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Der Tiger ist los

Tigerkuchen

Tigerkuchen

A. wollte diesmal einen Tigerkuchen zum Geburtstag. Dazu haben wir einen Teig für den Rasen (grün) gemacht, einen weiteren Teig für den Körper, die teile des Körpers mit Buttercreme verklebt und dann mit farbiger Buttercreme verziert:

Körper

  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 200ml Orangensaft
  • 1.5 Tl Kakaopulver
  • 200ml Öl
  • 300g Mehl
  • 1Pck. Backpulver

Die Zubereitung ist denkbar einfach

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren
  2. Mehl und Backpulver dazugeben
  3. 2/3 des Teigs in eine 24er Springform geben
  4. in den restlichen Drittel 1.5 TL Kakaopulver geben und in den Teig in der Springform vorsichtig einrühren, so dass sich Streifen bilden
  5. Anschliessend in den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  6. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen
  7. Vor dem Schneiden noch etwas in den Kühlschrank, damit es nicht so bröselt
  8. Dann den Deckel abschneiden, wieder aufsetzen und die Tiger/Katzenform ausschneiden

Das Rezept für den Boden habe ich aus verschiedenen Quellen im Internet, es wird auch Wunderrezept genannt. Der Boden ist locker, dennoch stabil und schmeckt . Der Teig ist durch die Verwendung anderer Flüssigkeiten z.B. Apfelsaft … leicht abzuwandeln.

Rasen

  • wie Körper
  • zusätzlich etwas blaue/grüne Lebensmittelfarbe anstelle des Kakaopulvers

Zubereitung

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren,
  2. Lebensmittelfarbe,  Mehl und Backpulver dazugeben
  3. Teig in eine 24er Springform geben
  4. In den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  5. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen und in den Kühlschrank
  6. Deckel abschneiden, wieder aufsetzen

Buttercreme für Grundierung und Verkleben

Reicht um die Cake-Schichten etwas zu verkleben und Unregelmässigkeiten etwas auszubessern (ca. 260 g Buttercreme).

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.

Körper zusammenbauen

  1. Zwischen die Teigschichten etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  2. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und zusammenkleben, was zusammengehört.
  3. Ohren ggfs. mit Zahnstocher fixieren

Pelz

  • 600g Butter
  • 980 g Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe orange/gelb

Zubereitung

  1. Butter, Puderzucker und Lebensmittelfarbe in die Rührschüssel geben
  2. Mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  4. Mit einem Spritzsack den Körper verzieren
  5. ev. noch etwas Buttercreme mit Kakaopulver versehen für dunkle Streifen

Nase, Augen

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  1. Aus Marzipan und braunen Smarties. Nach dem verzieren mit Buttercreme anbringen ggfs. mit Buttercreme wieder ausbessern

 

Equipment

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den “Pelz”
  • Springform 24cm

Hinweise

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht

 

Furby-Cake

Wie mache ich einen Furby-Cake

Furby-Cake

Furby-Cake

A. wollte ein Furby zum Geburtstag. Nicht faul haben wir beim Bäcker etwas Schokoladen-Cake bestellt:

  • 3 Stück  12 cm Durchmesser und ca. 4 cm hoch
  • 1 Stück 6 cm Durchmesser und je ca. 4 cm hoch

Diese mit etwas Buttercreme dazwischen aufeinander gestellt. Das Furby hat am Ende einen Durchmesser von ca. 14 cm und ein Höhe von 20 cm (mit Ohren).

Weitere Zutaten:

  • 250 gr weiche Butter
  • 410 gr Puderzucker
  • 1-2 Briefe Vanillezucker (weiss) oder geraffelte Orangen-/Zitronenschale
  • Lebensmittelfarbe (besser Pulver aus der Drogerie)verschiedenfarbiges Marzipan
  • Verschieden farbiges Marzipan
    ca. 120 g einer Farbe für Augenringe, Ohren und Füsse
    ca. 40 g andere Farbe für Augenhintergrund
    ca. 20 g andere Farbe für Augenlider
    ca. 40 g gelb für Schnabel
    ca. 10 g andere Farbe für Zunge

Equipment:

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den „Pelz“

Rezept für die Grundierung und Verkleben der Cakes-Schichten
(ca. 260 g Buttercreme)

Reicht um die Cake-Schichten beim aufeinander stellen etwas zu verkleben und rundum die Unregelmässigkeiten etwas auszubessern und die braune Farbe etwas abzudecken.

