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Versuche mit Online Backup

Versuche mit Online Backup

15.9.13 Bisher habe ich den Inhalt mein NAS immer auf ein zweites NAS gebackupt, dies mit dem Nachteil,

  • dass das zweite NAS langsam und der Speicherplatz zu klein war
  • und dass das zweite NAS sich gleich im Nebenraum befand

Dies entsprach nicht ganz der 3-2-1 Backup-Regel. Diese besagt in etwa, dass ich neben meinem Original-File noch 2 Kopien haben sollte (3). Das Backup am Besten auf 2 verschiedene Medientypen (Harddisk, Band, Optische Disk uä.) anlege und jeweils 1 Kopie an einen anderen Standort auslagere. Das mit den 2 Medien nehme ich jetzt mal an klappt mit der Cloud.

So nun ging die Suche los, folgende Kriterien habe ich mir zusammengestellt:

  • bezahlbar, z.B. 100 CHF pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz (oder ca. 6 TB)
  • unbeschränkter Up-/Download
  • Backup und Spiegelung (um Verzeichnisse zwischen mehreren Computern synchron zu halten)
  • Netzlaufwerke backupen
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer
  • beliebige Anzahl Endgeräte
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology)
  • Online Speicher als Laufwerk anbindbar
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung
  • Sharing und Streaming

JustCloud

Den ersten Versuch startete ich mit JustCloud. Nach 300 GB habe ich aufgehört, es fängt sehr günstig an, man kriegt 50-70% Rabatt braucht aber x-Zusatzservices die alle extra kosten, wie Versionierung, schnellere Up- und Downloads, zusätzliche Clients, Backup von Netzlaufwerken usw. War mir sehr schnell zu blöde. Toll ist die Money-Back Garantie, das Geld wurde bis auf eine kleine Gebühr zurückbezahlt. Nach ein paar folgenden Marketingmails musste ich noch mal sagen, dass ich Ruhe vor ihrem Produkt möchte und seither klappt es

bitcasa

Einen weiteren Versuch startete ich mit bitcasa, ein sehr gutes Produkt welches bei mir auch einen guten Eindruck bezüglich Sicherheit hinter lies. Nach 1.8 TB habe ich das Vorhaben aber abgebrochen

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja ABER System wird instabil
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja sie versprechen 3+ Versionen
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology), ja ABER im Web sind nicht die gleichen Dateien sichtbar wie in den anderen Clients. Die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ja die Daten werden bereits auf dem Client verschlüsselt und dedupliziert, dadurch hatte ich das Gefühl der besten Uploadgeschwindigkeit!
  • Sharing und Streaming, ja man kann sogar ganz Musikalben streamen z.B. aufs iPhone
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, ja aber Zugriff mit SyncSoftware wie AllwaySync ist instabil, dito Robocopy

Nachdem ich 1.8 TB hochgeladen habe und dann mit den verschiedenen Clients Zugriff waren im Webclient nicht alle Dateien vorhanden wie auf dem Windows oder iOS Client. Dies verwirrt, die Antwort des Customer-Services auch „Oh that’s a lot of data“. mit dem Tipps im Supportforum kam ich auch nicht wirklich weiter, deshalb hat bitcasa mal Pause. Ich hoffe, dass sich die Situation während der Dauer meines Jahresabos noch verbessert .

Update 10.11.13 Auch mit verschiedenen neuen Client-Versionen (zuletzt  1.1.3.26 de) stürzt das Teil regelmässig ab, sowohl beim Backupen, Mirroring wie auch beim Zugriff auf bitcasa-Laufwerk

Update 20.11.13 Bitcasa hat die Preise erhöht. Mein Unlimited-Paket kostet nun nicht mehr 99$ im Jahr sondern pro Monat –> Account gelöscht

Crashplan

Nächster war crashplan, und wurde nach einer Woche wegen der sehr schlechten Upload-Bandbreite abgebrochen.

