Iguazu |
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13. - 17.1.03 Unsere Reise nach Brasilien begannen wir mit einer organisierten Tour von Bs.As. aus. Das Paket beinhaltete die Hin- und Rückfahrt per Bus, Reiseführer, 7 Tage/4 Nächte im Hotel mit Halbpension, Besichtung der Iguazufälle brasilianische und argentinische Seite, Besuch der ehemaligen Jesuitensiedlung San Ignacio, einer Edelsteinmine und des Wasserkraftwerks Itaipu. Dies alles zum unschlagbaren Preis von CHF 120.- p.P. Wir fuhren entlang der uruguayanischen Grenze nach Iguazu. Während der
langen Busfahrt (inkl. Pausen und Besichtigungen 26h) wurde der Filme "Die
Mission" gezeigt, was uns optimal auf den Besuch der Ruinen der einstigen
Jesuitensiedlung San Ignacio im Bezirk Missiones einstimmte Am nächsten Tag wurden wir vom Hotel abgeholt um das Wasserkraftwerk
und die brasilianischen Fälle zu besuchen. Um die Fahrzeit zu verkürzen
wurde "Wer hat das mieseste Hotelzimmer?" gespielt. Gewonnen haben 3
Mädchen, die das Zimmer mit Küchenschaben teilen, zuerst noch Haare des
Vormieters vom Kopfkissen pflücken mussten, weder Ventilator noch
Klimaanlage funktionierte und zu allem Übel noch die Toilette verstopft
war. Nach langen Telefongesprächen nach Bs.As. und einer unruhigen Nacht
konnten die Drei am nächsten Tag für einen minimalen Aufpreis in ein
besseres Hotel umziehen. Diese Behandlung von Kundenreklamationen hat uns
ziemlich erstaunt, aber sehr amüsiert. Wasserkraftwerk Itaipu Das Wasserkraftwerk Itaipu wurde gemeinsam von Brasilien und Paraguay
in 9 Jahren harter Arbeit errichtet und 1984 in Betrieb genommen. Hier ein
paar Zahlen dieser Mammutleistung: Der Hauptdamm ist 8 km lang, 18
Turbinen erzeugen 12,6 Millionen kW und produzieren 75 Milliarden kWh pro
Jahr. Man ist aber bereits daran, 2 zusätzliche Turbinen zu installieren,
um auf 14 Millionen kW aufzustocken. Die Wasserfälle Dann endlich führte uns Fernando, unser Reiseführer, in den
Nationalpark Iguazu zu den Fällen auf der brasilianischen Seite. Uns
erwartete eine spektakuläre Aussicht auf die wohl schönsten Fälle der
Welt. Auch hier können wir Zahlen liefern: Auf einer Front von 2,5 km
befinden sich 275 Wasserfälle über die wiederum 2 Millionen Liter Wasser
pro Sekunde fallen. Die Hauptfälle sind 20 Meter höher und 1,5 Mal so
breit wie die Niagarafälle. Die Viktoriafälle in Zimbabwe sollen höher
sein, da fehlt uns aber das Zahlenmaterial.
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