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Der Tiger ist los

Tigerkuchen

Tigerkuchen

A. wollte diesmal einen Tigerkuchen zum Geburtstag. Dazu haben wir einen Teig für den Rasen (grün) gemacht, einen weiteren Teig für den Körper, die teile des Körpers mit Buttercreme verklebt und dann mit farbiger Buttercreme verziert:

Körper

  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 200ml Orangensaft
  • 1.5 Tl Kakaopulver
  • 200ml Öl
  • 300g Mehl
  • 1Pck. Backpulver

Die Zubereitung ist denkbar einfach

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren
  2. Mehl und Backpulver dazugeben
  3. 2/3 des Teigs in eine 24er Springform geben
  4. in den restlichen Drittel 1.5 TL Kakaopulver geben und in den Teig in der Springform vorsichtig einrühren, so dass sich Streifen bilden
  5. Anschliessend in den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  6. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen
  7. Vor dem Schneiden noch etwas in den Kühlschrank, damit es nicht so bröselt
  8. Dann den Deckel abschneiden, wieder aufsetzen und die Tiger/Katzenform ausschneiden

Das Rezept für den Boden habe ich aus verschiedenen Quellen im Internet, es wird auch Wunderrezept genannt. Der Boden ist locker, dennoch stabil und schmeckt . Der Teig ist durch die Verwendung anderer Flüssigkeiten z.B. Apfelsaft … leicht abzuwandeln.

Rasen

  • wie Körper
  • zusätzlich etwas blaue/grüne Lebensmittelfarbe anstelle des Kakaopulvers

Zubereitung

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen und abwechselnd Öl und Orangensaft unterrühren,
  2. Lebensmittelfarbe,  Mehl und Backpulver dazugeben
  3. Teig in eine 24er Springform geben
  4. In den Ofen und bei 180°C ca 50-60min backen. Bis an einem Holzstäbchen/Messer beim Reinstechen kein Teig mehr hängen bleibt. Wenn der Teig anfängt oben dunkel zu werden, mit etwas Aluminium-Folie abdecken
  5. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen und in den Kühlschrank
  6. Deckel abschneiden, wieder aufsetzen

Buttercreme für Grundierung und Verkleben

Reicht um die Cake-Schichten etwas zu verkleben und Unregelmässigkeiten etwas auszubessern (ca. 260 g Buttercreme).

  1. 100g weiche Butter und 160 g Puderzucker in die Rührschüssel geben
  2. Jetzt die Masse mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Verstreichen.

Körper zusammenbauen

  1. Zwischen die Teigschichten etwas Buttercreme geben, aufeinanderstellen
  2. Mit der Buttercreme Unebenheiten ausbessern und zusammenkleben, was zusammengehört.
  3. Ohren ggfs. mit Zahnstocher fixieren

Pelz

  • 600g Butter
  • 980 g Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe orange/gelb

Zubereitung

  1. Butter, Puderzucker und Lebensmittelfarbe in die Rührschüssel geben
  2. Mit dem Rührgerät vorsichtig mischen, bis Butter und Puderzucker eine gleichmässige Masse bilden
  3. Fertig ist die Buttercreme zum Spritzen
  4. Mit einem Spritzsack den Körper verzieren
  5. ev. noch etwas Buttercreme mit Kakaopulver versehen für dunkle Streifen

Nase, Augen

20140518.1324_DSC02674

  1. Aus Marzipan und braunen Smarties. Nach dem verzieren mit Buttercreme anbringen ggfs. mit Buttercreme wieder ausbessern

 

Equipment

  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Rühraufsatz
  • Spritzsack mit Aufsatz für den “Pelz”
  • Springform 24cm

Hinweise

  • Bei der Lebensmittelfarbe Pulver-, Pasten- oder Gelfarben verwenden. Bei flüssigen Farben kann sich die Creme trennen
  • Ist die Buttercreme zu weich dann ein paar Minuten kühl stellen oder mehr Puderzucker beigeben
  • Ist die Buttercreme zu steif und lässt sich gar nicht verteilen oder spritzen, dann Masse länger bei Raumtemperatur stehen lassen, mit den Händen im Spritzsack erwärmen oder Teelöffelweise warmes Wasser beigeben bis Konsistent wie gewünscht