  • bezahlbar, ja 48 – 108 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, nur Backup
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja
  • beliebige Anzahl Endgeräte, je nach Vertrag 1 oder 2-10
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, na
  • Sharing und Streaming, na
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, weiss nicht mehr

Update 20.11.13 Websites http://pcloadletter.co.uk/2012/01/30/crashplan-syno-package/ und http://blog.abenker.com/2012/06/17/synology-diskstation-und-crashplan/ etc. mit einer guten Anleitung für Crashplan auf Synology-NAS gefunden

 

OpenDrive

Nun bin ich an opendrive dran und bin bisher (2.5TB) und immer noch zufrieden

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, jein, Download ist auf 100 GB pro Tag beschränkt, mehr ist Kostenpflichtig, sie behaupten auf der Website kulant zu sein….
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja bin im Moment bei 10 Versionen bei einzelnen Dateien
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die iOS-App ist langsam und instabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ? Übertragung erfolgt 128bit verschlüsselt, zusätzlich gibt es auf dem PC einen speziellen Folder, dessen Inhalt bereits auf dem PC verschlüsselt wird und diese Verschlüsselung über die ganze Kette beibehält.
  • Sharing und Streaming, ja nur einzelne Dateien

Software funktioniert unter Windows 8 und 8.1 stabil, kann alle Verzeichnisse und Netzwerklaufwerke backupen oder syncen. Nutzt die ganze Netzwerkbandbreite für den Upload über meinen Internet-Anschluss.

Mein Ranking

  1. Crashplan
    Pro: Synology PlugIn, Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) und Verschlüsselung Neg: iOS App
  2. OpenDrive
    Pro: Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) Neg: iOS App und Verschlüsselung

Erste Schritte in Mexiko 19. – 21.11.2001 (25’400 km)

México, lindo y querido

Für uns ist dies der Schritt in den dritten Abschnitt unserer Reise. Die erste Etappe war die Reise von Baltimore über Kanada nach Alaska, die zweite führte uns von Alaska wieder über Kanada durch die USA und nun fahren wir südwärts von Mexiko durch Mittelamerika bis nach Panama.
Jede einzelne dieser Etappen war an und für sich schon ein einmaliges Abenteuer voller schöner Erlebnisse und wir hatten jede Menge Spass dabei. Nach jeder Etappe hätten wir das Panamericana-Vorhaben ohne Reue abbrechen und doch zufrieden auf das Erlebte zurückblicken können.
Manchmal gelangten wir an den Punkt, an dem wir die eine oder andere typische Sehenswürdigkeit satt hatten (z.B. Gletscher in Alaska, immer wieder Grossstädte, Hunderte von Canyons). Doch die Grösse dieses Kontinents bietet immer die Möglichkeit, auszuweichen und Neues zu entdecken.
So auch jetzt etwas zivilisationsmüde, freuen wir uns sehr auf diesen weiteren Abschnitt der Reise. Beide haben wir schon einige Zeit in Mexiko und Mittelamerika verbracht und dadurch Land und Leute (und das Essen!) schätzen gelernt.

Oregon und Idaho 27.09. – 2.10.2001 (17’100 km)

Hells Canyon und Snake River

Nach einer eher langweiligen Fahrt durch die endlos scheinenden und total dürren Felder Oregons, ging es dem Schlangenfluss entlang zur Höllen-Schlucht. Was sich wie eine Reise durchs Fegefeuer liest, ist eine gemütliche und schöne Fahrt, unterbrochen nur durch unsere lauten ‚Ahs‘ und ‚Ohs‘. Grund dafür ist nicht das tolle Blaugrün des Wassers, sondern die absolut atemberaubende (tönen wir schon wie Amis?) Bergkulisse über unseren Köpfen. Unser schlaues Buch belehrte uns, dass der Hells Canyon ein absolut spektakulärer Canyon ist, erstens, weil man in ihn weiter als in andere Canyons hineinfahren kann (35 km) und zweitens weil er rechnerisch (Distanz der höchsten Randerhebung bis zum Grund) stellenweise sogar den Grand Canyon (Wow!) schlägt .
Vielleicht lag es an der leichten Bewölkung, dass wir nach der Besichtigung immer noch nicht so wahnsinnig stark beeindruckt waren?

