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29.10.2001 (23'200 km)
Von UFO's oder die Tücken der Sommerzeit
Eigentlich wollten wir hier die schaurige Story von den UFO's nicht
bringen. Wir befürchteten, dass sonst wieder die die halbe Schweiz in
Alarmbereitschaft versetzt wird :-)
Ach, ihr wollt sie trotzdem hören, OK, aber wer's glaubt ist selber
schuld!
Am 29. Oktober gingen wir wie gewohnt spät schlafen (denn Berichte für die
Homepage vorzubereiten ist zeitraubend). So gegen 3 Uhr morgens wachten
wir beide gleichzeitig auf und stellten fest, dass wir verkehrt herum im
Bett lagen und am ganzen Körper Schmerzen verspürten.
WAS WAR GESCHEHEN? Sofort hellwach und total verstört unterzogen wir
unsere Körper einer eingehenden Untersuchung und stellten NARBEN fest,
doch konnten wir uns nicht erinnern, woher wir diese hatten.
Wir versuchten uns das Geschehen ins Gedächtnis zu rufen, doch eine Art
Blockade hinderte uns daran. Konzentriertes Nachdenken löste diesen Wall
und je mehr wir darüber nachdachten und unsere Gedanken austauschen, desto
stärker kam die Erinnerung zurück. Wir erinnerten uns an einen Sog, an
kleine, orange farbene Männchen, die uns irgendwo in Empfang nahmen, an
weisses Licht, das um uns herum strömte und an eine riesige Halle, die
gross wie ein Theatersaal war. Das Erstaunliche an diesem Saal war die
Anordnung der verschiedenen Stockwerke und die farbigen Glasfenstern. Es
schien, als würde hinter jedem Fenster ein Licht brennen und manchmal
schien sich etwas dahinter zu bewegen - es war Angst einflössend. Auch
erinnerten wir uns, dass wir eine Zeitlang auf einer Liege lagen und dann
- wie aus dem Nichts - sechs orangene Personen auf einer Art Rollbrett
hereinschwebten. Sie unterhielten sich in einer uns völlig unbekannten
Sprache und begannen einer nach dem andern an uns herum zu werkeln.
Plötzlich wurde es schwarz und wir wachten in unserem Camper auf.
Nachdem wir unsere Narben näher untersucht hatten, waren wir
verständlicherweise sehr aufgewühlt und uns kamen sofort Horrorstories von
Organräuber und ähnlichem in den Sinn. Aus diesem Grund machten wir uns
umgehend auf die Socken und fuhren morgens um 3 Uhr zur nächsten Ranger
Station. Diese alarmierte sofort die Polizei und dann ging der Zirkus erst
richtig los! Zuerst dachten die Police Officers, wir wären Spinner, bis im
FBI-Spital Ärzte unsere Wunden untersuchten und tatsächlich feststellten,
dass diese relativ frisch waren und dass uns Organ-Proben entnommen worden
waren.
Weiter wurde festgestellt, dass unsere Armbanduhren eine Stunde vorgingen
- ein eindeutiges Indiz für Zeitreisen. Ausserdem wurde eine Art
Betäubungsmittel in unserem Organismus gefunden und bei Hubi zusätzlich
(Ärzte sind wohl überall etwas vergesslich) ein metallisches Instrument,
weder Mittel noch Instrument waren von dieser Welt. Wir wurden darauf
hingewiesen, dass das chirurgische Werkzeug eine spezielle, nicht rostende
Kupfer-Vanadium-Plexiglas-Legierung sei und nur unter absoluter
Schwerelosigkeit und bei vollem Alpha-Centauri-Mond hergestellt werden
könne. Wir waren ja ganz schön beeindruckt.
Bei den anschliessenden Verhören wurden wir recht stark in die Mangel
genommen, aber zum Glück setzt das FBI heutzutage nicht mehr
Daumenschrauben und Streckbetten ein, sondern eine Wahrheitsdroge. So
fanden die Ermittler schnell einmal heraus, dass wir unabhängig
voneinander die Wahrheit und nichts als die Wahrheit erzählten. Deshalb
wurden wir auch in die USUFOHSZ (US Unidentified Object High Security
Zone) Zutritt gewährt und dort wurden uns verschiedenen Bilder von
fliegenden Objekten und einer Art Männchen gezeigt. Bald auch hatten wir
die Missetäter erkannt: die FGTEUJKM, ja genau die FGTEUJKM aus dem 124.
Solarsystem! Erkannt haben wir sie an ihrem Fahrzeug, es verfolgte uns
nämlich fast den ganzen Tag (siehe Fotos unten). Sehr wahrscheinlich
wurden unsere sozial-wissenschaftlich hoch stehenden Gespräche zur Rettung
der Welt, Bewahrung des Weltfriedens und Lösungen zur Beendigung des
Terrorismus (äusserst populär) verfolgt. Die Ausserirdischen müssen
daraufhin beschlossen haben, einen Teil dieser konzentrierten Intelligenz
für sich zu beanspruchen und uns zu klonen.
Gott sei Dank wurden keine weiteren Experimente durchgeführt, Birgit ist
nicht schwanger und auch bei Hubi stellten sich bis heute keine solchen
Anzeichen ein.
Kooperative Mitarbeiter des USUFOHSZ teilten uns schliesslich mit, dass
seit den Vorkommnissen in Roswell Tausende von Leuten, meist Amerikaner,
von Ausserirdischen entführt und zu Versuchs- selten auch Zuchtzwecken
missbraucht wurden und dies wohl auch in Zukunft der Fall sein werde.
Wie gesagt, wer das glaubt, ist selber schuld!
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