 

Versuche mit Online Backup

Versuche mit Online Backup

15.9.13 Bisher habe ich den Inhalt mein NAS immer auf ein zweites NAS gebackupt, dies mit dem Nachteil,

  • dass das zweite NAS langsam und der Speicherplatz zu klein war
  • und dass das zweite NAS sich gleich im Nebenraum befand

Dies entsprach nicht ganz der 3-2-1 Backup-Regel. Diese besagt in etwa, dass ich neben meinem Original-File noch 2 Kopien haben sollte (3). Das Backup am Besten auf 2 verschiedene Medientypen (Harddisk, Band, Optische Disk uä.) anlege und jeweils 1 Kopie an einen anderen Standort auslagere. Das mit den 2 Medien nehme ich jetzt mal an klappt mit der Cloud.

So nun ging die Suche los, folgende Kriterien habe ich mir zusammengestellt:

  • bezahlbar, z.B. 100 CHF pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz (oder ca. 6 TB)
  • unbeschränkter Up-/Download
  • Backup und Spiegelung (um Verzeichnisse zwischen mehreren Computern synchron zu halten)
  • Netzlaufwerke backupen
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer
  • beliebige Anzahl Endgeräte
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology)
  • Online Speicher als Laufwerk anbindbar
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung
  • Sharing und Streaming

JustCloud

Den ersten Versuch startete ich mit JustCloud. Nach 300 GB habe ich aufgehört, es fängt sehr günstig an, man kriegt 50-70% Rabatt braucht aber x-Zusatzservices die alle extra kosten, wie Versionierung, schnellere Up- und Downloads, zusätzliche Clients, Backup von Netzlaufwerken usw. War mir sehr schnell zu blöde. Toll ist die Money-Back Garantie, das Geld wurde bis auf eine kleine Gebühr zurückbezahlt. Nach ein paar folgenden Marketingmails musste ich noch mal sagen, dass ich Ruhe vor ihrem Produkt möchte und seither klappt es

bitcasa

Einen weiteren Versuch startete ich mit bitcasa, ein sehr gutes Produkt welches bei mir auch einen guten Eindruck bezüglich Sicherheit hinter lies. Nach 1.8 TB habe ich das Vorhaben aber abgebrochen

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja ABER System wird instabil
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja sie versprechen 3+ Versionen
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology), ja ABER im Web sind nicht die gleichen Dateien sichtbar wie in den anderen Clients. Die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ja die Daten werden bereits auf dem Client verschlüsselt und dedupliziert, dadurch hatte ich das Gefühl der besten Uploadgeschwindigkeit!
  • Sharing und Streaming, ja man kann sogar ganz Musikalben streamen z.B. aufs iPhone
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, ja aber Zugriff mit SyncSoftware wie AllwaySync ist instabil, dito Robocopy

Nachdem ich 1.8 TB hochgeladen habe und dann mit den verschiedenen Clients Zugriff waren im Webclient nicht alle Dateien vorhanden wie auf dem Windows oder iOS Client. Dies verwirrt, die Antwort des Customer-Services auch „Oh that’s a lot of data“. mit dem Tipps im Supportforum kam ich auch nicht wirklich weiter, deshalb hat bitcasa mal Pause. Ich hoffe, dass sich die Situation während der Dauer meines Jahresabos noch verbessert .

Update 10.11.13 Auch mit verschiedenen neuen Client-Versionen (zuletzt  1.1.3.26 de) stürzt das Teil regelmässig ab, sowohl beim Backupen, Mirroring wie auch beim Zugriff auf bitcasa-Laufwerk

Update 20.11.13 Bitcasa hat die Preise erhöht. Mein Unlimited-Paket kostet nun nicht mehr 99$ im Jahr sondern pro Monat –> Account gelöscht

Crashplan

Nächster war crashplan, und wurde nach einer Woche wegen der sehr schlechten Upload-Bandbreite abgebrochen.

