frank, unseren zukünftigen Kabinennachbarn, Bekanntschaft schliessen.

Das Schiff

Die Repubblica del Brasile ist ein Container und Roll-On / Roll-Off Frachtschiff. Ihre Masse sind: 209m Länge, 49m Höhe (davon meist 12m unter Wasser) und 30m Breite. Damit ist sie sicher nicht das grösste Schiff auf dem Meer, doch für uns reichte es. Das maximale Gesamtgewicht beträgt 42’000t, davon 18’000t Ladung, dieses Gewicht wird mit Hilfe von 17’000 kW (22’000 PS), mit 18Knoten (ca. 34 km/h) über die Weltmeere geschoben. Der Motor verbraucht zwischen 60 und 75t Schiffsdiesel pro Tag.
Damit uns unterwegs der Saft nicht ausgeht, haben wir 2’240m³ Diesel mit. Zusätzlich gibt es noch 5 Generatoren, die zusammen auch noch 6’000kW für verschiedene Hilfsmotoren liefern können. Nur 22 Besatzungsmitglieder halten das Schiff 24 h am Laufen, ach ja und jede Woche werden 500l Motorenöl nachgeschüttet, 9’000l hat es insgesamt. Der Hauptmotor wird mit Hilfe von Druckluft gestartet, diese kommt aus einem 7m³ Tank, der unter 30bar Druck steht.
Diese Daten haben wir uns in mühevoller Arbeit auf der Brücke und im Maschinenraum erarbeitet.

Das Leben an Bord

Der wichtigste Teil war das Essen, besonders bei einem italienischen Koch. Zwischen 7 – 9 Uhr gab es Frühstück mit süssem Gebäck, kalter Pizza, Brot, Butter, Konfitüre, Saft, Kaffee, Tee, Käse und Trockenfleisch. Zum Mittagessen wurden wir um 12 Uhr schon wieder gerufen und es gab jeweils ein 4gängiges Menü, bestehend aus Pasta oder Reis, Fisch oder Meeresfrüchte, Fleisch mit Salat oder Gemüse und zum Schluss Dessert mit Kaffee und Früchten. Abends ging es im gleichen Takt weiter mit Suppe, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte, mit Salat oder Gemüse, Dessert und Kaffee und Früchten. Unser Stewart Vincenzo servierte immer meisterhaft und gab sich alle Mühe, uns zum Essen zu animieren und uns nach den knapp 4 Wochen nicht mehr in die Kleider passen zu lassen.

Nach längerer Zeit in Mittel- und Südamerika fühlten wir uns in der ersten Woche wie im Paradies, alles klappte und überall war es sauber. In der zweiten Woche genossen wir das Essen und Leben an Bord immer noch und dachten sogar darüber nach, mal eine Kreuzfahrt zu unternehmen. In der dritten Woche stellt man dann fest, dass das Essen immer ein bisschen ölig ist (Olivenöl kalt gepresst, wohl gemerkt) und dass die Klimaanlage am besten funktioniert, wenn es draussen kalt ist. In der vierten Woche wird jeder, der auch nur an eine zukünftige Schiffsreise denkt, gleich über Bord geworfen und den Gedanken an Essen kann man kaum mehr ertragen. Obwohl, wenn es dann fein duftend und verführerisch angerichtet vor einem steht, sind alle guten Vorsätze wie weggeblasen.

Seekrank wurden wir die ganze Zeit auf See nie, obwohl auch ein so grosses Schiff erstaunlich heftig über die Wellen hüpfen kann. Besonders im Golf von Biscaya wurde es wild und wir Passagiere zogen uns bei Windgeschwindigkeit zwischen 80-100km/h – das Schiff schaffte nur noch 13 Knoten gegen den Wind – schnell in die Kabinen zurück. Die Fenster mussten geschlossen bleiben, weil es oft bis zu uns in den 8 Stock hoch spritzte.

