nach Alaska |
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19. - 23.08.2001 (8'600 km) Alaska Highway Den Nationalparks entronnen, ist unser nächstes Ziel die Stadt Fairbanks in Alaska: Endlich Bären sehen und Lachse fangen. Der Alaska Highway (ALCAN Alaska Canada Highway) führt uns auf fast leerer Strasse durch wunderschöne, endlos scheinende Wald-, See-, und Berglandschaften. Die Qualität der Strasse ist akzeptabel und nur selten fahren wir auf
unbefestigten Abschnitten, wo wir dann ziemlich durchgeschüttelt und
eingestaubt werden. Die Strasse weist nur wenige starke Steigungen auf, so
dass wir uns mit "Mosquito" (so heisst unser Camper neuerdings, aber das
ist eine andere Geschichte) wie "Schumis" vorkommen und ab und zu auch ein
anderes Gefährt überholen können (Tageshighlight). Whitehorse Nach ca. 1'800 km sind wir nun endlich wieder in einer grösseren Stadt mit 24'000 Einwohnern. Hier lassen wir uns zum ersten Mal in der Fremde die Haare schneiden. Nachdem Hubert vom Friseur (sprich Bison-Scherer) ein paar Zentimeter kürzer gemacht wurde, überkam Birgit eine kleine Mutattacke und sie liess sich ihre Stirnfransen schneiden, ja vom Bison-Scherer höchstpersönlich! Er fragte noch wie lange bzw. wie kurz sie die Haare haben wolle und schnitt in zwei Schnitten den Pony schnurgerade ab (sie sieht jetzt wie eine echte Japanerin aus...). Für den Interessierten noch ein Auszug aus der Statistik von Whitehorse:
Dawson City Damit uns auf der langen Fahrt nicht langweilig wird, machten wir einen
Umweg über den Klondike-Loop. Dieser führt uns nach Dawson, einer
ehemaligen Goldgräbersiedlung, die nur knapp dem Schicksal einer
Geisterstadt entgangen ist und sich nun - nicht ohne Erfolg - als
Touristenattraktion versucht. Dies wird dadurch erreicht, dass neben der
Mitternachtssonne, das Stadtbild (von den Autos abgesehen) immer noch
ähnlich aussieht, wie vor 80 - 100 Jahren. Man wird mit verschiedenen
Attraktionen wie der allabendlichen Cancan-Show, dem Theater und natürlich
dem obligaten Casino mit den leicht bekleideten Servierdüsen in die Zeit
des Klondike-Goldrausches zurückversetzt. Auf den (leider unübersehbaren)
Spuren der Goldsucher kann man wandeln und sich selber als GoldwäscherIn
versuchen. Die Gegend um Dawson sieht aus, als hätten mehrere Bomben
eingeschlagen oder eine Herde riesiger Maulwürfen hätte die Erde
umgegraben. Hie und da findet man am Strassenrand noch ein paar Reliquien
aus dieser Zeit, verrostet und halb zerfallen. Noch heute befinden sich in
Dawson und Umgebung ca. 40 Goldgräber mit ihren Familien, die der Erde
trotz Permafrost das letzte Gold abzuzwingen versuchen.
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