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät gaaanz langsam mischen, bis Butter und Puderzucker verbunden sind
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.
  4. Zwischen jeden Schokoladencake vor dem Aufeinanderstellen etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  5. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und rundum den Cake etwas abdecken.
Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes wurden aufeinander gestappelt und nun grundiert

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes wurden aufeinander gestappelt und nun grundiert

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes aufeinandergestappelt und mit der ersten Grundierung

Furby-Cake, die 4 Schokoladen-Cakes aufeinandergestappelt und mit der ersten Grundierung

Rezept für Furby-„Pelz“ ca 800 g Buttercreme

  1. 300g weiche Butter und 500 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Die Masse mit dem Rührgerät gaaanz langsam mischen, bis Butter und Puderzucker verbunden sind
  3. Lebensmittelfarbe (Pulver vorher mit wenig Wasser mischen) und/oder Aroma dazugeben
  4. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  5. Etwas ca. 1/3-1/2 davon in den Spritzsack abfüllen und Muster auf den Kuchen machen
  6. Augen, Füsse können vorher oder auch nachher angebracht werden
  7. Ohren am Schluss aufsetzen, ggfs mit Buttercreme wieder ausbessern
Furby-Cake kriegt seinen Pelz (Buttercreme aus dem Spritzsack)

Furby-Cake kriegt seinen Pelz (Buttercreme aus dem Spritzsack)

Furby-Cake angeschnitten

Furby-Cake angeschnitten

Augen, Ohren, Schnabel und Füsse

Aus farbigem Marzipan

  1. Aus ca. 120 g Marzipan einer Farbe die Augenringe (flach drücken und ausschneiden), Ohren (flachdrücken und formen) und Füsse formen
  2. Ca. 40 g Marzipan einer anderen Farbe flach drücken und auf Grösse der Augenringe zuschneiden für den Augenhintergrund
  3. Ca. 20 g Marzipan einer anderen Farbe flach drücken und ausschneiden für die Augenlider
  4. Ca. 40 g gelbes Marzipan zu einem Schnabel formen und in der Mitte einen Spalt für die Zunge vorsehen. Die Zunge aus ca. 10 g anders farbigem Marzipan formen und in Schnabel einsetzen

Hinweise:

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht
  • Ein anderes Beispiel, wie man es schön machen könnte 😉

Buenos Aires 23.12.02 – 3.1.03 (61’400 km)

Vorbereitung Verschiffen

In Buenos Aires angekommen, besuchten wir gleich den Agenten, der für die Verschiffung Mosquitos im März zuständig ist; wir hatten vor abzuklären, wie viel Zeit, Geld und welche Dokumente dazu benötigt werden. Ein hübsch gekleideter, junger Mann wies uns lässig darauf hin, dass er regelmässig Motorhomes verschiffe und dass das gesamte Prozedere nicht mehr als einen Tag in Anspruch nehmen werde. Wir werden ja sehen ob diese Aussage zutrifft, wenn wir ein paar Tage vor dem Auslaufen des Schiffs vor seiner Türe stehen.

Es ist passiert

Und nach genau 1 Jahr und fast 6 Monaten ist es passiert! Das, was andere Reisende schon oft erlebt haben, wo von man in allen Reiseführern gewarnt wird, wurde auch für uns endlich Wirklichkeit: Kaum waren wir in Bs.As. eingefahren, verfuhren wir uns. Bei dem vielen Verkehr war es für Hubi ziemlich schwierig, verrückten Taxifahrern auszuweichen, sich von Busfahrern nicht aus der Spur drängen zu lassen, auf Birgits Angaben zu hören und zusätzlich die Strassenregeln zu beachten. So kam es also, dass Hubi, anstelle wie alle Andern rechts abzubiegen, einfach gerade aus weiterfuhr und wir kurz darauf von einer Polizeikontrolle angehalten wurden. Mit ernster Miene fragte uns der Polizist, ob wir uns bewusst wären, welche Verkehrssünde wir begangen hätten, was wir natürlich mit naivem Gesichtsausdruck zu verneinen wussten. Das Überfahren eines Rotlichts sei ein grosses Vergehen und werde teuer gebüsst. Während dieser Belehrung studierte er Hubis abgelaufenen internationalen Führerausweis (Regel 1: Man gibt einem Polizisten nie ein gültiges oder wichtiges Dokument in die Hand), die Wagenpapiere und sogar unseren Versicherungsausweis. Nachdem er letztere zurückgegeben hatte, stellte er nach einigem Blättern fest, dass der Ausweis abgelaufen war, schnell händigten wir im einen gültigen aus. Danach winkte er Hubi nach draussen, belehrte ihn, dass die Busse 800 Pesos betrage (dies entspricht der aus der Luft gegriffenen Summe von CHF 400.–), der Rechtsweg mind. 2 Wochen in Anspruch nehmen, er uns aber gnädigerweise die Möglichkeit geben würde, die Sache umgehend zu bereinigen. Aus dem Auto heraus konnte Birgit beobachten, wie Hubi buchstäblich in die Luft ging, mit den Händen zu fuchteln begann, unter seinem braunen Teint eine leicht rötliche Hautfarbe annahm, dem erstaunten Polizisten einen Wortschwall entgegen warf und ihn daraufhin einfach stehen liess. Während Hubi Birgit den Sachverhalt schilderte näherte sich „unser“ Polizist wieder und unterbreitete Birgit den gleichen Vorschlag. Diese erklärte ihm ruhig, dass wir die Zahlung der Direktgratifikation gerne übernehmen würden, dies natürlich jetzt und gleich und ob er mit der Summe von 10 US$ einverstanden wäre. Als Antwort händigte er ihr den Fahrausweis aus, Birgit legte die Note hinein (vorher hatte Hubi zum Entsetzen unseres korrupten Freundes mit der Note in der Luft herumgefuchtelt) und so wechselte das Geld rasch den Besitzer. Wieder im Besitz des Fahrausweises setzte Hubi den Blinker und wir machten uns so schnell wie es das Gesetz erlaubt aus dem Staub.