Natürlich haben wir während den 4 Wochen auf hoher See nicht nur gegessen, gelesen und geschlafen, sondern unternahmen wagemutige Expeditionen in den Bauch des Seeungeheuers, fielen beim Kapitän in Ungnade durch unsere vielen wissbegierigen Besuche auf der Brücke, spazierten zur Verdauung unermüdlich der Reling entlang, trotzten dem Wind, um einen Blick auf fliegende Fische zu erhaschen, besuchten täglich den Fitnessraum, um Vincenzo „eins auszuwischen“ und spielten abends nach dem letzten Kaffe Domino, Yatzee oder Uno mit unseren Nachbarn. Alles in allem hatten wir eine eher stressige Zeit…

Route

13.3. Wir gingen in Buenos Aires an Bord
14.3. Auslaufen am Morgen Richtung Zarate, den Rio de la Plata hinauf
15.3. Auslaufen am Morgen Richtung Norden
18.3. Ankunft in Paranagua, Brasilen, Landgang
19.3. Auslaufen am Morgen Richtung Norden
20.3. Ankunft Rio de Janeiro, Landgang
20.3. Auslaufen während der Nacht Richtung Süden
21.3. Ankunft in Santos, Landgang
22.3. Auslaufen am Morgen Richtung Nordosten
29.3. Ankunft in Dakar, Schweizer brauchen ein Visum, also kein Landgang
30.3. Auslaufen am Morgen Richtung Norden
5.4. Ankunft in Tilbury, England, Landgang
6.4. Auslaufen am Morgen Richtung Norden
8.4. Ankunft in Hamburg, Deutschland
8.4. Ankunft in Creussen, Deutschland
14.4. Zurück in der Schweiz

Quer durch Deutschland

Schon beim Landgang in London hatten wir das erste Mal europäischen Boden unter den Füssen und genossen die Rückkehr in die Zivilisation. Und von wegen kühle Europäer, wir hatten gleich beim ersten Landgang ein schönes Erlebnis, als uns nämlich freundliche Bobbies im Patroullienfahrzeug mitnahmen, als wir – auf der Suche nach dem Seamens Club – durch den grossen Hafen von Tilbury irrten. Cheers!
Und dann endlich Hamburg. Von der Fahrt auf der Elbe hatten wir leider nichts mitbekommen, da wir zu dieser Zeit noch im Koma lagen. Schnell hetzten wir aber dann durchs Frühstück, packten in Windeseile unsere Siebensachen zusammen, verabschiedeten uns von unseren Freunden in der Crew und bei den Passagieren und schon rollte Mosquito die Rampe hinunter aufs Festland. Nun endlich auf dem Kontinent wurden wir von einer beissenden Kälte (-7°) empfangen. Der europäische Zoll interessierte sich gar nicht für uns, so waren wir schon am Vormittag auf der Autobahn Richtung Süden. Als Langsamste waren wir unterwegs und erreichten ohne all zuviel Verkehr unser Ziel, Creussen in Oberfranken, wo wir Verwandten von Birgit einen Besuch abstatteten.

Oma Trebing hiess uns noch am gleichen Tag mit knusprig frischem Brot, leckeren Wurstwaren und feinem Wein willkommen. Erschöpft nach den 8 Stunden Fahrt liessen wir uns verwöhnen und fielen kurz darauf in unser Bett. Zwei Tage später trafen dann noch weitere Familienmitglieder ein und Hubi wurde in die Geschichte Oberfrankens im Allgemeinen und Creussen im Speziellen eingeweiht. Es stellte sich schnell heraus, dass Hubi ein aufmerksamer Schüler ist, konnte er doch die verschiedenen Bratwursttypen in Windeseile unterscheiden.

Am Vorabend unserer definitiven Heimreise in die Schweiz fing Mosquito tatsächlich an zu bocken. War ihm wohl der gefallene Schnee nicht gut bekommen? Auf jeden Fall verlor er Kühlerflüssigkeit und davon nicht gerade wenig. Schnell wurde die Schuld auf einen Ventil beissenden Marder geschoben, doch stellte sich heraus, dass das Leck bei der Pumpe zu suchen war. Eine Testfahrt zeigte aber, dass wir es sehr wahrscheinlich bis nach Bern schaffen könnten.