Ein Highlight war die Weiterfahrt am nächsten Tag. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir los, aber schon nach nicht einmal 20 km Fahrt gefiel uns ein Platz am Fluss dermassen gut, dass wir Pläne einfach Pläne sein liessen. Wir entschlossen uns spontan, die Campingstühle und den Campingtisch unter das Sonnendach zu stellen, ein Bierchen zu trinken, etwas zu sünnele und uns endlich mal wieder auszuruhen (!).

Craters of the Moon

Zu bald ging die Fahrt wieder aus den Hügeln hinaus, runter auf die Ebene und weiter durch die immer noch endlos scheinenden und nicht mehr ganz so dürren Felder Oregons und nun auch Idaho. In der Nähe von Flüssen oder Wasserstellen wird das Grass nämlich plötzlich grün, ansonsten ändern sich die Farben von grau in braun oder aber beige. Der Himmel ist wirklich himmelblau, Pferde und Rinder soweit das Auge reicht – so stellen wir uns das Paradies für Cowboys vor (haben aber bisher noch keinen gesichtet). Unser Reise führte uns durch boomende Ortschaften wie Mountain Home (400 Einwohner) und Hill City (350 Einwohner), bis wir plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes ’schwarz‘ sahen. Einige gehen dafür nach Lanzarote, wir zu den Kratern des Mondes.
Erstarrte Lavaströme und Lavagestein zeugen von Kräften, die hier vor ca. 2000 Jahren geherrscht haben. Eine Kette verschiedener Vulkane entschied sich nämlich, hier auszubrechen und so können heute Touristen in die entstandenen Krater besichtigen. Besonders sehenswert sind auch die Höhlen welche durch unterirdische Lavaflüsse entstanden sind. Tiere findet man hier eher weniger, ein paar Streifenhörnchen und Tauben haben wir aber gesehen. Es gibt halt auch nicht viel, wovon sich die Tiere ernähren könnten – ausser sie lechzen nach einer Flechten- oder Disteldiät.

Wer wir sind

118-1871_birgit_&_hubert_im_chalet_fondue_prattsville_nyBirgit  & Hubert

Wir beide sind unheimlich interessante (und bescheidene) Personen, was alle unsere Familienmitglieder, Freunde und sogar auch unsere Arbeitgeber Dir gerne bestätigen werden. Vielleicht bist Du auch an unserem Zuhause während der Reise interessiert?

Dokumente und Papierkram

Einreise und Grenzübergänge allgemein

Allgemeine gilt für alle Einreiseszenarien, dass wir mit Schweizerpässen reisen. Für andere Länder gelten oft andere Einreisebestimmungen.

Bisher hatten wir an den Grenzen keine grossen Probleme. Die Abläufe sind nicht nur für Uneingeweihte etwas unklar, aber mit Geduld oder mit Hilfe der Tramitadores (Zollhelfer) kommt man durch.

Abzockversuche kann man meistens durch Zahlung nur gegen Quittung umgehen, es lohnt sich aber auch nicht wegen 5 US$ einen Aufstand zu machen. Wichtig ist auch, nie unter Zeitdruck an eine Grenze zu kommen. Unsere Aussage war oft, „Wir haben mehr Zeit als Geld.“, wenn jemand gegen mehr oder weniger bescheidene Gebühren denn Ablauf etwas ölen wollte. Man ist auf der sicheren Seite, wenn man bereits am früheren Morgen, so ab 9:00 Uhr, eintrifft. Es ist dann meist noch etwas kühler und man hat noch den ganzen Tag vor sich. Mittagszeit, Randstunden und Wochenenden sollte man vermeiden. Manchmal kommen die Zollbeamten sonst auf die Idee, wie die Gewerkschaften, Sonntags- und Überzeitzuschlag zu verlangen.

Die Einreisebestimmungen für Alkoholika und frische Lebensmittel sind oft unterschiedlich. Fast nichts dabei zu haben, es zu verstecken oder vor der Nase der Zöllner zu verspeisen, sind wohl hier die Lösung.