Vorbereitung Auto

Am Auto musste noch der Service gemacht, eine neue Windschutzscheibe eingebaut, Stossdämpfer repariert und Positionslichter ausgetauscht werden. Die Windschutzscheibe erhielt die erste Scharte auf einer asphaltierten Strasse in Peru und weitere plus einen Riss auf einer Naturstrasse in Feuerland. Drei volle Tage brauchten wir um Preise zu vergleichen, Ersatzteile zu suchen und auf die Durchführung der Arbeit zu warten.
Um uns vor der stechenden Sonne zu schützen und die Hitze etwas erträglicher zu machen, zogen wir uns beim Windschutzscheibenwechsel in ein kleines Restaurant zurück. Bald kamen wir mit den beiden Besitzern ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass der eine davon träumt, selbst mal so eine Reise zu machen. Nein, das Auto haben wir nicht verkauft, aber während der Schilderung unserer Abenteuer wurden wir zum Asado eingeladen. Selbstverständlich gab es wieder Chinchulin (diesmal nicht gezöpfelt), Nieren, Leber, Blutwurst, Rippen und auch noch etwas Fleisch. Auch alle unsere Getränke und auch das tolle Dessert gingen aufs Haus – die Gastfreundschaft der Argentinier erstaunt und erfreut uns immer wieder. Ausser gut gefetteten Bremsbelägen ging dieses Kapitel perfekt über die Runden.

Vorbereitung Brasilien

Wir haben uns entschlossen, Brasilien mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen. Gründe dafür sind die riesigen Distanzen, Temperaturen von 40° Celsius und mehr, die extreme Luftfeuchtigkeit und dass unser Auto nun mal keine Klimaanlage an. Deshalb trennen wir uns schweren Herzens von Mosquito und stellen in bei Freunden in Buenos Aires unter den Baum.
Eigentlich wollten wir von Argentiniens Hauptstadt aus noch gleich den Abstecher für den Karneval von Rio organisieren, d.h. Hotelübernachtung, Eintrittskarten ins Sambadromo und die Rückreise nach Bs.As. Aber alle Angebote, die wir erhielten, waren weit aus teurer als Pakete von Schweizer Büros. Nach drei Tagen, die wir mit Abklappern von Reisebüros beschäftigt waren, gaben wir entnervt auf und beschlossen, dies in Rio selbst zu organisieren.

Buenos Aires

Heilig Abend verbrachten wir nicht etwa unter dem Tannenbaum oder wie gewünscht am Strand, sondern in einer artistischen Tangoshow. Wohnen tun wir abwechselnd im Auto auf einem Parking mitten in der Stadt oder in einem Hotel, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das restliche bisschen freie Zeit verbringen wir mit Stadtbesichtigung und Shoppen. Die Argentinierinnen sind verrückt nach Schuhen, Taschen und Kleidern allgemein, so schätzen wir, dass auf eine Einwohnerin Bs.As. etwa zwei Schuhläden kommen. Die grosszügige Bauweise und die alten und oft gepflegten Gebäude der Stadt erinnern einen stark an Paris. Wir fühlen uns auf jeden Fall pudelwohl und völlig sicher. Von den im Ausland verbreiteten Nachrichten, dass in Bs.As. Raubüberfälle an der Tagesordnung sind und vor allem hier Menschen gekidnappt werden, merken wir nichts. Wie in allen grossen Städten ist die Polizeipräsenz vor Touristenattraktionen und in der Fussgängerzone augenfällig.