Also nahmen wir am folgenden Tag die letzte Etappe unserer Reise unter die Räder und Mosquito zeigte uns wieder einmal, dass er auch mit kleineren Verletzungen nicht zu schlagen ist. Wir fuhren die letzten 600 km ohne Probleme und das einzig Bemerkenswerte an dieser Fahrt war die Einreise in die Schweiz. Es war nämlich so: Gemäss TCS muss das Carnet de Passage bei der Einreise in die Schweiz am Zoll abgestempelt werden. Doch als wir dem Schweizer Zollbeamten in Weil am Rhein unser Carnet in die Hände drückten, bekamen wir eine glatte Abfuhr. Der Beamte weigerte sich schlichtweg, es zu stempeln, mit der Begründung, dass dies sei gar kein offizielles Dokument sei und er überdies noch nie ein solches Papier gesehen hätte (man braucht also gar nicht so weit zu reisen…). Nach kurzem Hin und Her gaben wir uns geschlagen, erwarben eine Autobahnvignette und ohne dass der Zöllner einen Blick in unsere Pässe geworfen oder uns nach zu verzollender Ware gefragt hätte, fuhren wir in unsere Heimat ein.

Das war’s Leute!

Im Amazonasgebiet 8. – 16.2.03

Porto Velho

Die Busfahrt von Cuiaba nach Porto Velho war bisher unsere längste, denn ganze 25½ Stunden waren wir unterwegs. Eigentlich erstaunlich, da die 1’500 km lange Strecke, unter Kennern kurz BR-364 genannt, in einem sehr guten Zustand war. Doch für einmal hatten wir sehr vorsichtige Busfahrer, die erstens lange brauchten, bis sie sich zu einem Überholmanöver aufraffen konnten und zweitens öfters als Normal Stopps einlegten. So wurde unser Schönheitsschlaf alle 2-3 Stunden rüde unterbrochen und wir mussten jeweils mindestens 10 Minuten auf den Genuss der auf optimale 21° eingestellten Klimaanlage verzichten. Den Stopp um 2:25 Uhr werden wir nicht so schnell vergessen, denn die Bushaltestelle ist gleichzeitig auch Restaurant und ambulante Klinik. So kann man sich rund um die Uhr die fakultative Gelbfieberimpfung verpassen lassen und das tatsächlich gratis, ja, wenn wir das gewusst hätten…

Porto Velho mit seinen knapp 300’000 Einwohner liegt am Rio Madeira und ist ein Ausgangspunkt für Bootsfahrten ins Amazonasgebiet. Die Stadt ansonsten hat nicht viel zu bieten, aber wir waren sowieso nur am Hafen und der dort vertäuten Schiffe, die nach Manaus schippern, interessiert. Auch ist diese Stadt an Sonntagen dermassen ruhig, dass wir fast verhungert wären, da alle Churrascarias (Fleischrestaurants) Ruhetag hatten. Doch zum Glück konnte Bibi überredet werden, auch mal in einen leckeren Doradofisch, zubereitet à la brasiliana, zu beissen. Doch bevor wir uns dieser kulinarischen Köstlichkeit hingeben konnten, musste viel Arbeit erledigt werden. Es hiess, ein Schiff zu finden, das nicht aussah, als würde es nächstens zu einem Spielplatz für Piranhas werden, die Kabinen auf Sauberkeit zu untersuchen und zu guter Letzt den Kapitän auf einen akzeptablen Preis herunter zu handeln. Wir haben, durch Zufall, das beste Boot auf der Route erwischt. Zum anderen vor Anker liegenden Kahn meinte Birgit nur, sie übernachte lieber gleich in der Hängematte an Deck oder falls diese Plätze auch bereits ausgebucht seien, lasse sich halt durch den Piranha verseuchten Fluss ziehen! Nach hartem Verhandeln konnten wir uns die Suite 1 auf der „Cidade de Manicore“ sichern; wie man da auf die Bezeichnung „Suite“ kommen kann, ist uns schleierhaft. Zusätzlich zu unserer Luxuskabine mit Klimaanlage (Raum ohne Fenster von 4m², inkl. WC und Flusswasser-Dusche), kauften wir 2 Hängematten, damit wir während der 2-3 Tage dauernden Fahrt an Deck auch so richtig rumhängen konnten.