  • bezahlbar, ja 48 – 108 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, ja
  • Backup und Spiegelung, nur Backup
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja
  • beliebige Anzahl Endgeräte, je nach Vertrag 1 oder 2-10
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die Apps sind relativ performant und stabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, na
  • Sharing und Streaming, na
  • Online Speicher kann als Laufwerk angebunden werden, weiss nicht mehr

Update 20.11.13 Websites http://pcloadletter.co.uk/2012/01/30/crashplan-syno-package/ und http://blog.abenker.com/2012/06/17/synology-diskstation-und-crashplan/ etc. mit einer guten Anleitung für Crashplan auf Synology-NAS gefunden

 

OpenDrive

Nun bin ich an opendrive dran und bin bisher (2.5TB) und immer noch zufrieden

  • bezahlbar, ja 99 US$ pro Jahr
  • unbeschränkten Speicherplatz, ja 
  • unbeschränkter Up-/Download, jein, Download ist auf 100 GB pro Tag beschränkt, mehr ist Kostenpflichtig, sie behaupten auf der Website kulant zu sein….
  • Backup und Spiegelung, ja
  • Netzlaufwerke backupen, ja
  • 5 Versionen unabhängig von der Aufbewahrungsdauer, ja bin im Moment bei 10 Versionen bei einzelnen Dateien
  • beliebige Anzahl Endgeräte, ja
  • Webzugriff (https, webdav) und Client für Mac, Windows, iOS, Linux (Synology),  ja, die iOS-App ist langsam und instabil. Kein Linux-Client (hat eigentlich keiner).
  • verschlüsselte Übertragung und Speicherung, ? Übertragung erfolgt 128bit verschlüsselt, zusätzlich gibt es auf dem PC einen speziellen Folder, dessen Inhalt bereits auf dem PC verschlüsselt wird und diese Verschlüsselung über die ganze Kette beibehält.
  • Sharing und Streaming, ja nur einzelne Dateien

Software funktioniert unter Windows 8 und 8.1 stabil, kann alle Verzeichnisse und Netzwerklaufwerke backupen oder syncen. Nutzt die ganze Netzwerkbandbreite für den Upload über meinen Internet-Anschluss.

Mein Ranking

  1. Crashplan
    Pro: Synology PlugIn, Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) und Verschlüsselung Neg: iOS App
  2. OpenDrive
    Pro: Preis, stabil, transparent (man weiss was die SW tut) Neg: iOS App und Verschlüsselung

Von LA nach Mexiko 10. – 19.11.2001 (25’000 km)

Universal Studios oder Stadt der Illusionen

Man braucht mindestens einen Tag, um alles zu sehen, was die Studios zu bieten haben. Zu unserem Glück ist gerade Nebensaison und es sah den ganzen Tag nach Regen aus, was die Besucherzahl in Grenzen hielt. So konnten wir alle Bahnen ohne grosses Anstehen besuchen und hatten sogar noch genügend Zeit, uns ein Stück Pizza zwischen die Zähne zu schieben.
Es ist verrückt, aber hier werden Filme wahr! In einer 3D-Terminator-Show kann man ein Arnold Schwarzenegger-Double bei der Arbeit beobachten. Auf einer Reise durch den Jurassic Park können animierte Dinosaurier beobachtet werden, bis hin zum Rutsch ins Wasser, was dem Spass ein jähes und vor allem sehr nasses Ende bereitet. In der spektakulären Waterworld-Show, wird sogar ein Flugzeug abgeschossen; zum Glück kann es täglich 3x innerhalb des Beckens landen.
Natürlich machten wir auch die obligate Studio-Tour mit und konnten innerhalb eines kleinen Radius den Charme von Paris, die ländliche Idylle Englands und das gruselige Motel von Norman Bates bewundern.