Silvester

Wie schon erwähnt, dürfen wir während unserer Brasilien-Rundreise den Camper bei Freunden einstellen. Dieser eine Freund ist Onkel Willi (92), der ein Schulfreund von Birgits verstorbenem Grossonkel Fritz war. Oma Betty (Schwester von Fritz) hatte uns die genau Adresse gegeben und als wir dann in Bs.As. waren, riefen wir ihn kurzerhand an. Birgit und Onkel Willy kannten sich bereits, denn sie hatten sich schon während einer vorherigen Argentinienreise getroffen. Schnell war ein Treffen ausgemacht und nach Weihnachten machten wir uns auf den Weg nach Luis Guillon, einem Vorort von Bs.As. Auch hier wurden wir mit offenen Armen empfangen und gleich zur Party am 31.12.02 eingeladen. Bei Onkel Willys Tochter stieg die Fiesta und wir lernten dort Kind und Kegel kennen – es war unmöglich, uns all die Namen und den verwandtschaftlichen Grad zu merken. Um uns von der Fressorgie zu erholen, verbrachten wir noch ein paar Tage bei Onkel Willy im Garten und genossen die Ruhe, die gute Luft und die nette Gesellschaft.

In Antigua 28.02. – 6.03.2002 (33’700 km)

Erste Tage in Antigua

Bevor wir überhaupt in Antigua eintrafen, hatten wir schon genaue Vorstellungen, wo wir Spanischunterricht nehmen und bei welcher Familie wir wohnen wollten. Das haben wir Silvia und Daniel, 2 Bernern, die mit dem Motorrad entlang der Panamericana reisen, zu verdanken. Von einander gehört hatten wir über Jochen und Tom und dank der modernen Technologie, dem Internet. Getroffen haben wir uns bis heute nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Also eben, durch regen Email-Austausch haben die Beiden uns ihre Schule und auch ihre Familie in Antigua bekannt gegeben. Also fuhren wir zuerst zu der Familie, stellten aber schnell fest, dass sich entweder der Torbogen oder Mosquito bleibenden Schaden aus einem Einfahrversuch zuziehen würde. So, dachten wir, dann werden wir das Problem „Parkieren“ mal an die Schule delegieren.
Da die Strassen in Antigua aus einer Art Kopfsteinpflaster bestehen und viele Strassen mit Steinpfeilern die Durchfahrt grösserer Fahrzeuge verhindern, liessen wir unser Auto für einmal stehen und machten uns zu Fuss auf die Suche nach der Schule. Dort angekommen, wurden wir vom Direktor Marcos ganz freundlich begrüsst und wir erzählten ihm von unserem Begehr nach Schule, Unterkunft und sicherem Parking. Kurzerhand rief er sämtliche Familienmitglieder (die haben wirklich grosse Familien hier in Guatemala) an und schickte alle zum Torbogenhöhe und -breite messen.
Während wir auf die Messergebnisse warteten, widmete sich Marco dem Schule-Anpreisen und zeigte uns mal seine offizielle Kurs-Preisliste. Wir röchelten nach Luft, denn 410 US$ für 3 Wochen à 5 Tage mit je 6 Stunden Einzelunterricht und das pro Person, nimmt wohl jedem den Atem. Wir erzählten ihm dann von unseren Busenfreunden, Silvia und Daniel, wie sehr ihnen die Schule gefallen habe und so weiter und so fort. Marcos erklärte sich dann sofort bereit, uns zu den gleichen Bedingungen unterrichten zu lassen. So einigten wir uns auf den Preis von 250 US$, den die zwei sich sicher hart erkämpft hatten. An dieser Stelle: Gracias Silä u Dänu.
Unterdessen stellten wir fest, dass alles Messen nichts half, wir sind einfach zu hoch. Da aber kam Gustavo zum Zuge, der da auch so rum sass. Es gibt überall immer wieder Leute, die sich im Rumsitzen üben. Er kannte den Besitzer einer Werkstatt, auf dessen Gelände schon zwei Wohnmobile stehen. Gegen den bescheidenen Betrag von 20 Quetzales – der Quetzal ist neben dem Wappenvogel und auch die Währung von Guatemala – also etwa für CHF 4.00 am Tag, könnten wir Mosquito dort sicher parkieren. Damit fiel unser Plan, im Auto zu leben und bei einer Familie zu essen, ins Wasser. Aber, das macht nichts, denn wir sind ja so unheimlich flexibel – man wird das auf einer Reise.
Bevor wir eine Leidensmine wegen den Kosten für einen Monat Parkieren aufsetzen konnten – wir wollen nämlich bis nach Ostern in Antigua bleiben, da in dieser Zeit wunderbare und weltweit berühmte Semana Santa-Umzüge stattfinden -, griff Marcos zum Taschenrechner und erklärte feierlich, dass er während unseres Schulaufenthaltes (ganze 3 Wochen) für die Kosten des Parkings aufkommen werde. Wow, das hat uns unglaublich gefreut!
Mit dem Sohn des Werkstattbesitzers haben wir dann ausgemacht, dass wir die ganze Zeit für den Preis von drei Wochen stehen dürfen – gewusst wie.
Dann haben wir unser Quartier bei einer Familie bezogen. Gleich zu Beginn fiel uns das fehlende Privatbad auf und auch, dass der Raum etwas gar finster war. Ja, ja, von unserem Mosquito sind wir halt schon etwas verwöhnt.
Zurück beim Schuldirektor liessen wir uns dann ein neues, helles Quartier mit Privatbad und eigenem Balkon vermitteln. So kommt es, dass wir am 27. Februar unser erstes Quartier bezogen und 4 Tage später schon wieder umgezogen sind.