Nach Manaus

Als wir am übernächsten Tag in unsere Kabine einzogen, machte sie plötzlich einen viel besseren Eindruck: Sie war aufgeräumt und ordentlich gereinigt worden und die traurige Matratze hatte einen Überzug erhalten. Wir hatten das Schiff und Kabine von unserer raschen Inspektion her in schlechter Erinnerung behalten und hatten uns auf das Schlimmste gefasst gemacht – so konnten wir ja nur positiv überrascht werden!
Der Stolz unseres Boots war die Bar, die sich auf dem obersten Deck befand. Hier dröhnten den ganzen Tag laute Rhythmen aus den Boxen und das Dosenbier floss in Strömen. Natürlich genehmigten auch wir uns ab und zu einen kühlenden Schluck, doch waren wir – was den Alkoholgehalt im Blut anbelangt – immer etwas im Rückstand.
Da der Fluss jetzt während der Regenzeit gut Wasser führt, kamen wir rasch vorwärts. Die gemütliche Fahrt – es wehte uns immer ein kühles Lüftchen um die Nase – wurde ein paar Mal durch Hafenstopps unterbrochen, doch da Petrus gerade anderweitig beschäftigt war, mussten wir uns nicht wegen zu grosser Hitze an Land in ein Restaurant oder in unsere Kabine flüchteten, sondern konnten das Leben und Treiben gemütlich von Bord aus beobachten.
Das Essen wurde – wie es sich gehört – direkt in unserer Suite serviert, nur klappte dies beim ersten Mal nicht so ganz. Gegen Mittag erhielten wir schon mal das Dessert und zwei Getränke geliefert, anschliessend passierte 1½ Stunden lang gar nichts. Dann kam plötzlich der Hilfskoch vorbei, fuchtelte mit den Händen und erzählte etwas auf Portugiesisch, das Hubi wie immer mit einem freundlichen Sim, Sim. (ja, ja) beantwortete. Birgit wurde nun langsam wirklich hungrig und schickte Hubi eine weitere halbe Stunde später in die Küche. Auf seine scheue Nachfrage, wo denn das Essen bleibe, antwortete die Küchenchefin mit einem portugiesischen Wortschwall und Hubi entnahm diesem, dass sie sich entschuldigte. 10 Minuten später servierte sie uns das Essen persönlich. Aus dem folgenden Wortwechsel glauben wir entnommen zu haben, dass der Hilfskoch gemeldet hätte, wir würden aufs Mittagsessen verzichten. Es könnte also sein, dass Hubi die Mahlzeit abbestellt hatte. Soviel zu unseren Sprachkenntnissen. Das Essen selber war nicht gerade gut, aber bestimmt nahrhaft. Wir sahen unsere Diät auf jeden Fall nicht gefährdet.
Übrigens kamen unsere Körper während der 2 1/2 Tage kein einziges Mal mit Wasser in Form einer Dusche in Berührung. Das nicht etwa, weil wir wasserscheu sind, nein, sondern weil das bräunliche Flusswasser irgendwie sehr ungesund aussah. Ehe wir uns mir Ausschlägen herumkämpfen wollten, verzichteten wir heroisch auf das köstliche Nass und verfuhren wie die Franzosen. Zum Glück konnte man aber Wasser in kleinen Pet-Flaschen kaufen.
Abends wurde um 19 Uhr immer eine Seifenoper gezeigt, während dieser Zeit hatte immer ein Matrose die Aufgabe, sekündlich die Sattelitenantenne auszurichten. Die begeisterten Zuschauer schien dies in keiner Weise zu stören, für uns war dies ein Zeichen, früh zu Bett zu gehen und zu lesen.
Für unsere Unterhaltung am Tage trugen Emerson (9 Jahre) und Bruna (8 Jahre) Sorge. Die ersten Stunden unserer Bekanntschaft schauten sie uns immer tief in die Augen, aber nicht etwa, weil sie sich in uns verliebt hatten – nein, das kam später – sondern, weil sie von unseren blauen Augen fasziniert waren. Die Beiden versuchten auch unermüdlich unser Portugiesisch zu vertiefen, indem sie jeden gesprochenen Satz x-Mal repetierten, das war mit der Zeit etwas ermüdend, verstanden wir doch nur Bahnhof. Süss war, als uns Emerson davon abzuhalten versuchte, das servierte Essen zu essen. Dies mit der Begründung, dass es ungesund sei. Er selbst mampfte während seines Monologes an einem in der Bar gekauften Hamburger.