Von Los Angeles nach San Diego

In L.A. wurden wir in Bezug auf Luft-, Öl-, und Dieselfilter nicht fündig. Selbst in Little-Armenia, wo man für Geld alles kriegen kann, blieben wir erfolglos. Da wird sich Carolinchen aber mächtig freuen (Birgits kleine Schwester), darf sie uns doch jetzt all diese schönen Dinge nach Mexiko mitbringen…
Das Geräusch im vorderen Fahrwerk, das Hubi seit Wochen in den Wahnsinn treibt, hören wir nun nicht mehr. Die dritte von uns konsultierte Garage hat tatsächlich eine angebrochene Schraube im Stabilisator gefunden. Wir haben gar nicht gewusst, dass Mosquito so was hat. Im Moment ist nun wieder alles ruhig und nach einem „bierigen“ Abschied von Suzi und Ludy machten wir uns wieder auf die Socken bzw. Räder.
In San Diego machten wir kurz Halt um allgemeine Vorbereitungen für Mexiko zu treffen, wie Autoversicherung, Geldwechseln usw. Auch musste Mosquito wieder einmal auf Hochglanz poliert (Putzfee Birgit) und ein paar kleinere Reparaturen ausgeführt werden (Bastel-Hubi).
Es war das Wochenende vom 16.-18.11.01. Kennern wird dieses Datum wegen der Premiere des Harry Potter-Films in verzückter Erinnerung bleiben. Auch wir haben in einem Kinosaal Platz genommen und liessen uns verzaubern.
Auch sind wir den unglaublichen hohen Umsatzzahlen auf die Schliche gekommen, die amerikanische Filme im ersten Wochenende einspielen: Im vom uns besuchten Kinokomplex hat es sage und schreibe 24 Kinosäle und in 5 davon lief Harry Potter! Also findet jeder, der den Film sehen will, an diesem ersten Wochenende Platz und das ohne Wochen zum voraus Tickets reserviert haben zu müssen.

Disneyland

Nicht zu vergessen ist auch dieser Abstecher. Wir amüsierten uns königlich auf all den Achterbahnen, in den Shows und Paraden. Sogar Birgit konnte ihre Achterbahn-Phobie überwinden und wurde zum begeisterten Anhänger des „Big Thunder Mountain Rollercoaster“. Als etwas hart empfanden wir die Weihnachtslieder, die Mitten im November, bei 25 Grad konstant auf uns nieder plätscherten, doch der Kunstschnee nach der Abendparade lies dafür heimatliche Gefühle aufkommen.

Las Vegas 23. – 28.10.2001 (22’600 km)

Viva Las Vegas

5 Tage haben wir in der Stadt der Casinos, Shows und Wettleichen verbracht und haben uns durch zahlreiche „All-you-can-eat-Buffets“ gegessen. Wir haben jede Sekunde davon genossen!
Da wir arme Schlucker uns natürlich keinen Siegfried & Roy leisten konnten, haben wir uns mit den Rentner in die fast kostenlosen Nachmittag-Shows gepresst. Magie, Komödie und Revue, sogar zwei weisse Tiger waren dabei, und das kurz nach dem Frühstück.
Bei all den lockenden Casinos (es gibt immer gratis Cocktails fast ohne Alkohol) kommt man nicht darum herum, auch etwas Geld liegen zu lassen und auf den grossen Jackpot (oft über 1’000’000.00 US) zu hoffen. Und das Glück war uns hold! Birgit hat mit dem lächerlichen Einsatz von 5 US sage und schreibe 480 Münzen gewonnen. Und das nicht etwa bei den 5 Cents-Automaten, nein, auch nicht bei den 25c, 50c, 1US oder 5US… weit gefehlt, ja, es war beim 10 Cents-Automaten. Doch auch Hubi hatte etwas Glück und so brachten wir zusammen einen Gewinn von total 50 US steuerfrei mit in den Camper!
Mehr gibt es zur Stadt der Unterhaltung nicht zu sagen, ausser dass gute Schuhe wichtig sind, denn man läuft kilometerweit am Strip (Las Vegas Boulevard) entlang.