Wie viele weitere Familien werden folgen? Werden die Lehrer unseren hohen Ansprüchen genügen? Wer wird auf der Strecke bleiben? Mehr, bald auf dieser Website….

Übernachten im Camper

Allgemeines

Wir sind meist nur auf bewachten Plätzen gestanden. Camper werden schon in Europa ausgeraubt und Gelegenheit macht Diebe. Als mögliche Übernachtungsgelegenheiten kommen in Frage:

  • Campingplätze
  • Nationalparks, Ruinen und deren Parkplätze
  • Strände
  • 24h Tankstellen
  • Autobahnraststätten
  • Supermarktparkplätze
  • Restaurantparkplätze
  • Hotelparkplätze
  • Parkings
  • Freibäder, Freizeitanlagen, Turicentros
  • am Plaza Central
  • vor Polizeistationen
  • vor dem Ratshaus
  • die freie Natur
  • bei Farmen und Privaten

Plätze können meist mit den „Mexico and Central American Handbooks“ bzw. „South American Handbooks“ oder der Hilfe von Einheimischen gefunden werden.

Beispiele

Argentinien, Chile

Private und öffentliche Campingplätze, National Parks immer mit Grillstelle, meist Tische, Bänke und oft sogar mit Stromanschluss. Wasser an verschiedenen Stellen. Full Hookup gibt es eher nicht.
Dann kann man vor vielen Tankstellen, Supermärkten und Restaurants (alle oft 24 Stunden geöffnet) auf den Parkplätzen stehen, vorher fragen.
Eine andere Möglichkeit sind die diversen Rest Areas (Raststätten) und Grillplätze die von auch von Einheimischen, besonders an den Wochenenden, gebraucht werden. Hier kann man mehrere Tage mit Campen, verbringen.
Zu guter Letzt gibt es noch die freie Natur, gerade im Süden fast im Überfluss vorhanden und bei Farmen kann man immer fragen.

Belize, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua

Einige wenige Hotels bieten die Möglichkeit des Campierens an (meist mit WC und Dusche). Zusätzlich gibt es Nationalparks, Turicentros, Balnearios und ähnliches, welche oft schön gelegen sind, über Restaurants mit WC und manchmal Dusche verfügen.

Costa Rica

Laut anderen Reisenden ist es hier, ausser in den grösseren Städten, so sicher, dass man sich einfach irgendwo hinstellen kann. Die Polizei macht viele Kontrollen. Campingplätze oft mit WC, Dusche und mehr.

Bolivien, Panama, Peru

Es gibt Nationalparks, Hotels, Turicentros, Balnearios und ähnliches, welche Camping anbieten und es hat auch einige Campingplätze, oft mit WC, Dusche und mehr.

