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Wir backen ein Schokokuss-Pferd

Schokokuss-Pferd

Schokokuss-Pferd

Zum Geburtstag von K.  gab es einen Schokokuss, mal ein bisschen anders.

Zutaten:

    • 250 g Mehl
    • 150 g Zucker
    • 9 El Zucker
    • 2 Pck Vanillezucker (weiss)
    • 9 Eier
    • 1 Pck Backpulver
    • 1 dl Milch
    • 3 Pck Schoko-Glasur
    • Verschieden farbige Tuben mit Lebensmittelfarbe zum Verzieren

Rezept für den Teig

Die Eier vorsichtig trennen.  Die Eigelbe mit den restlichen Zutaten, ausser den 9 EL Zucker, verrühren, den Teig auf ein Backblech füllen und bei 200° 15 Minuten backen.

Teig für Schokokuss

Teig für Schokokuss

Abkühlen lassen und mit Hilfe einer Vorlage die Pferdeform ausschneiden

Teig mit Pferdevorlage

Teig mit Pferdevorlage

Pferd ausgeschnitten

Pferd ausgeschnitten

Rezept für den Eischnee

Die Eiweiße mit den 9 EL Zucker steif schlagen und auf die ausgeschnittene Form streichen.

Mit Eischnee vor dem Backen

Mit Eischnee vor dem Backen

Nochmals in den Ofen schieben und hellbraun backen.

Mit Eischnee gebacken

Mit Eischnee gebacken

Abkühlen lassen und die Schoko-Glasur auf dem Eischnee verteilen.

Schokokuss-Pferd mit Schokoüberzug

Schokokuss-Pferd mit Schokoüberzug

Nun die überflüssige Schokolade und das Papier entfernen. Fragt nicht wie. Ich würde beim nächsten Mal die Schoko-Glasur wieder mit dem Löffel darüber giessen, nur würde ich das Pferd auf einen Gitterrost legen und darunter ein warmes Backblech. Damit könnte die Glasur runterlaufen und man könnte sie vom warmen Blech wieder zum darüber Giessen verwenden.

Ecuador 3.07. – 1.08.2002

ecuador_peru_bolivienIn Südamerika
Die Galapagos-Inseln
Unterwegs nach Quito
Strasse der Vulkane

Die Anden, ursprüngliche Indigena-Kultur, koloniale Städte und Vulkane.

Einreise Personen: 3.7.02 Flughafen von Guayaquil aus Costa Rica
Einreise Fahrzeug: 5.7.02 Hafen von Guayaquil aus Costa Rica, gefahrene Kilometer seit Reisebeginn 40’800
Einreise-Formalitäten für Personen: Keine besonderen Formalitäten, Visum für 90 Tage.
Fahrzeug Einreise-Formalitäten Während dem wir auf den Galapagos Inseln waren, sollte unser Zollagent das Auto aus dem Hafen holen. Leider gab sich der Zoll nicht mit den Passkopien zufrieden. So starteten wir das Unterfangen mit den original Unterlagen am Dienstagmorgen aufs Neue. Gegen Mittag riefen wir den Agenten an und er sagte, wir sollen an den Hafen kommen, das Auto sei gleich bereit. Dort angekommen, mussten wir erstmal Parkgebühren bezahlen (100 US$). Mit der Begründung, es fehle noch eine Unterschrift, wurden wir auf die Wartebank geschoben.
Nach etwa 45 Minuten tauchte unser Zollagent Raul wieder auf, wir hatten unterdessen schon in unseren Büchern zu lesen begonnen, und bedeutete uns, dass es noch etwas dauere. 1½  Stunden später ging Hubi Raul mal suchen, aber dieser wartete immer noch auf eine Unterschrift. Nach geschlagenen 4 Stunden wurde Hubi aufgefordert mitzugehen, um schnell das Auto raus zu fahren, Birgit wartete in der Zwischenzeit beim Gepäck. Damit Hubi und Raul zum Auto vorgelassen wurden, mussten sie, da die Unterschrift immer noch fehlte, einen Wachmann mit 2US$ bestechen. Während Hubi das Auto inspizierte, ging Raul dann nochmals auf Suche nach der Unterschrift.
Gestohlen worden, waren nur die zwei Weitwinkelspiegel, welche auf die normalen Seitenspiegel geklebt werden und das Befestigungsband für die Dachleiter. Plus natürlich der Kugelschreiber, ein Feuerzeug und die guatemaltekischen Münzen, die wir bewusst hinterlassen hatten.
Als Raul mit der Unterschrift zurück war, gingen wir von Kontrolle zu Kontrolle. 2 Stunden später, bei der letzten Kontrolle, passierte es dann, wir waren auf einen Beamten gestossen, der lesen konnte! Stellte er doch als einziger fest, dass die Chassis-Nummer in unserem Carnet de Passage einen Tippfehler aufwies. Nun wurde hin und her diskutiert und nach einem Totalaufwand von sieben Stunden, stand Mosquito wieder auf dem Parkplatz.
Bei der Lagebesprechung im Büro des Zollagenten wurde beschlossen, dass wir versuchen sollten, vom TCS einen Fax zu erhalten, in dem auf den Schreibfehler im Carnet hingewiesen wird – dieser wurde auch prompt geschickt. Das fehlerhafte Carnet können wir sehr wahrscheinlich in Quito korrigieren lassen. Dass mit einem Fax relativ viel Unfug getrieben werden kann, war auch dem Zollbeamten klar und so zahlten wir noch zusätzlich 60 US$, um die „Gewissen“ dieser empfindlichen Seelen zu beruhigen. Ansonsten lief es gleichermassen ab wie am vorhergehenden Tag, nur, dass wir diesmal um 17 Uhr das Auto wirklich aus dem Zoll raus hatten. Halleluja!!!!
Ausreise-Formalitäten: Weil wir es besser wussten als unser Reisehandbuch, mussten wir am Zoll nochmals kehrt machen, um 4 km vor der Stadt die Ausreisestempel in unsere Pässe zu erhalten.
Anschliessend mussten wir beim Zoll nur noch das Carnet stempeln lassen und fertig. Da wir nur das Carnet vorwiesen, hat niemand den Tippfehler bemerkt.
Ausreise: 1.8.02 Huaquillas, nach Peru, gefahrene Kilometer seit Reisebeginn 42’500

