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Wir backen ein Schokokuss-Pferd

Schokokuss-Pferd

Schokokuss-Pferd

Zum Geburtstag von K.  gab es einen Schokokuss, mal ein bisschen anders.

Zutaten:

    • 250 g Mehl
    • 150 g Zucker
    • 9 El Zucker
    • 2 Pck Vanillezucker (weiss)
    • 9 Eier
    • 1 Pck Backpulver
    • 1 dl Milch
    • 3 Pck Schoko-Glasur
    • Verschieden farbige Tuben mit Lebensmittelfarbe zum Verzieren

Rezept für den Teig

Die Eier vorsichtig trennen.  Die Eigelbe mit den restlichen Zutaten, ausser den 9 EL Zucker, verrühren, den Teig auf ein Backblech füllen und bei 200° 15 Minuten backen.

Teig für Schokokuss

Teig für Schokokuss

Abkühlen lassen und mit Hilfe einer Vorlage die Pferdeform ausschneiden

Teig mit Pferdevorlage

Teig mit Pferdevorlage

Pferd ausgeschnitten

Pferd ausgeschnitten

Rezept für den Eischnee

Die Eiweiße mit den 9 EL Zucker steif schlagen und auf die ausgeschnittene Form streichen.

Mit Eischnee vor dem Backen

Mit Eischnee vor dem Backen

Nochmals in den Ofen schieben und hellbraun backen.

Mit Eischnee gebacken

Mit Eischnee gebacken

Abkühlen lassen und die Schoko-Glasur auf dem Eischnee verteilen.

Schokokuss-Pferd mit Schokoüberzug

Schokokuss-Pferd mit Schokoüberzug

Nun die überflüssige Schokolade und das Papier entfernen. Fragt nicht wie. Ich würde beim nächsten Mal die Schoko-Glasur wieder mit dem Löffel darüber giessen, nur würde ich das Pferd auf einen Gitterrost legen und darunter ein warmes Backblech. Damit könnte die Glasur runterlaufen und man könnte sie vom warmen Blech wieder zum darüber Giessen verwenden.

San Cristobal de las Casas 27. – 29.12.2001 (30’400 km)

San Cristobal de las Casas

Fröstel, fröstel, eine dermassen grosse Klimadifferenz hatten wir nicht erwartet. Bereits 5 Minuten nach unserer Ankunft auf 2000 m.ü.M. beklagte sich die bereits bläulich angelaufene Caroline über die unerträgliche Kälte und verlangte Strand und Palmen. Wir schoben die Quengelnde kurzerhand in ein ungeheiztes Zimmer ab und machten es uns im geheizten Camper gemütlich.
Am nächsten Morgen (12 Grad) machten wir uns auf, Caro in ihrer Winterjacke mit Schal, Handschuhen und Wollmütze, die Stadt zu erkunden. Hubi jagte uns von Kirche zu Kirche und Fotos wurden in Unmengen geschossen. Bibi war etwas enttäuscht, hat sich San Cristobal in den letzten 10 Jahren doch stark verändert, es scheint, als wären viele Indigenas weiter gezogen. Ein unverändertes Indigenadorf fanden wir aber in Chamula, etwas weiter oben in den Bergen. Um dorthin zu kommen, unternahmen wir einen 4stündigen Ausflug zu Pferde, das Hinterteil schmerzte uns noch Tage später….
Und endlich trafen wir auch unsere Panamericana-Freunde aus Deutschland, Jochen und Tom. Dieses Treffen verdankten wir hauptsächlich der lahmen mexikanischen Post, da die Beiden wieder einmal auf Ersatzteile für das Motorrad warteten (und es wahrscheinlich immer noch tun). Es wurde über er- und überlebte Abenteuer diskutiert und viel gelacht. Schade, dass die Beiden ein schnelleres Tempo vorlegen werden, es wäre lustig gewesen, sie unterwegs ab und zu treffen – aber wer weiss, Quezalcoatls Wege sind unergründlich.

Mit dem Pferd nach Chamula

Wie bereits oben erwähnt, unternahmen wir diesen Ausflug zu Pferde. Glücklicherweise waren diese in einem guten Zustand und wir alle hatten unseren Spass an Trab und einmal sogar auch Galopp. Der Weg führte uns über schmale Pfade durch Wälder und Wiesen.
Wir genossen die wunderbare Landschaft und die farbenfrohen Gewänder der Indigenas. Der Höhepunkt war die Kirche: ein grosses Gebäude, aussen und innen farbig bemalt. Erstaunlicherweise hat es im Innern keine Stühle und Bänke, sondern man putzt sich einen kleinen Platz frei (der Boden ist mit Heu und Kerzenwachs bedeckt) und setzt sich hin. Die Indigenafamilien bauen anschliessend Essen und Trinken und unzählige farbige Kerzen vor sich auf und beten. Der Anblick mutet mystisch und heidnisch an, was aber keineswegs wertend gemeint ist.