Mexiko

Private Campingplätze sind relativ teuer, 10 bis 25 US$ (es hat halt zu viele reiche Amis), manchmal mit Grillstelle, Tischen, Bänken und Full Hookup (Anschlüsse für Strom, Frischwasser und Abwasser). Falls man Full Hookup nicht braucht, sollte man dies immer erwähnen und gleich um Rabatt fragen. Allgemein gilt die Regel, einfach immer um Rabatt zu fragen.
Einfacher und billiger sind die öffentlichen Parks und National Parks, diese sind aber oft auch entsprechend schmutzig und wenn vorhanden, sind WC und Duschen in einem desolaten Zustand.
Dann kann man vor vielen Tankstellen, Supermärkten und Restaurants auf den Parkplätzen stehen, einfach fragen gehen. Eine andere Möglichkeit sind die wenigen Areas de descanso (Raststätten).
Auch Hotels haben wir angefragt und für eine bescheidene Gebühr, auf dem bewachten Hotelparkplatz, übernachten können, dito mit bewachten Parkings. Dies ist von Vorteil, wenn man gleich in der Mitte einer Stadt sein möchte. Eine andere Möglichkeit ist, sich gleich an den Plaza Central oder vor die Polizeistationen zu stellen.
Zu guter Letzt gibt es auch hier die freie Natur. In Baja California und im Nordwesten von Mexiko hat es viele einsame Strände. Aber an den touristisch erschlossenen Orten sorgen die Hotelbesitzer mit der Polizei dafür, dass nicht wild gecampt wird. Auch bei Farmen kann man immer fragen. Es empfiehlt sich zu fragen, weil auch hier das meiste Land in Privatbesitz ist.

Kanada, USA

Private Campingplätze sind relativ teuer, 10 bis 25 US$, dafür mit Grillstelle, Tischen, Bänken und Full Hookup (Anschlüsse für Strom, Frischwasser und Abwasser). Wenn man Full Hookup nicht braucht, erwähnen und Rabatt verlangen.
Einfacher und manchmal billiger sind die öffentlichen State Parks, National Parks und National Monuments, in diesen muss man aber auf vorhandene Plätze gehen. Auf deren Parkplätzen oder Lichtungen wird man weggeschickt, wenn man erwischt (gesehen) wird.
In den State- und National Forest kann man überall campen, solange man 50 oder 100m von der Strasse weg ist.
Dann kann man vor vielen Tankstellen, Supermärkten und Restaurants (alle oft 24 Stunden geöffnet) auf den Parkplätzen stehen, bei Walmart war das offiziell erlaubt. Bei anderen wird es meist geduldet, solange man nicht allzu stark auffällt (z.B. Barbecue, Tisch und Stühle raus). Sich in einer Wohnsiedlung an den Strassenrand zu stellen, ist kein Problem, solange man Low-Profile zeigt. Manchmal macht es eben Spass, gleich Mitten im Gewimmel bleiben zu können.
Eine andere Möglichkeit sind die Rest Areas (Raststätten). Diese sind zum Rasten gedacht, aber es sagt niemand etwas, wenn man übernachtet. Verbringt man aber den ganzen Tag mit Campen, kann es sein, dass man von der Polizei weggeschickt wird (falls diese es überhaupt merkt).
Zu guter Letzt gibt es noch die freie Natur, sofern vorhanden. Bei Farmen kann man immer fragen, dies empfiehlt sich, weil das meiste Land „im Land der grossen Freiheit“ in Privatbesitz ist. Meist ist dies auch entsprechend angeschrieben, „No trespassing! Prosecutors will be shoot!“

Fahrzeug

Gründe für den Kauf einer Campers im Heimatland

Wir haben uns entschlossen, die Reise mit einem Motorhome zu machen. Dies führte direkt zu der nächsten Frage: Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Weil unser Budget und die Neupreise von Wohnmobilen nicht ganz zu einander passten, kam nur der Kauf eines Gebrauchtfahrzeugs in Frage. Klar ist eigentlich jedem, dass man diesen Kauf in den USA tätigt, uns nicht. Verschiedene Gründe bewogen uns dazu, uns schon in der Schweiz umzuschauen.