Vancouver 19. – 24.09.2001 (15’500 km)

Vancouver

Wieder einmal war Sightseeing angesagt: Der Himmel versprach einen schönen Tag und so spazierten wir am Morgen freudig los und fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Downtown Vancouver, diese ‚Reise‘ nahm alleine fast 2 Stunden in Anspruch. Vancouver ist eine Stadt, die viel zu bieten hat. Neben grossen Einkaufsstrassen, Restaurants und gigantischen Gebäuden, locken riesige Parks, eine Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe und kunterbunte Menschen aller Nationalitäten. Nach den Wochen in der Wildnis dürstete es uns nach Unterhaltung und nach kulinarischer Abwechslung und so wir gönnten uns nach ein paar Sehenswürdigkeiten ein thailändisches Mittag- und später ein indisches Nachtessen – und beschlossen, uns am kommenden Tag gleich nochmals kulinarisch sowie kulturell verwöhnen zu lassen.
Am nächsten Tag ging es also durch die riesige Anlage der Universität von British Columbia in das Anthropologische Museum. Hier wurden wir mit einer tollen Führung in die Geheimnisse der Totempfähle eingeweiht. Besonders fasziniert hat uns eine grosse Skulptur, welche die Geschichte der Entstehung oder der Herkunft eines Indianerstammes erzählt und diese Geschichte geht so:
Es waren einmal kleine Menschen, die zufrieden in einer Muschel lebten. Eines Tages setzte sich ein Rabe auf die Muschel und erzählte den kleinen Menschen von der grossen, weiten Welt draussen. Er versuchte sie herauszulocken, indem er ihnen versprach, dass sie draussen wachsen würden. Daraufhin sprangen einige Mutige sofort aus der Muschel (ohne gross zu schauen wohin), andere kletterten vorsichtig nach draussen (wer lange in einer Muschel lebt, hat kein Gefühl für unten und oben), wiederum andere trauten der Sache nicht (Selbstbildnis des Künstlers) und schlüpften wieder tief in die Muschel hinein. Und es gab auch welche, die zuerst einmal beobachteten, wie es denn denen draussen so erging.
Danach war ein entspannender Einkaufsbummel angesagt, (na ja, für Hubi war es wohl eher Stress, er bekam aber ein Beraterhonorar) und der schöne Tag wurde mit einem tollen Essen beim Japaner abgeschlossen.

Heimwerker

Einem Autoglaser schilderten wir unser Problem mit dem fehlenden Alkovenfenster. Ohne gross Wind zu machen, wurde innerhalb zweier Stunden ein neues Glas für Mosquito angefertigt und montiert. Am nächsten Morgen, nach einer regenreichen Nacht, fuhren wir nochmals vorbei und danach war es dann auch wasserdicht. Anschliessend konnten wir ohne Probleme bei der DHL-Office in Vancouver unser Paket mit Ersatzteilen aus der Schweiz in Empfang nehmen.
Freudig machten wir uns noch am gleichen Tag, bei leichtem Nieselregen, an die Montage des neuen und auch passenden Dachfensters und für besseren Durchzug am Berg wechselten wir auch gleich noch den Luftfilter.
Nach langem hin und her entschlossen wir uns auch noch zum Kauf einer Solarzelle (100 Watt!), um unsere Batterie für den Wohnbereich auch immer schön geladen zu haben. Bisher mussten wir so alle 5 Tage einmal an die Steckdose.

