Managua und Granada |
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17. - 19.05.2002 (37'500 km) Als wir von Granada aus in unser Kulturwochenende in Managua aufbrechen
wollten, sprang der Motor nicht an. Hubi öffnete geübt die Motorhaube und
machte sich daran, die Ursache unseres Problems zu finden - ah, die
Batterien waren total leer. Dank unseren französischen Freunden, die
gleich neben uns übernachtet hatten, konnten wir überbrücken und so
Mosquito doch noch zum Laufen bringen. Kultur in Managua Von Granada aus, hatten wir ein günstiges Hotelzimmer mit Klimaanlage
organisiert. Wir freuten uns beide, mal wieder etwas zu frösteln. Aber
bevor wir uns auf die faule Haut legen konnten, mussten die 6000 Jahre
alten Fussspuren von Acahualinca bewundert werden. Vor mehr als hundert
Jahren wurden diese, bei der Suche nach einem bestimmten Gestein, unter
mehreren Erdschichten in 4 Meter Tiefe gefunden. Die in Lehm
konservierten Fussspuren stammen von 4 Menschen, die alle in eine Richtung
liefen. Ob sie von einer Naturkatastrophe flohen oder einfach nur
Jagdgrund wechselten, ist den Wissenschaftlern bis heute nicht klar, auch
hier kursieren mehrere Theorien. An Managua fällt auf, dass zwischen den schönen Häuser der Reichen, die
in lateinamerikanischer Sitte, burggleich uneinnehmbar umzäunt sind, auch
Lehm- und Kartonhütten der Armen stehen. Was für ein Kontrast!
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