Carnet de Passage

Um mit einem Fahrzeug ohne Probleme und vor allem ohne viel Geld zu hinterlegen über den Zoll zu kommen, besorgten wir uns ein Carnet de passage oder Libreta de paso. Dazu muss ein Depot von etwa einem Drittel des Fahrzeugwerts auf einem Sperrkonto oder beim Herausgeber des Briefs (z.B. TCS, ACS Automobilclub des Heimatlandes) hinterlegt werden, man beachte, dass es nur ein Jahr gültig ist und nicht vordatiert werden kann. Bei der Ein- und Ausreise muss dieses Dokument dann immer genau gestempelt werden, besonders bei der Rückkehr in die Schweiz. Sonst erhält man erstens das Depot nicht zurück und zweitens können weitere Kosten und Gebühren, des Landes in welches das Auto zuletzt eingeführt wurde, anfallen.
Ein Carnet braucht man für Nord- und Mittelamerika überhaupt nicht, für Südamerika aber sehr empfohlen. Besonders, wenn  man nach Ecuador verschifft, ist es fast unmöglich das Fahrzeug ohne Carnet aus dem Hafen zu holen.
Bekannte Kanadier haben es zwei Wochen versucht und schlussendlich in Kanada ein Carnet via Kurier bestellt und schwups war das Auto draussen.
Gute Freunde von uns, Engländer, hatten auch kein Carnet, sie erhielten aber eine Garantie der Britischen Botschaft. Nichts genützt, nach etwa 6 Wochen liessen sie sich von einem Zollbeamten an die Grenze zu Peru begleiten, um das Auto sofort auszuführen.
An den Grenzen Ecuador-Peru, Peru-Bolivien, Bolivien-Argentinien haben wir nur das Carnet als Fahrzeugdokument vorgezeigt und die Grenzüberquerung war kein Problem.
Man kann auch eine Art Carnet erhalten, das dem Echtem täuschend ähnlich sieht, wobei aber keine Kaution oder so verlangt wird. Solche wurden von anderen Fahrzeug-Reisenden benutzt. Dies soll aber keine Empfehlung sein, sondern ist einfaches Hörensagen, man beachte auch, dass dies unter Urkundenfälschung fällt und somit strafbar ist.

Fahrzeug-, Führerausweise

Weitere Dokumente für das Fahrzeug, die wir dabei haben, sind der CH-Führerausweis, CH-Fahrzeugausweis, mehrere Übersetzungen (Translation) und internationale Führerausweise, die letzteren beide erhältlich beim Strassenverkehrsamt und TCS, ACS Automobilclub des Heimatlandes.

Dazu ist auch zu sagen, dass die Leute hier auf diesen Kontinenten keine Ahnung haben, wie unsere Original-Ausweise aussehen, woher auch? Also kommt es unter den Fahrzeug-Reisenden vor, dass die mitgeführten Ausweise auf dem PC hergestellt wurden, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Man kann sie ja in Folie einschweissen, mit einem Markstück einen Stempel basteln etc. Auch dies soll keine Empfehlung sein, sondern ist einfaches Hörensagen, man beachte, dass auch solches unter Urkundenfälschung fällt.

Nummernschilder

Aus Furcht vor Diebstahl, weil das Fahrzeug im Herkunftsland niemals zugelassen werden könnte oder um die Fahrzeugsteuern und die Versicherung (welche im Ausland ja doch nicht zahlt) im Herkunftsland zu sparen, geben einige der Fahrzeug-Reisenden ihre Originalnummernschilder ab und fahren mit Kopien herum. Auch in diesem Fall wissen die Einheimischen hier nicht, wie ein Originalnummernschild aussieht, also sieht man auch hier die lustigsten Sachen.