Portage Gletscher 1.09.2001 (10’300 km)

Portage Gletscher

Um uns etwas von der Ölwechsel-Geschichte abzulenken und das verlängerte Wochenende abzuwarten, machten wir uns auf, den südlich von Anchorage liegenden Kenai Fjords National Park zu besichtigen.
Denn was ist für eine Abkühlung besser geeignet als ein Gletscher? Wir machten also unterwegs Halt beim Örtchen Portage bzw. was davon übrig geblieben ist, denn vor etwa 10 Jahren hat ein Erdbeben den Boden um 1-2m hat sinken lassen. Man sieht nur noch ein paar eingefallene, versunkene Häuser, halbe Autos und abgestorbene Bäume. Bekannt geworden ist dieser Ort aber wegen dem gleichnamigen See und Gletscher, wobei vom letzteren immer wieder Stücke in ersteren fallen (ganz schön kompliziert, nicht?).

Die Fahrt runter zum Fischerort Seward an den Kenai-Fjords führte uns durch eine attraktive Berg und Seen Landschaft und wir bekamen sogar nochmals Elche zu Gesicht. Komischerweise ging der Fotoapparat wieder nicht.
Speziell an der Gegend um Anchorage, besonders am Meeresarm Turnagain, sind die Springflut und der Treibsand – wir konnten es uns nicht nehmen lassen, beides mit mehr oder weniger gutem Gefühl zu besichtigen. Leider war die Flut äusserst schwach und so war die sonst bis zu 1 Meter hohe Welle nur ein flussaufwärts wanderndes Schäumchen. Auf der Suche nach dem Treibsand sind wir am Strand entlanggelaufen, kehrten aber schon nach einer kurzen Weile wieder um, war der Sand unter unseren Füssen doch beunruhigend schwabbelig…

Anchorage 30. & 31.08.2001 (10’000 km

Anchorage

Wieder einmal in einer Grossstadt, wir freuen uns aufs Shoppen, Internet, auswärts Essen und unser Auto braucht seit etwa 800 km einen Ölwechsel.
Anchorage ist eine anziehende Stadt, wo das Herumspazieren Spass macht, aber ausser prächtigen Sonnenuntergängen gibt es nicht viel zu sehen. Eine Shoppingstrasse mit wunderschönen, nicht ganz WWF tauglichen Pelzartikeln und Eskimo-Tools, ein, zwei Strassencafés, hier und da ein Clochard.
Ein Hit ist unser Zeltplatz, wo uns zwar kein Fluglärm stört, der Grund ist der Güterbahnhof gleich nebenan.

Machen wir noch schnell einen Ölwechsel…

Denkste…

Donnerstag 30.8.01
Bei vier Firmen im Vorbeifahren schnell angefragt:

  • Nummer 1, eine Ford Vertretung, macht keine RV’s (Recreation Vehicles also Motorhomes).
  • Nummer 2, (ein RV Händler) hat in den nächsten paar Tagen schon alles voll.
  • Der Dritte (Jiffy Lube) und der Vierte (Midas) haben gerade Feierabend, finden aber ein europäischer Ford sei sicher kein Problem.

Freitag 31.8.01

  • Am nächsten Morgen machen wir uns also in aller Herrgottsfrühe (11:00 Uhr) auf den Weg. Nummer 4 hat gerade ein RV zur Reparatur auf der Hebebühne, was sehr wahrscheinlich den ganzen Tag dauere. Das gleiche Geschäft gebe es aber nochmals, nur 2 km weiter die Strasse runter. Dort haben sie zwar auch gerade ein RV auf der Hebebühne, aber wir können Mosquito dort lassen, er erhalte dann im Laufe des Tages seine Infusion, nein, ein europäisches Auto sei überhaupt kein Problem.
  • Zufrieden lassen wir also unser Auto zurück und verbringen unsere Zeit mit Sightseeing in Anchorage. Gegen 17:30h sind wir wieder zurück und wollen unser aufgefrischtes Auto abholen. Die Dame am Empfang sagt bedauernd, dass ein Ölwechsel nicht möglich gewesen wäre, da unser Auto ein europäisches Modell sei und sie die Ölfilternummer nicht hatten herausfinden können. Schäumend vor Freude, dazu haben wir das Auto einen Nachmittag lang stehen lassen, fahren wir zu Nummer 3.
  • Dieser schaut sich das Auto etwas genauer an und kommt zum gleichen Schluss, dass er nicht wisse, was für einen Ersatzölfilter er dazu brauche.
  • Mit nicht viel besserer Laune, fahren wir zur Nummer 1 („Ford, die tun was“ oder wie heisst der Slogan?) und fragen um Rat, diesmal schickt er uns zu der zur Garage gehörenden Servicestelle. Freundlich werden wir nach einigem Hüsteln angehört und uns wird mitgeteilt, dass wir doch bitte am Dienstag 4.9.01 (Montag ist frei, Labor Day) nochmals vorbeischauen sollen. Dann seien auch die Leute von der Werkstatt wieder da, diese hätten seit einer halben Stunde Feierabend.

Samstag 1.9.01

  • Wir geben nicht auf und versuchen unser Glück selbst auch nochmals in einem Autozubehör-Laden, aber ohne Erfolg.
    So etwas hält uns aber nicht auf, drum nutzen wir die paar Tage für einen Ausflug in den Süden von Alaska.