  • Die Freude an der Idee, schon bald mit den Vorbereitungen anzufangen, alles einzurichten und auszuprobieren.
  • Wir hatten ein gutes und günstiges Angebot.
  • Die Verschiffung des Fahrzeugs von Europa nach den USA ist gar nicht so teuer. Siehe Verschiffen. Die Verschiffungskosten haben wir durch den tieferen Dieselverbrauch schon lange wettgemacht.
  • Die Fahrzeuge in den USA sind sehr komfortabel ausgestattet, Klimaanlage, Mikrowelle, Backofen, und Fernseher sind keine Seltenheit. Aber je mehr moderne Technologie in einem Fahrzeug steckt, desto eher kann etwas Schaden nehmen und der Laie hat wenige Chance, Reparaturen selber vorzunehmen.
  • Auch sind diese Fahrzeuge, vom VW-Bus mal abgesehen, meist grösser als europäische Modelle. Fahrzeuge, die eine für Mittel- und Südamerika taugliche Grösse aufweisen, sind zum grössten Teil mit Benzinmotoren (ca. 25l/100km) ausgestattet. Dieselmotoren sind langlebiger, sparsamer und  wegen der einfacheren Bauweise weniger reparaturanfällig und unempfindlicher auf schlechte Treibstoff-Qualität. Diesel haben wir überall erhalten und immer günstiger als Benzin.
  • Die Motorhome-Gebrauchtwagenpreise sind in den USA relativ hoch. Wir hätten für die 10’000 US$, die wir etwa bezahlt haben, kein vergleichbares Fahrzeug gefunden, betreffend Zustand, Ausstattung, Kilometerstand unter 100’000 und Jahrgang (nicht älter als 10jährig).

Nun, so haben wir einen 91’er Elnagh Clipper 590  gekauft. Das Grundfahrzeug ist ein Ford Transit 2.5l Diesel  mit ganzen 52 kW und einem Maximalgewicht von 2’790kg. Die Ausstattung umfasst 5 Betten, Gasheizung, Gasboiler und 3 Flammen Gaskochherd, WC, Dusche und Kühlschrank (Gas, 12V und 220V).
Natürlich gab es einiges zu reparieren und umzubauen: An dieser Stelle möchten uns bei allen fleissigen Helfern nochmals herzlich bedanken!