Manaus

In unserer romantischen Vorstellung haben wir uns diese Stadt mit ihren 2,1 Mio. Einwohnern viel kleiner und mehr von tropischem Regenwald umgeben vorgestellt. So à la: Die Natur im ewigen Kampf gegen die Zivilisation, immer wieder Wege zurück in die Stadt findend, hier eine Liane, die den Weg versperrt, da eine Pflanze, die den Asphalt durchdringt und ein Passieren unmöglich macht. So extrem ist das leider nicht mehr, durch Brandrodung wurde und wird immer noch Platz geschaffen, somit ist Manaus eine normale Grosstadt, mit viel Verkehr, Abgasen und Menschen. Wir konnten einige schöne Kolonialbauten fotografieren und besichtigten das berühmte Opernhaus, das 1896 während des Gummibooms fertig gestellt wurde.
Um wirklich in unberührte Gegenden vordringen zu können, muss man viel Zeit, Geld und einige Strapazen auf sich nehmen. Dies war uns bei der feuchten Hitze doch zuviel. Apropos Hitze, wir liefen triefend durch die Gegend, während wir Einheimische sahen, die in Rollkragenpullovern herum spazierten. Auf unser ungläubiges Staunen hin erklärte uns ein Hotelangestellter, dass es im Moment eher kühl sei und die Luftfeuchtigkeit gering, ausserhalb der Regenzeit wäre es dann wirklich heiss. Da laust uns doch der Affe.
Neben der Besichtigung der paar Sehenswürdigkeiten machten wir auch noch eine Ausflug auf dem Rio Negro, der zusammen mit dem Solimoes den grossen Amazonas bildet. Die Wasser der beiden Flüsse fliessen für mehrere Kilometer noch nebeneinander her und vermischen sich nur langsam. Grund dafür sind die Dichteunterschiede der Wasser, bedingt durch die unterschiedliche Temperatur und mitgeführten Schwebestoffe. Der Amazonas/Solimoes entspringt in den Anden Perus und ist kälter und braun wegen der vielen mitgeführten Erde. Der Rio Negro hingegen kommt aus Kolumbien, ist wärmer und sieht dunkel bis schwarz aus, wegen der verrotteten Blätter und Pflanzen. Auf der wieder einmal langen Bootsfahrt konnten wir kurz die rosafarbenen Flussdelfine beobachten, für Fotos waren sie aber zu schnell.

Im Pantanal 3. – 8.2.03

Nach 18 Stunden Busfahrt kamen wir in Cuiaba, der Hauptstadt des Staates Matto Grosso an. Von hier aus planten wir den Pantanal, ein 230’000 km² grosses Sumpfgebiet, zu erobern. Wir buchten gleich für den nächsten Tag eine 4tägige Tour, die 3 Nächte auf einer Fazenda, Vollpension und diverse Ausflüge mit dem Bus, Boot, zu Fuss und zu Pferde beinhaltete.[jwplayer mediaid=“3885″]
Mit mehreren Fläschchen Antibrumm Forte bewaffnet, wagten wir uns also in den Sumpf, denn wir waren vorab gewarnt worden, dass es während der Regenzeit ein paar Stechmücken haben soll. Wie wir dann feststellen mussten, sind diese Mücken sind nicht etwa gewerkschaftlich organisiert und stechen wie bei uns nur 1 Stunde vor und nach Sonnenuntergang, nein, hier wird rund um die Uhr Blut gezapft. Hinzu kommt, dass es nicht etwa wenige dieser kleinen Vampire hat, sondern dermassen viele, dass man auf dem Ausritt das eigene Pferd nicht mehr sieht. Antibrumm kam voll zum Einsatz und enttäuschte uns nicht!
Unser Flora-und-Fauna-Führer Alex konnte zwar nicht sonderlich gut englisch, dafür legte er trotz der Stechmückeninvasion den nötigen Enthusiasmus und Freude an den Tag und vermittelte uns einen Einblick ins Leben der Pflanzen und Tiere während der Regen- und Trockenzeit.

