Zurück zu www.zumwald.info Zurück Home Nach oben Weiter

Managua und Granada

17. - 19.05.2002 (37'500 km)

Als wir von Granada aus in unser Kulturwochenende in Managua aufbrechen wollten, sprang der Motor nicht an. Hubi öffnete geübt die Motorhaube und machte sich daran, die Ursache unseres Problems zu finden - ah, die Batterien waren total leer. Dank unseren französischen Freunden, die gleich neben uns übernachtet hatten, konnten wir überbrücken und so Mosquito doch noch zum Laufen bringen.
Bei einem Batteriespezialisten liessen wir sie überprüfen und es wurde schnell festgestellt, dass eine der beiden kaputt war. Also sahen wir uns gezwungen, zwei neue Batterien zu kaufen, was aber gar nicht so einfach war, denn: Entweder passten die Batterien von der Grösse her nicht rein oder die Pole waren verkehrt und somit waren die Anschlusskabel zu kurz oder die Leistung der Batterie stimmte nicht ganz. Aber zu guter Letzt fanden wir aber doch noch zwei passende.

Kultur in Managua

Von Granada aus, hatten wir ein günstiges Hotelzimmer mit Klimaanlage organisiert. Wir freuten uns beide, mal wieder etwas zu frösteln. Aber bevor wir uns auf die faule Haut legen konnten, mussten die 6000 Jahre alten Fussspuren von Acahualinca bewundert werden. Vor mehr als hundert Jahren wurden diese, bei der Suche nach einem bestimmten Gestein, unter mehreren Erdschichten in  4 Meter Tiefe gefunden. Die in Lehm konservierten Fussspuren stammen von 4 Menschen, die alle in eine Richtung liefen. Ob sie von einer Naturkatastrophe flohen oder einfach nur Jagdgrund wechselten, ist den Wissenschaftlern bis heute nicht klar, auch hier kursieren mehrere Theorien.
Am Abend dann gingen wir an das Konzert von Chayanne, einem aus Puerto Rico stammenden Latino-Sänger. Die Musik war - wie erwartet - toll, nur war das Konzert insgesamt etwas kurz.
Neben Kultur verbrachten wir viel Zeit damit, wieder etwas Zivilisation zu schnuppern. Wir schauten uns in den grossen Shopping Centern um und genossen die vielen Fernsehkanäle und die Klimaanlage im Hotelzimmer. Dieses wunderbare Wochenende wurde uns vom Osterhasen spendiert. Merci vieu mau!

An Managua fällt auf, dass zwischen den schönen Häuser der Reichen, die in lateinamerikanischer Sitte, burggleich uneinnehmbar umzäunt sind, auch Lehm- und Kartonhütten der Armen stehen. Was für ein Kontrast!
Ein eigentliches Stadtzentrum existiert nicht, aber es gibt mehrere schöne Quartiere, die sich um die grossen Einkaufszentren gebildet haben.

Überbrücken 6000 Jahre alte Fussspuren Taxi
 
Zigarrenfabrik in Granada Insel Ometepe mit Vulkan Concepcion und Madera
Zurück zum Anfang

© Copyright by Birgit & Hubert Zumwald. Für Fragen oder Anregungen wende Dich bitte an: .
Stand:24 September 2004