Salt Lake City 12. – 14.10.2001 (20’200 km)

Salt Lake City

Schon am Morgen früh machten wir uns auf die Socken und landeten in der Nähe des Allerheiligsten der Mormonen, dem Tempel of Jesus Christ of the Latter Days Saints (sonst gibt es hier nicht viel zu sehen). Hübsche, junge, gut angezogene Leute lächelten uns im Vorbeigehen freundlich an und erkundigten sich nach unserem Befinden oder ob wir gerne eine Tour durch die Anlage möchten.
Wir liessen uns schlussendlich von einer älteren Dame führen. Sie zeigte uns das Gebäude und erzählte von den Wundern, die beim Bau geschahen. Natürlich kamen auch Hinweise auf ihre Kirche nicht zu kurz.
Die Mormonen und ihre Kirche kamen uns irgendwie unwirklich und etwas märchenhaft vor. Es geschehen hier noch täglich Wunder, der Zusammenhalt unter den Gläubigen und im Besonderen innerhalb der Familie wird stark gepflegt, geheiratet wird nicht „bis das der Tod euch scheidet“ sondern „für alle Ewigkeit“. Zu den Tugenden eines guten Mormonen gehören Fleiss, Pflichtbewusstsein und kollektives Denken und Handeln.
Dass sie nicht vergnügungssüchtig sind, beweisst die Tatsache, dass es in der Innenstadt keine Fussgängerzone und keine Strassencafés gibt, dafür trifft sich jung und alt in den beiden Shopping Malls. Interessant fanden wir auch, dass Gott noch heute einen Propheten (seit jeher ein Mann) als Sprachrohr benutzt und bei dessen Wahl (aus den 12 Aposteln) es, laut der nicht unbefangenen Quelle, ohne die in der katholischen Kirche üblichen Ränkespiele zugeht. Geteilter Meinung waren wir über die offiziell nicht mehr gelebte Polygamie und das etwas traditionelle Frauenbild mit dem Weibchen hinter dem Herd. Wir vertragen uns aber wieder…
Am Abend stellten wir uns dann ganz spontan in die Warteschlange für ein Konzert der Utah-All-State-Band, des Utah-All-State-Orchesters und des Utah-All-State-Chores. Im Chor waren über 700 Sänger, das Orchester bestand aus 112 Musikanten, die Band aus 100 – wir genossen die kulturelle Darbietung sehr.

Was eine Kupfermine und $125.- gemein haben

Auf einer kleinen Rundfahrt besichtigten wir den grossen Salzsee (überhaupt nicht spektakulär) und anschliessend eine Kupfermine (laut Prospekt die weltgrösste Tagbau-Kupfermine der Welt). Doch wie es Minen so an sich haben, befindet sich auch diese in den Bergen. Und um sie von oben betrachten zu können, mussten wir eine steile und staubige Rüttelpiste (fast nur im ersten Gang zu bewältigen) hinauffahren. Bravourös meisterte Mosquito diese Herausforderung und erreichte das Top, ohne zu kochen oder auf dem Eis zu rutschen.
Nun, was oben ist, muss auch wieder runter und so machten wir uns, begeistert von der wunderbaren Aussicht, auf den Rückweg. Auf der vereisten Strasse fuhren wir extra langsam, doch die liebe Schwerkraft… So musste Hubi halt mal ganz sanft bremsen und – wie zu erwarten – wollte uns das Heck überholen. Bibi, die schon mal der weiblichen Intuition folgend ihre Tasche an sich gerissen hatte, rettet sich mit einer Hechtrolle aus dem Auto in den Strassengraben. Hubi gibt natürlich sofort Gegensteuer, nun ja, vielleicht etwas zu sehr und lässt wohl auch die Bremse nicht mehr los, auf jeden Fall stoppt das Auto, quer auf der Strasse, kurz vor dem Abhang. Uff, geschafft!
Denkste! Dummerweise ist gerade hier ein Teil der Strasse abgebrochen und talwärts gerutscht. Böses ahnend springt Hubi aus dem Wagen – da helfen nur noch Ketten! Aber noch bevor wir einen Keil unter die Räder legen können, rutscht das Ding auf dem Eis und schiebt den rechten Vorderreifen über die Strasse hinaus ins Leere. Tapfer klammert sich Bibi an die Türe und versucht den Wagen zu bremsen. Schockiert sieht Hubi vor seinem geistigen Auge das geliebte Weib und den treuen Mosquito in den Abgrund stürzen.
Doch glücklicherweise kippt der Wagen und die rechte Vorderachse trifft auf den Boden und bremst bis zum Stillstand. Jetzt ist’s geschehen, da helfen auch keine Ketten mehr.
Währenddessen hatten sich unterhalb bereits ein paar Autos angesammelt und es stellte sich heraus, dass wir mit Mosquito die Zufahrtsstrasse zu einem beliebten Ausflugsort blockierten. Sofort kam die amerikanische Hilfsbereitschaft zum Einsatz und nach einer kurzen Situationsanalyse war klar, dass nur ein Abschleppwagen weiterhelfen kann. Eine nette Familie nahm Hubi mit in die nächste Stadt, wo sie ihm bei der Suche nach einem Abschleppwagen behilflich war – das an einem Sonntag.
Ein Mormonen-Clan kümmerte sich in der Zwischenzeit rührend um die zurückgelassene Birgit und mit vereinten Kräften wurde Mosquito mit einer Kette an einen nahe stehenden Baum gekettet. Damit wurde sichergestellt, dass sich der Abschleppwagen nicht vergebens herauf bemühte. Diese Aktion nahm eine gute Stunde in Anspruch und wurde immer wieder von neuen Helfern unterbrochen, die mit guten Tipps aufwarteten. Eiszapfen hatten sich bereits an den laufenden Nasen gebildet, als Hubi endlich mit dem Hilfstrupp nahte. Relativ schnell gelang es den Helfern, unseren Camper wieder auf die Strasse zu ziehen. Nach einer kurzen Kontrolle (alles intakt) wurden die Schneeketten für das verbleibende Eisfeld montiert und die Gefahrenzone verlassen. Wir verabschiedeten uns herzlich von unseren Helfern und auch von $125.- Abschleppkosten. Leicht benommen doch ohne eine Schramme setzten wir unsere Reise zu neuen Abenteuern fort.