Ganz speziell war die Bootstour, die morgens um 5:30 startete und auf der wir das Erwachen der Natur beobachten konnten. Aber auch der 2stündige Ausritt wird uns in lebendiger Erinnerung bleiben, gallopierten wir doch mehrmals um die Wette und Birgits Prachtross zeigte den anderen was eine Harke ist. Man kann sich gut vorstellen, dass uns danach das Sitzen einmal mehr Mühe bereitete – aber das war uns der Spass wert! Birgits Geschwindigkeitsrekord als Jockey wurde nur von ihrer Meisterleistung beim Piranhafischen übertroffen, zog sie doch – ungewollt – die meisten dieser bissige Viecher an Land.
Wegen der derzeitigen Regenzeit steht ein Grossteil des Gebiets unter Wasser, doch dank Pferd blieben unsere Füsse relativ trocken. Nicht nur die Touristen bleiben in dieser Zeit aus (ausser Tarzan und Jane), auch viele Tiere ziehen sich in trockenere Gebiete zurück. Wir konnten zwar verschiedene Arten von Stechmücken kennen lernen, Termitenbauten aus der Nähe beäugen, Vögel während dem Putzen, Flirten und Jagen beobachten, Pfotenabdrücke von Jaguar und Ozelot unter die Lupe nehmen und lustige Kapuzineräffchen beim Spielen betrachten, doch der ultimative Kick, einer Anakonda beim Hypnotisieren eines Tapirs zusehen zu können, blieb leider aus.
Dies alles liest sich nun fast wie ein Ausflug nach Disneyworld, mit dem einzigen Unterschied, dass hier die Klimaanlagen ausgefallen sind. Bei fast 40° im Schatten, einer hohen Luftfeuchtigkeit, einer Lage Sonnencrème und mehreren Lagen Antibrumm schwitzten wir uns durch alle Ausflüge und sorgten bei berühmten Getränkeherstellern für Rekordumsätze.

 

 

Iguazu 13. – 17.1.03

Unsere Reise nach Brasilien begannen wir mit einer organisierten Tour von Bs.As. aus. Das Paket beinhaltete die Hin- und Rückfahrt per Bus, Reiseführer, 7 Tage/4 Nächte im Hotel mit Halbpension, Besichtung der Iguazufälle brasilianische und argentinische Seite, Besuch der ehemaligen Jesuitensiedlung San Ignacio, einer Edelsteinmine und des Wasserkraftwerks Itaipu. Dies alles zum unschlagbaren Preis von CHF 120.- p.P.

Wir fuhren entlang der uruguayanischen Grenze nach Iguazu. Während der langen Busfahrt (inkl. Pausen und Besichtigungen 26h) wurde der Filme „Die Mission“ gezeigt, was uns optimal auf den Besuch der Ruinen der einstigen Jesuitensiedlung San Ignacio im Bezirk Missiones einstimmte
Neue Lebensenergie und das Versprechen ewiger Jugend erhielten wir in der Edelsteinmine Wanda durch das Berühren von verschiedenen Kristallen. Der Minenführer versuchte vergeblich jeden Passagier zum Kauf mehrer Kilos Kristall zu verführen. Originalzitat: „1 kg Rosenquarz (es darf auch etwas mehr sein) auf dem Schreibtisch schütz vor negativer Computerstrahlung“.