Was wir so bis jetzt herausgefunden haben

  • Der Motor stellte sich als etwas schwach heraus, fahren wir doch steile Bergstrecken im 2. oder manchmal sogar im ersten Gang. Dafür ist die Kühlung gut dimensioniert und das Auto hat trotz der grössten Hitze noch nie gekocht. Ein etwas stärkerer Motor würde es erlauben gewisse Stück nicht mir Schuss fahren zu müssen, was etwas Materialschonender wäre.
  • Mit dem Fahrzeug wählt man auch die Strassen aus, die man befahren will. Mit einem Geländewagen kann man sicher andere Strecken fahren, als wir mit unserem busartigen Fahrzeug. Geländewagen verfügen aber selten über den Komfort mit Dusche, WC, Küche etc. und wenn doch sind sie oft fast zu schwer, für wirkliche Geländetauglichkeit.
  • Betreffend Ausstattung sind wir mit unserer Wahl sehr glücklich:
    • die eigene Toilette ist ein Komfort den wir um keinen Preis aufgeben möchten
    • das gleiche gilt für die Dusche, der Boiler dabei ist nice to have, besonders in kälterer Umgebung. Aber keine absolutes Muss. Der 100l Wassertank ist etwas knapp, das reicht bei 2 Personen, wenn  man sich sehr stark einschränkt, etwa für 3-4 Tage, inklusive Abwasch, WC-Spülung und jeden Abend eine kurze Dusche.
    • mit dem Gas-Kochherd können wir, schwer vermisste, Mahlzeiten zwischendurch selber kochen.
    • Der Kühlschrank dürfte etwas grösser sein, besonders das Gefrierfach. Um sich bei Gelegenheit auch mit verderblicheren Vorräten einzudecken. Ein Kompressor-Kühlschrank hat neben dem Nachteil des Stromverbrauchs den grossen Vorteil, dass er auch bei hohen Aussentemperaturen 4 Grad halten kann. Unser Kühlschrank kühlt auf Gas die Aussentemperatur minus 20-25 Grad, an 110 oder 220V etwas besser und an 12V etwas schlechter. Man/Frau rechne.
    • Schön ist es jeden Abend in seinem eigenen Bett zu schlafen und auch sonst seine eigene „Wohnung“ zu haben, in nicht auf die manchmal etwas heruntergekommenen Hotels angewiesen ist.
    • Was wir auch sehr zu schätzen wussten, ist dass wir in unserem Auto aufrecht stehen konnten, wenn es draussen regnet, kalt ist oder regnet ist man froh für etwas Bewegungsfreiheit.
  • Obwohl ein Ford, ist es halt ein in Deutschland gebautes Modell. Das heisst, es ist fast unmöglich, Ersatzteile wie Öl-, Luft- oder Dieselfilter zu erhalten. Wir mussten diese aus Europa einfliegen lassen, bzw. von Besuchern mitbringen lassen. Da bieten Volkswagen, Mercedes und Japanische Grundfahrzeuge deutliche Vorteile.
  • Die Bordanlage ist für 220V ausgelegt, deshalb haben wir einen Transformator von 110 auf 220V mitgenommen. Ist nicht unbedingt nötig, aber doch zwischendurch ganz praktisch.
  • Wir liessen uns in Kanada eine 100 W Solarzelle aufs Dach montieren. Die Batterien werden normalerweise beim Fahren geladen, bei langen Standzeiten ist man deshalb auf Strom von aussen oder eben Solarzellen angewiesen. Diese Anschaffung hat sich in unseren Augen gelohnt.
    Wenn wir heute diese Reise nochmals planten, würden wir noch mehr Watt in Solarzellen auf dem Dach montieren, eine zusätzliche Batterie und einen Inverter für 220 V Wechselspannung einbauen, um Haushaltsgeräte wie Rasierapparat, Computer etc. betreiben zu können. Somit könnte man sich die Kosten für einen 110 – 220V Transformator und speziellen Stromadapter für die Haushaltgeräte sparen. Die Kosten für den Stromanschluss auf den Campingplätzen sind, besonders in den USA und Kanada, im Preis drin, wenn man keinen Strom benutzt gibt es oft keinen Rabatt.
    Je nach Dimensionierung des Inverters, Batterie und der Solarzellen können dann sogar Toaster und Kaffeemaschine betrieben werden.
    Anstelle der Solarzelle könnte man sich auch die Anschaffung eines kleinen Generators überlegen, um damit bei langen Standzeiten die Batterien wieder aufzuladen. Generatoren und Solarzellen mit Zubehör sind in den USA und Kanada deutlich günstiger zu kaufen. Wir haben für den Einbau, Laderegler und Solarzelle in Kanada gleichviel bezahlt, wie in der Schweiz alleine die Solarzelle gekostet hätte.
    Es ist noch zu erwähnen, dass Solarzellen im Widerspruch zum Camperleben stehen. Solarzellen leisten am meisten, wenn man sie direkter Sonneneinstrahlung aussetzt, das Motorhome stellt man aber lieber in den Schatten, damit es schön kühl bleibt.
  • Unser Auto verfügt über einen 100l Wassertank, dieser wird für Trink-, Dusch- und Abwaschwasser benutzt. Um das Wasser keimfrei und geniessbar zu halten, benutzen wir Micropur Tropfen. Unterdessen haben wir uns für Trinkwasser eine 20l Wasserflasche gekauft, die es ab Mexiko an jeder Strassenecke zu füllen oder tauschen gibt. Eine andere Möglichkeit ist der Einbau eines Wasserfilters (z.B. Katadyn), Bekannte haben das gemacht, kaufen aber weiterhin zusätzlich Trinkwasser, weil ihnen der Geschmack des nun absolut sauberen Wassers nicht mehr zusagt.
  • Wir sind uns nicht ganz schlüssig, ob eine Klimaanlage wirklich nötig ist. Zu unterscheiden sind hier Klimaanlagen für das Auto und den Wohnteil.
    Während der Fahrt hat man oft den Fahrtwind, der kühlt, nur in Städten kann es unangenehm warm werden. Eine Autoklimaanlage wäre da sicher angenehm und würde mit dem Motor betrieben.
    Für den Wohnteil ist einfach die Frage, woher man den Strom nimmt. Bisher sind wir ganz gut ohne zurecht gekommen, hätten aber an einigen Orten davon geträumt, wenn der Lärm unseres Ventilators das Träumen zugelassen hätte.

Fahrzeug-Reparaturen

An einigen Orten Kann es recht schwierig werden sein Fahrzeug fachgerecht reparieren zu lassen. Hier ein paar Adressen wo anschliessend nicht alles vermurkst oder kaputt war.

Guatemala, Panajachel an der Durchfahrtsstrasse hat es neben der Feuerwehr einen deutschen Automechaniker.

Argentinien, Salta an der Pellegrini 732 hat es J.C. Martinez Amortiguacion, äusserst hilfsbereit und repariert gekonnt auch Dinge die nicht mit der Federung zu tun haben. Man kann bei ihm auch in der Garage zum Übernachten sicher stehen bleiben.

Bolivien, La Paz an der Calle James Freyre 2326 gibt es die Garage von Ernesto Hug. Er spricht Deutsch und ist ein kompetenter Fachmann. Man kann bei ihm auch in der Garage zum Übernachten sicher stehen bleiben.