Kranken- und Unfallversicherung

Als Schutz gegen Krankheit und Unfall haben wir, in unsere Krankenversicherung einen Weltzusatz und die Unfalldeckung eingeschlossen. Laut Gesetz ist dies in der Schweiz nur für maximal 1 Jahr möglich, laut den Krankenkassen machen sie aber eine Ausnahme und versichern auch länger. Ob dies nur mit dem Prämienkassieren oder dann auch im Falle einer Krankheit oder Unfall gilt wissen wir nicht.
Wer sich in der Schweiz abmeldet und somit also nichts mehr verdient, hat je nach Gemeinde anrecht auf Krankenkassensubventionen. Dies muss aber vor Reisebeginn angefordert werden.

Autohaftpflichtversicherung

Für die USA und Kanada hatten  wir eine Fahrzeug-Haftpflichtversicherung für 6 Monate und SFr. 890.- über das Swiss National Auto Program (SNAP) der Winterthur Versicherung abgeschlossen. Diese beinhaltet nur Haftpflicht über 3 Mio. US$. Die Schweizer Haftpflicht Versicherung gilt nur für die auf der grünen Versicherungskarte angegebenen Länder.
Unterwegs haben wir aber eine Versicherung in den USA ausfindig gemacht, die eine Haftpflichtversicherung für fast die ganze Welt anbietet und das zu vernünftigen Preisen. Es steht zwar, dass diese nur für US-Bürger und in den USA zugelassene Autos gilt, was in Realität aber nicht so ist. www.aig.com

Reisegepäckversicherung

Unser mitgeführtes Mobiliar ist in einer speziellen Hausratsversicherung für Auslandaufenthalt und das zurückgelassene als eingestelltes Mobiliar versichert. Als weitere und letzte Versicherung, neben der Personen-Haftpflichtversicherung, haben wir eine kombinierte Reisegepäck-, Annulationskosten – und Rückführungsversicherung (Es ginge da ev. mit der Krankenkasse  günstiger). Auf letztere griffen wir bereits wegen dem verspäteten Fahrzeugtransport zurück und sie hat uns 5 Tage Aufenthalt in Washington DC bezahlt.

Geld

In allen Ländern und grösseren oder touristischen Städten kann man heute mit einer normalen Bancomat-Karte (EC-Karte, Maestro-Karte, Cirrus-Karte) an den Geldautomaten mit Maestro- oder Cirrus-Logo Geld abheben. Dies zu Devisenkursen und mit günstiger Spesenbelastung, wenn man etwa den Gegenwert von 200 – 300 US$ abhebt.
Dasselbe gilt auch für die VISA-Karte, wo oft auch am Automaten (mit VISA-Logo) oder am Schalter (Cash-Advance), aber mit deutlich ungünstigerer Spesenbelastung, Geld bezogen werden kann.
Dazu noch etwas US-Dollar in bar und Reise-Schecks in US-Dollar und schon ist man ausgerüstet.

Reiseschecks, Traveller Cheques

Von den Reise-Schecks werden bei Diebstahl ersetzt. Beim Einlösen entstehen einem aber oft Gebühren welche bis zu 10% des Wertes betragen. Dies ist nicht so schlimm weil z.B. American Express belegte Gebühren über 1% zurückerstattet. Ist aber oft nicht zu belegen, weil man einfach einen schlechten Wechselkurs erhält. Selbst im American Expressbüro ist der Wechselkurs oft schlechter als in der Wechselstube an der Strasse. dann muss man sich im American Expressbüro Dollar auszahlen lassen (ohne Gebühr) und diese dann auf der Strasse wechseln.
Gerade bei längerer Reise besteht noch das Wechselkursrisiko, Kursverlust den wir hinnehmen mussten, im Juni 01 haben wir zu hohem Kurs CHF 1.82 gekauft und 6 Monate später nur noch CHF 1.45. Wäre das umgekehrt gewesen würden wir die Checks in den Himmel rühmen.
Wir empfehlen nur wenig z.B. 300-500 US$ für den Notfall in Schecks mit zuführen, Bankomate gibt es fast an jeder Ecke. Euro-Reise-Schecks werden in den grösseren Städten gewechselt aber den guten alten Dollar kennt halt schon jeder.