Am nächsten Tag wurden wir vom Hotel abgeholt um das Wasserkraftwerk und die brasilianischen Fälle zu besuchen. Um die Fahrzeit zu verkürzen wurde „Wer hat das mieseste Hotelzimmer?“ gespielt. Gewonnen haben 3 Mädchen, die das Zimmer mit Küchenschaben teilen, zuerst noch Haare des Vormieters vom Kopfkissen pflücken mussten, weder Ventilator noch Klimaanlage funktionierte und zu allem Übel noch die Toilette verstopft war. Nach langen Telefongesprächen nach Bs.As. und einer unruhigen Nacht konnten die Drei am nächsten Tag für einen minimalen Aufpreis in ein besseres Hotel umziehen. Diese Behandlung von Kundenreklamationen hat uns ziemlich erstaunt, aber sehr amüsiert.
Da wir nicht viel erwartet hatten, waren wir mit unserem Zimmer recht zufrieden, obwohl der Fernseher nur 3 brasilianische Sender hatte, die Klimaanlage nur auf dem Minimum lief und immer wenn Bibi in der Dusche war, es gerade kein warmes mehr Wasser hatte. Dies wurde in den letzten zwei Tagen immer schlimmer, bis das Wasser jede Stunde einmal ausfiel. Als wir unsere Reisegruppe verabschiedet hatten und am Pool auf unseren Linienbus nach Florianopolis warteten, wurde uns sogar dieses Vergnügen genommen, weil die Putzfrauen hier regelmässig ihre Putzkessel mit Wasser auffüllten.

Wasserkraftwerk Itaipu

Das Wasserkraftwerk Itaipu wurde gemeinsam von Brasilien und Paraguay in 9 Jahren harter Arbeit errichtet und 1984 in Betrieb genommen. Hier ein paar Zahlen dieser Mammutleistung: Der Hauptdamm ist 8 km lang, 18 Turbinen erzeugen 12,6 Millionen kW und produzieren 75 Milliarden kWh pro Jahr. Man ist aber bereits daran, 2 zusätzliche Turbinen zu installieren, um auf 14 Millionen kW aufzustocken.
Der Fluss Parana wurde an dieser Stelle zu einem See von 1’400 km2 gestaut und Ferienressorts wurden an seinen Ufern gebaut. Um dieses Projekt zu verwirklichen ging viel Wald verloren, dadurch wurde vielen Tierarten der Lebensraum genommen und einige Guaranidörfer mussten umgesiedelt werden. Trotzdem zählt der Damm zu den technischen Wundern dieser Welt. Böse Zungen behaupten, das Wasserkraftwerk werde die entstandenen Kosten niemals decken können, dies wird die Zukunft zeigen.

Die Wasserfälle

Dann endlich führte uns Fernando, unser Reiseführer, in den Nationalpark Iguazu zu den Fällen auf der brasilianischen Seite. Uns erwartete eine spektakuläre Aussicht auf die wohl schönsten Fälle der Welt. Auch hier können wir Zahlen liefern: Auf einer Front von 2,5 km befinden sich 275 Wasserfälle über die wiederum 2 Millionen Liter Wasser pro Sekunde fallen. Die Hauptfälle sind 20 Meter höher und 1,5 Mal so breit wie die Niagarafälle. Die Viktoriafälle in Zimbabwe sollen höher sein, da fehlt uns aber das Zahlenmaterial.

Was unterscheidet die brasilianische Seite von der argentinischen? Schnell ist die Antwort gefunden: Von Brasilien aus hat man eine bessere Sicht, in Argentinien befindet sich aber die Action. Auf beiden Seiten ist die Umgebung Regenwald, der immer noch Jaguare, andere Kleinkatzen, viele Affen und Nagetiere beheimatet. Zu sehen bekamen wir Millionen von Schmetterlingen, ein paar in den Bäumen herumspielende Affen und zu unserer Freude eine Familie Pizotes (siehe Costa Rica). Wunderschönes Wetter und keine Stechmücken versüssten diesen einmaligen Tag.
Am nächsten Morgen erwartet uns Fernando bereits um 7:20 h an der Rezeption und ab ging es nach Argentinien, wo wir den ganzen Tag bei den Fällen verbringen sollten. Auch an diesem Tag war uns Petrus wohl gesonnen, kein Regen in Sicht, dafür Wolken, die die Hitze von 38° ertragbar machten und nur wenig Luftfeuchtigkeit. Allerdings befinden sich mehr Moskitos auf dieser Seite…
Während des ganzen Tages waren die Fälle in Hör- und Sehweite, mehr als einmal konnten wir uns in der Gischt der Fälle abkühlen, uns an der mannigfaltigen Botanik erlaben und Fotos für andere Touristen schiessen. Ein Höhepunkt war die rasante Fahrt in einem Motorboot über Stromschnellen den Fluss hinauf, mit anschliessender Dusche unter einem der Fälle!