Kenai Fjords NP 2. – 4.09.2001 (10’500 km)

Seward

Den Kenai Fjords National Park kann man (ausser dem Exit Gletscher) – nur per Boot einigermassen bequem erreicht werden. Also buchten wir kurz entschlossen eine 8stündige Bootsrundfahrt, während dieser man – laut Prospekt – Wale (Buckelwale und Orcas), Seelöwen, Seeotter etc. zu Gesicht bekommen sollte.
Dazu möchten wir folgendes bemerken:

  • Dass einem auf dem Boot schlecht werden kann, davon haben sie uns nichts gesagt und Hubi hat sich doch so auf das „All-you-can-eat-Buffet“ gefreut.
  • Ja, wir haben Wale gesehen! Einer der Buckelwale ist sogar aus dem Wasser gesprungen – das war ein Schauspiel!!

Hubi wollte sich in Seward eigentlich noch als Fischer versuchen (es hat immer noch Silber-Lachs in Hülle und Fülle), doch daraus wurde leider nichts, das Wetter hat nicht mitgespielt. An die Familie: Sorry, kein Lachs aus Alaska.

Calgary 12. & 13.08.2001 (5’500 km)

Calgary

Nach unserer Ankunft in Calgary genossen wir, vom Zeltplatz neben dem Olympiapark aus, die Aussicht auf Vororte von Calgary und waren voller Vorfreude auf die am nächsten Tag bevorstehende Stadtbesichtigung. Nach all den staubigen Kilometern durch Wälder und Wiesen endlich wieder einmal Stadtluft schnuppern!
Viel zu erschöpft (sprich faul) um selber zu kochen, gönnten wir uns in einem örtlichen IN-Restaurant ein Nachtessen (seither kochen wir mit Freude wieder selber…).
Calgary erlebten wir tagsüber als sehr gemütlich und besonders die Fussgängerzone mit den vielen Einkaufsmöglichkeiten und kleinen Restaurants und Bars zogen uns in ihren Bann. Gegen Ladenschluss kamen dann ein paar Gewitterwolken auf, die sich aber fast ebenso schnell verzogen wie all die Passanten. So kam es, dass um ca. 18 Uhr die Stadt wie ausgestorben vor uns lag (home, sweet home…). Also zogen auch wir von dannen, zu unserem Motorhome, um uns ein kleines Nachtessen zu kochen.